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Götterbäume

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Götterbäume
Datei:Ailanthus altissima3.jpg

Götterbaum (Ailanthus altissima)

Systematik
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung: Seifenbaumartige (Sapindales)
Familie: Bittereschengewächse (Simaroubaceae)
Gattung: Götterbäume
Wissenschaftlicher Name
Ailanthus
Desf.

Die Götterbäume (Ailanthus) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Bittereschengewächse (Simaroubaceae). Die Gattung Ailanthus ist mit drei bis zehn Arten in Süd- und Ostasien und im nördlichen Australien vertreten. Die bekannteste, auch in Mitteleuropa häufig gepflanzte Art ist der Götterbaum (Ailanthus altissima). Fossilfunde gibt es aus dem Tertiär der Nordhalbkugel (als Mindestalter für die Gattung wird das Frühe Eozän angegeben).

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Mattipaul (Ailanthus malabarica DC.); branch with flowers an Wellcome V0042651.jpg
Illustration von Ailanthus triphysa
Datei:Ailanthus excelsa 117.JPG
Ailanthus excelsa
Datei:Ailanthus triphysa (5597833756).jpg
Ailanthus triphysa
Datei:Simaroubaceae - Ailanthus vilmoriniana.jpg
Dorniger Götterbaum (Ailanthus vilmoriniana)

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Götterbaum-Arten sind große bis kleine, laubabwerfende Bäume. Sie sind sehr anspruchslos und wachsen schnell. Die wechselständigen Laubblätter sind relativ lang und gefiedert mit 13 bis 41 Fiederblättchen. Die mehr oder weniger gegenständigen Fiederblättchen weisen manchmal an ihrer Basis einige große Zähne mit der Mündung einer leicht gewölbten Drüse auf. Nebenblätter fehlen.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Götterbaum-Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Es werden seitenständige, rispige Blütenstände gebildet. Es sind gleich viele Kelch- wie Kronblätter vorhanden. Die eingeschlechtigen oder manchmal zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und meist fünf-, selten sechszählig. Männliche Blüten enthalten zehn, zwittrige nur fünf bis sechs fertile Staubblätter, aber dann die restliche Zahl als Staminodien. Es sind zwei bis fünf frei, oberständige, flache Fruchtblätter vorhanden mit jeweils fünf Kammern, die jeweils nur eine Samenanlage enthalten. Die zwei bis fünf Griffel können frei oder verwachsen sein. Die Früchtchen sind geflügelt und bilden je eine Samara.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Erstveröffentlichung von Ailanthus erfolgte 1786 durch René Louiche Desfontaines in Histoire de l'académie royale des sciences. Avec les mémoires de mathématique & de physique (Paris), S. 265. Ein Synonym für Ailanthus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Desf. nom. cons. ist Hebonga Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Radlk.<ref name="GRIN" />

Die etwa zehn Arten von Asien bis ins nördliche Ozeanien verbreitet. Es gibt etwa sechs Arten in China, von denen fünf nur dort vorkommen.<ref name="FoC" />

Es gibt etwa zehn Ailanthus-Arten (Auswahl):

Problematik[Bearbeiten]

Der Götterbaum (Ailanthus altissima) zählt zu den so genannten Gartenflüchtlingen. Er breitet sich schnell und unkontrolliert aus und verdrängt dabei heimische Gehölze. Besonders üppig verbreitete er sich in Mitteleuropa nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Trümmergrundstücken. In Italien wird er als Plage angesehen. Er hat sich, trotz glatter Rinde, als mistelfest erwiesen.

Aufgrund seiner Robustheit ist der Götterbaum in einigen Städten in Grünstreifen zwischen Verkehrsflächen anzutreffen, jedoch sind viele Teile des Götterbaumes giftig. Insbesondere beim Entfernen und Rückschnitt sind Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, da jeder Kontakt zu allergischen Reaktionen führen kann.<ref>Gartendatenbank Ailanthus</ref>

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="FoC"> Hua Peng, Wm. Wayt Thomas: Simaroubaceae.: Ailanthus, S. 100 - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 11 – Oxalidaceae through Aceraceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 18. April 2008, ISBN 978-1-930723-73-3.</ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Götterbäume – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien