Zum Inhalt springen

Address Space Layout Randomization

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von ASLR)

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (ASLR; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. etwa Zufallsgestaltung des Adressraum-Aufbaus, kurz Speicherverwürfelung oder Adressverwürfelung genannt) ist eine Technik, die die Ausnutzung von Sicherheitslücken in Computersystemen erschwert. Durch ASLR werden Adressbereiche den Programmen auf zufälliger Basis zugewiesen, wodurch die Zuweisung der Adressbereiche eines Programms praktisch nicht mehr vorhersagbar ist. Dies soll Angriffe durch Pufferüberlauf erschweren. Mit Heap-Spraying existiert eine Angriffstechnik, die die Erfolgswahrscheinlichkeit des Angriffs trotz der Nutzung von ASLR erhöhen kann.

ASLR bezieht sich auf den EBP und Libraries sowie das Heap-, das Text-, das Data- und das BSS-Segment, wobei letztere nicht bei allen ASLR-Lösungen randomisiert werden.

Desktop-Betriebssysteme[Bearbeiten]

Die ASLR-Technik fand erstmals in dem Betriebssystem OpenBSD Verwendung und wurde mit Erscheinen von Windows Vista auch von Microsoft eingeführt, außerdem wurde sie von Apple in Mac OS X Leopard eingeführt. Allerdings unterscheidet sich die Implementierung in Vista und Mac OS X Leopard voneinander. Während in Vista ASLR im gesamten System implementiert ist, wird bei Mac OS X Leopard nur die Bibliothek geschützt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref> Mit der Einführung von Mac OS X Lion wurde ASLR komplett implementiert.

Der offizielle Linux-Kernel bietet ab der Version 2.6.12 (Juni 2005) eine unvollständige ASLR-Implementierung. Mit PaX konnte jedoch schon seit 2001 eine weiterreichende Unterstützung verwendet werden.<ref>KASLR: An Exercise in Cargo Cult Security, 20. März 2013</ref> Seit Kernelversion 3.14 gibt es eine vollständige Implementierung von ASLR.<ref>1.7. Kernel address space randomization</ref> Ab Version 4.8 kollidiert die Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (KASLR) nicht mehr mit der Hibernate-Funktion.<ref>x86/KASLR, x86/power: Remove x86 hibernation restrictions</ref>

Mobile Betriebssysteme[Bearbeiten]

Mit iOS 4.3 fand die ASLR-Technik erstmals auch auf einem Betriebssystem für Mobilgeräte Anwendung. Die Implementierung in dem mobilen Webbrowser Apple Safari sollte Anwendern Sicherheitsvorteile bringen, führte aber zunächst zu einer Sicherheitslücke. Dem Hacker Charlie Miller gelang es nur drei Tage nach Erscheinen der Firmware, diese über das ASLR-Einfallstor zu hacken.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden., 12. März 2011</ref> Android führte in der Version 4.0 (Ice Cream Sandwich) ebenfalls eine unvollständige ASLR-Implementierung ein.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Ab Version 4.1 (Jelly Bean) verfügt Android über eine vollständige Implementierung.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Umgehung via Spraying[Bearbeiten]

ASLR lässt sich durch sogenanntes Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. für 32-Bit-Prozessoren umgehen. Dabei wird der Schadcode über hunderte Megabyte im Speicher dupliziert (großflächiges „Sprayen“). Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass trotzdem (irgendwann) Schadcode im Speicher getroffen und ausgeführt wird.<ref>heise security: Die Rückkehr der Pufferüberläufe, 9. August 2008</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />