Reason Party
Vorlage:Infobox Politische Partei
Reason Party, bis Anfang 2018 Australian Sex Party (ASP, dt. Australische Sex-Partei) war eine australische Partei.<ref>Benjamin Preiss: Australian Sex Party to become the Reason Party. In: smh.com.au. 22. August 2017, abgerufen am 5. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Sie wurde 2009 als Antwort auf den angeblichen zunehmenden Einfluss von religiösen Gruppen in der Politik gegründet.<ref name="Australian Sex Party launches on Thursday">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Australian Sex Party launches on Thursday ( vom 1. Dezember 2008 im Internet Archive)</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Sex flirts with politics: Herald Sun 16 November 2008 ( vom 30. Dezember 2012 im Webarchiv archive.today)</ref> Die Partei wurde mit Unterstützung der Eros Association, einer Lobby-Organisation der Sexindustrie, gegründet. Parteivorsitzende ist Fiona Patten, gleichzeitig Geschäftsführerin der Eros Association.<ref>Shaun Latham: The Eros Association. In: Eros. Abgerufen am 5. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Patten beschreibt die Reason Party als Partei der Freiheitsrechte.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Sex Party hopes to make history and win an Upper House seat in state election ( vom 2. Dezember 2012 im Webarchiv archive.today)</ref> 2014 und 2018 wurde Patten ins Oberhaus des Parlaments von Victoria gewählt.
Wahlen[Bearbeiten]
Australian Sex Party[Bearbeiten]
Nachwahlen 2009[Bearbeiten]
Die Partei trat erstmals im November 2009 bei den Nachwahlen zum Repräsentantenhaus in Higgins und Bradfield an.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Parliament 'needs a sex party': The Australian 6 November 2009 ( vom 9. November 2009 im Webarchiv archive.today)</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Pole dancer aims for Nelson's old seat ( vom 11. Juli 2012 im Webarchiv archive.today). Englisch. Online auf News.smh.com.au vom 28. Oktober 2009 (abgerufen am 15. Oktober 2010)</ref> In beiden Wahlkreisen kam sie jeweils auf über drei Prozent der Erstpräferenzen.<ref>Virtual Tally Room. Englisch. Online auf results.aec.gov.au (abgerufen am 21. Oktober 2010)</ref><ref>Virtual Tally Room. Englisch. Online auf results.aec.gov.au (abgerufen am 21. Oktober 2010)</ref>
Parlamentswahlen 2010[Bearbeiten]
Zu den Parlamentswahlen 2010 trat die Partei in 6 der 150 Wahlkreise der Repräsentantenhauswahl und in allen Bundesstaaten (außer Tasmanien) sowie im Northern Territory an. Bei den Senatswahlen entfielen 250.000 Erstpräferenzen auf die ASP, entsprechend 2,04 % der Wählerstimmen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.First Preferences for the Senate – 2010 federal election: AEC ( vom 1. September 2010 im Internet Archive)</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Australian Sex Party does well: AustralianNews.net 24 August 2010 ( vom 11. Mai 2011 im Internet Archive)</ref> Sie wurde fünftstärkste Partei. Dabei scheiterte sie in Victoria knapp an einem Senatssitz.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Australian Sex Party picks up votes: Herald Sun 24 August 2010 ( vom 30. Dezember 2012 im Webarchiv archive.today)</ref> Nach der Wahl erklärte die Parteivorsitzende, die Sex-Partei sei „nun die größte der kleinen Parteien“:
We’ve polled better than the Greens did in their first federal election and believe that our vision of Australia as the most socially progressive country in the world is equal to the Greens environmental messages of 20 years ago.<ref>Sex Party Now The Major Minor Party in Australian Politics. ASP, 23. August 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. März 2012; abgerufen am 2. Februar 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Während die Sexpartei keinen Sitz gewann, konnten die Grünen durch ihre Zweitpräferenzen erstmals in allen Bundesstaaten einen Senatssitz erringen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Greens win seats in every state: SMH 23 August 2010 ( vom 25. August 2010 im Webarchiv archive.today)</ref><ref>Senate Results - Summary - 2010 Federal Election - ABC News (Australian Broadcasting Corporation). In: abc.net.au. Abgerufen am 5. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Parlamentswahlen 2013[Bearbeiten]
Bei der Parlamentswahl 2013 stellte die Sex-Partei für die Senatswahl Kandidaten in allen Bundesstaaten und für die Repräsentantenhauswahl Kandidaten in 36 Wahlkreisen.
