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Analoges Fernsehen

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Analoges Fernsehen ist ein retronymer Begriff und bezeichnet die Ausstrahlung von Fernsehsignalen, bei denen zumindest die Bilddaten, meist aber auch die Tondaten analog übertragen werden. Aufnahme und Bearbeitung (Schnitt, Effekte usw.) können dabei aber durchaus mittels digitaler Technik erfolgen. Im Zuge des Umstiegs auf digitales Fernsehen wurde die Übertragung analoger Fernsehprogramme in den letzten Jahren sukzessive eingestellt (siehe auch: Digitaler Rundfunk#Analogabschaltung)

In Deutschland wurde das analoge Fernsehen über Satellit am 30. April 2012<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.klar-digital.de (Memento vom 10. Dezember 2011 im Internet Archive) Gemeinsame Informationsseite der öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehanbieter sowie der Landesmedienanstalten</ref> und in den Kabelfernsehnetzen schrittweise zwischen 1. Juni 2017 (Unitymedia)<ref>Digitalisierung: Analoges Kabelfernsehen wird im Juni eingestellt. In: blog.metz-ce.de. Metz Consumer Electronics GmbH, 15. Mai 2017, abgerufen am 3. August 2026.</ref> und 21. März 2019 (Vodafone Deutschland)<ref>Analogabschaltung bei Vodafone Kabel Deutschland. In: helpdesk.vodafonekabelforum.de. Vodafone-Kabel-Helpdesk (Christopher Kuhnert), 2. Juni 2023, abgerufen am 3. August 2026.</ref> beendet.

Abschalttermine für terrestrisches analoges Fernsehen[Bearbeiten]

Datum Land
01. September 2006 Luxemburg Luxemburg
11. Dezember 2006 Niederlande Niederlande
01. September 2007 Finnland Finnland
25. September 2007 Andorra Andorra
29. Oktober 2007 Schweden Schweden
27. Mai 2008 Schweiz SchweizDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. a
12. Juni 2009 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
30. Juni 2009 Deutschland DeutschlandDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. b
31. Oktober 2009 Danemark Dänemark
30. November 2009 Norwegen Norwegen
03. April 2010 Spanien Spanien
31. Dezember 2010 Slowenien Slowenien
07. Juni 2011 Osterreich Österreich
31. August 2011 Kanada Kanada
30. November 2011 Belgien Belgien
Frankreich Frankreich
31. März 2012 Japan JapanDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. c
30. Juni 2012 Tschechien Tschechien
24. Oktober 2012 Irland Irland
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
31. Dezember 2012 Bulgarien Bulgarien
Italien Italien
Korea Sud Südkorea
23. Juli 2013 Polen Polen
29. Juni 2016 Brasilien Brasilien
01. Mai 2019 Ukraine Ukraine
14. Oktober 2019 Russland Russland

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a 
In der Schweiz wurde analoges Fernsehen weiterhin in den Kabelnetzen verteilt. Der größte Anbieter zu jenem Zeitpunkt, Cablecom, stellte den Dienst 2015 ein. Kleinere Anbieter teils später, z. B. das Kabelfernsehen Bödeli erst 2020
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b 
In Deutschland sendete das Vogtland Regional Fernsehen bis 2. Januar 2014 noch terrestrisch analog.<ref>Letzter analoger Fernsehsender in Deutschland abgeschaltet. In: de.nachrichten.yahoo.com. Yahoo! Deutschland GmbH, 3. Januar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Januar 2014; abgerufen am 12. Mai 2023.</ref>
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c 
Abschaltung ursprünglich landesweit für 24. Juli 2011 angesetzt, wegen Tōhoku-Erdbeben 2011 und der Nuklearkatastrophe von Fukushima für die Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima auf 31. März 2012 verschoben.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Ministerium für Innere Angelegenheiten und Kommunikation, 13. Juli 2011, abgerufen am 21. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Technik[Bearbeiten]

Datei:NTSC-PAL-SECAM de.png
Weltkarte mit der Verteilung der analogen Fernsehverfahren, Stand 2005

Zu Beginn der Geschichte des Fernsehens dominierte jahrzehntelang das Schwarzweißfernsehen. Farbfernsehen wurde regional unterschiedlich in Form der Standards PAL, SECAM und NTSC eingeführt. Mit Zweikanalton-Verfahren wie NICAM konnte der Ton zum Bild in Stereo übertragen werden. Beim Amateurfunk-Fernsehen wird weiterhin mit diversen, teils auch analogen Techniken experimentiert.

In Deutschland waren für den analogen Fernsehrundfunkdienst zuletzt Frequenzen zwischen 47 und 68, 174 und 230 sowie (mit 40 Kanälen à 8 MHz) 470 und 790 MHz, also nach einer gängigen Einteilung in Bereich I (VHF), Bereich III (VHF) sowie Bereich IV/V (UHF), vorgesehen. Der Teil in Bereich III wird in Deutschland jetzt für den terrestrischen digitalen Tonrundfunkdienst nach dem DAB-Standard genutzt, der Teil in Bereich IV und V für terrestrisches digitales Fernsehen.<ref>Bundesnetzagentur: Verwaltungsvorschrift für Frequenzzuteilungen für den Rundfunkdienst (VVRuFu). (PDF; 0,5 MB) 21. September 2021, S. 12–13, abgerufen am 17. Oktober 2021.</ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />