Provinz Azuay
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Die Provinz Azuay (span. Provincia de Azuay) ist eine Provinz in Ecuador. Sie liegt im südlichen Andenhochland (Sierra) des Landes, ist etwa 8200 km² groß und hat etwa 800.000 Einwohner. In der Provinz Azuay liegen Berge von bis zu 4500 Metern Höhe. Die Hauptstadt ist Cuenca.
Lage und Geographie[Bearbeiten]
Azuay liegt im südlichen Teil der ecuadorianischen Andenregion, die Sierra genannt wird. Es grenzt im Norden an die Provinz Cañar, im Osten an die Provinz Morona Santiago, im Süden an die Provinzen Zamora Chinchipe und Loja und im Westen an El Oro und Guayas. In Nord-Süd-Richtung verläuft die Panamericana durch die Provinz. Wichtige Flüsse sind der Río Tomebamba, der Río Tarqui und der Río Paute. An letzterem befindet sich das größte Wasserkraftwerk des Landes, die Amaluza-Talsperre (auch Talsperre Daniel Palacios genannt).
Der Nationalpark Cajas mit Bergen von bis zu 4500 m Höhe liegt in der Provinz Azuay.
Geschichte[Bearbeiten]
Durch das Gesetz über die territoriale Aufteilung (span. Ley de División Territorial) Großkolumbiens vom 25. Juni 1824 entstand auf älteren Grundlagen das Departamento del Azuay mit Hauptstadt in Cuenca, das drei Provinzen umfasste: Azuay mit Hauptstadt Cuenca, Loja mit Hauptstadt Loja und Jaén de Bracamoros und Mainas (Amazonasprovinzen) mit Hauptstadt Jaén. Dies entspricht in etwa dem Gebiet der heutigen Provinzen Cañar, Loja, El Oro, Morona Santiago und Zamora Chinchipe sowie dem Großteil des 1904 und nach dem Peruanisch-Ecuadorianischen Krieg im Protokoll von Río de Janeiro 1942 an Peru verlorenen östlichen Staatsgebiets.
Aus der Provinz Cuenca selbst wurde 1880 die Provinz Cañar ausgegliedert.
Der Name Azuay stammt aus der Sprache der Kañari, deren Siedlungsschwerpunkt die Region um Cuenca bildete.
Vorlage:Einwohnerentwicklung Ecuador Zensus
Kantone[Bearbeiten]
Die Provinz ist in 15 Kantone unterteilt. Diese sind (in der Reihenfolge ihrer Einrichtung):
Vorlage:Tabellenstile Vorlage:Tabelle Kanton in Ecuador
Weblinks[Bearbeiten]
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />cuencanos.com – Beschreibung der Kantone Azuays (spanisch) ( vom 8. Februar 2008 im Internet Archive)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Azuay | Bolívar | Cañar | Carchi | Cotopaxi | Chimborazo | El Oro | Esmeraldas | Galápagos | Guayas | Imbabura | Loja | Los Ríos | Manabí | Morona Santiago | Napo | Orellana | Pastaza | Pichincha | Santa Elena | Santo Domingo de los Tsáchilas | Sucumbíos | Tungurahua | Zamora Chinchipe