Wahlen in Victoria[Bearbeiten]
Bei den Wahlen zum Oberhaus des Parlaments von Victoria am 27. November 2010 erreichte die Partei 1,9 % der Stimmen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Sex party turns up heat in Vic politics ( vom 22. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)</ref> Bei Nachwahlen 2011 in Broadmeadows und Niddrie entfielen 5 bzw. 8 % der Stimmen auf die ASP, in Melbourne 2012 6,6 %. Bei den Nachwahlen in Lyndhurst erreichte die Partei 8,4 %. Bei den Parlamentswahlen am 29. November 2014 erreichte die Partei 2,63 % und gewann damit ihren ersten Sitz im Oberhaus.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.State Election 2014 results ( vom 1. Januar 2015 im Internet Archive)</ref>
Parlamentswahlen 2016[Bearbeiten]
Bei der Parlamentswahl 2016 trat die Sex-Partei in mehreren Staaten zusammen mit der Help End Marijuana Prohibition (HEMP) Party an.
Reason Party[Bearbeiten]
Wahlen in Victoria[Bearbeiten]
Bei der Wahl am 24. November 2018 erreichte die Partei im Unterhaus 0,36 % der Stimmen und im Oberhaus mit 1,37 % der Stimmen. Der Sitz im Oberhaus konnte erfolgreich verteidigt werden.
Programmatik[Bearbeiten]
Von politischen Beobachtern wurde die Reason Party als libertär eingeschätzt.<ref name="Australian Sex Party a dark horse in federal politics">Pauk Syvret: Australian Sex Party a dark horse in federal politics. The Courier-Mail, 8. Dezember 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. Juni 2012; abgerufen am 8. Oktober 2010. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Sie setzt sich gegen Internet-Zensur ein und unterstützt stattdessen ein nationales Klassifikationssystem für Internetinhalte. Die Reason Party spricht sich für die Legalisierung der Abtreibung aus, für die Rechte von Homosexuellen, passive Sterbehilfe und die Legalisierung von Cannabis und anderer Drogen.<ref name="Australian Sex Party Federal Policies">Australian Sex Party Federal Policies. Australian Sex Party, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. Februar 2016; abgerufen am 28. April 2013.</ref>
Kritik[Bearbeiten]
Die enge Beziehung der Partei zur Sexindustrie wird in den Medien kritisch gesehen, insbesondere die enge Verbindung mit der Eros Association.<ref>Meagan Tyler: Political party or lobby group? The dark side of the Australian Sex Party. Abgerufen am 5. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Industry association forms Sex Party: Australian Sex Party website 25 August 2009 ( vom 10. Juli 2013 im Webarchiv archive.today)</ref> Zum Teil ist die Programmatik der Reason Party direkt auf die Interessen der Sexindustrie ausgerichtet. Zum Beispiel spricht sich die Reason Party für die Legalisierung von Spice aus, welches hauptsächlich in Sexshops verkauft wird.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.W.A. Bans on Synthetic Cannabinoids May Go Up in Smoke: Australian Sex Party ( vom 19. Oktober 2012 im Internet Archive)</ref><ref>Anthony Bunn: Eros backs drug removal. In: bordermail.com.au. 10. Juni 2013, abgerufen am 5. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Sarah Macgregor: Synthetic cannabis: even regular drug users don’t trust it. In: theconversation.com. 18. Juni 2013, abgerufen am 5. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Aisha Dow: Synthetic drug bans can encourage harmful mutations, say Greens. 10. Juni 2013, abgerufen am 5. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Synthetic cannabis: prevalence of use among offenders, perception of risk and negative side effects experienced ( vom 9. Juli 2013 im Internet Archive)</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Offizielle Website der Reason Party (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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