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Stockrosen

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Stockrosen

Stockrose (Alcea rosea)

Systematik
Eurosiden II
Ordnung: Malvenartige (Malvales)
Familie: Malvengewächse (Malvaceae)
Unterfamilie: Malvoideae
Tribus: Malveae
Gattung: Stockrosen
Wissenschaftlicher Name
Alcea
L.

Die Stockrosen auch Stockmalve (Alcea) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Die etwa 60 Arten sind in Ost- und Südeuropa, Südwest- sowie Zentralasien verbreitet. Einige Sorten werden als Zierpflanzen verwendet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Illustration Stockrose (Alcea rosea) aus Köhler's Medizinalpflanzen
Datei:2006-07-22 stockrose2.jpg
Blüte der Stockrose (Alcea rosea)
Datei:Alcea rosea 07 ies.jpg
Offene Frucht der Stockrose (Alcea rosea) mit Samen
Datei:Alcea rosea 08 ies.jpg
Samen der Stockrose (Alcea rosea)

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Bei Alcea-Arten handelt es sich um aufrechte, ein-, zweijährige oder kurzlebige ausdauernde, krautige Pflanzen. Die vegetativen Pflanzenteile sind mit Sternhaaren (Trichomen) bedeckt, manchmal auch zusätzlich mit langen einfachen Haaren. Im ersten Jahr bilden sie nur eine Rosette aus grundständigen Laubblättern. Im zweiten Jahr bilden sie einen 1 bis 3 Meter hohen, mehr oder weniger unverzweigten, aufrechten Stängel mit wechselständigen Laubblättern, der mit dem Blütenstand endet. Die Laubblätter sind in langen Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist eiförmig bis rundlich und je nach Art leicht gelappt bis tief geteilt. Der Blattrand ist gekerbt bis gezähnt. Es sind Nebenblätter vorhanden.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die Blüten stehen einzeln oder zu mehreren in den Blattachseln und ergeben insgesamt oft einen langen traubigen Blütenstand.

Die großen Blüten sind radiärsymmetrisch, zwittrig, fünfzählig mit doppelten Perianth. Die sechs oder sieben Nebenkelchblätter sind nur an ihrer Basis verwachsen. Die fünf flaumig behaarten Kelchblätter sind verwachsen. Die bei den Wildarten weißen, gelben oder rosa- bis purpurfarbenen fünf freien Kronblätter sind meist mehr als 3 cm breit.

Die kompakten Staubbeutel sind gelb. Der aus 15 oder mehr Fruchtblättern verwachsene Fruchtknoten besteht aus 15 oder mehr Kammern mit jeweils nur einer Samenanlage. Es sind gleich viele Staubblätter wie Fruchtblätter vorhanden. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten Columna.

Die scheibenförmige Spaltfrucht zerfällt in mindestens 15 kahle oder flaumig behaarte Teilfrüchte. Die Samen sind kahl oder mit Pusteln versehen.

Verbreitung und Nutzung[Bearbeiten]

Die Gattung kommt in Zentralasien und Kleinasien bis hin zum östlichen Mittelmeerraum vor.

Kultiviert werden Sorten einiger Arten in allen gemäßigten und subtropischen Gebieten der Erde. Am häufigsten werden Sorten der Stockrose (Alcea rosea) kultiviert.<ref name="Botanica" /> Aufgrund der unklaren Artabgrenzungen werden allerdings auch häufig andere kultivierte Arten als Alcea rosea bezeichnet.

Datei:Alcea biennis1.jpg
Blüten der Blass-Pappelrose (Alcea biennis)
Datei:Alcea dissecta 1.jpg
Blüten von Alcea dissecta
Datei:Alcea rugosa 01.jpg
Blüten der Gelben Stockrose (Alcea rugosa)
Datei:PikiWiki Israel 2695 Bristly Hollyhock חוטמית זיפנית.JPG
Habitus, Laubblätter und Blüten von Alcea setosa
Datei:Alcea striata 1.jpg
Habitus, Laubblätter und Blüten von Alcea striata

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Alcea wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum<ref name="SpPl" /> erstveröffentlicht. Als Lectotypusart wurde 1929 Alcea rosea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. durch Albert Spear Hitchcock und Jesse Robinson Green in Standard-species of Linnaean Genera of Phanerogams festgelegt.<ref name="Tropicos" /> Die Gattung Alcea gehört zur Tribus Malveae in der Unterfamilie der Malvoideae innerhalb der Familie der Malvaceae.<ref name="GRIN" />

Es gibt etwa 60 Alcea-Arten (Auswahl):<ref name="GRIN" /><ref name="Euro+Med" />

Quellen[Bearbeiten]

  • Ya Tang, Michael G. Gilbert, Laurence J. Dorr: In: (Abschnitte Beschreibung und Verbreitung)
  • David Allardice Webb: Alcea L. In:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Tropicos"> Alcea bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Botanica"> </ref> <ref name="Euro+Med"> Benito Valdés 2011+: Malvaceae. Alcea In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Berlin, </ref> <ref name="FoC"> Ya Tang, Michael G. Gilbert, Laurence J. Dorr: In: </ref> <ref name="SpPl"> Carl von Linné: Species Plantarum. Band 2, Lars Salvius, Stockholm 1753, S. 687, Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.biodiversitylibrary.org%2Fopenurl%3Fpid%3Dtitle%3A669%26volume%3D2%26issue%3D%26spage%3D687%26date%3D1753~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D. </ref> <ref name="Zander2008"> Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Arten und Sorten. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Stockrosen (Alcea) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien