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Benjamin D. Santer

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Benjamin D. Santer

Benjamin David Santer (* 3. Juni 1955) ist ein US-amerikanischer Klimatologe, der am Lawrence Livermore National Laboratory tätig war. Sein Spezialgebiet ist die statistische Analyse klimatologischer Daten sowie die Untersuchung klimatologisch wirksamer Faktoren. Santer zählt zu den angesehensten Wissenschaftlern weltweit.<ref>Naomi Oreskes, Erik M. Conway, Die Machiavellis der Wissenschaft. Das Netzwerk des Leugnens. Wiley-VCH, Weinheim 2014, S. XV.</ref> Im Jahr 2002 war er im Themengebiet der globalen Erwärmung der am zwölfthäufigsten zitierte Autor.<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Global Warming Top 25 Overall Ranked by total cites, 1991-August 2001 (Memento vom 27. September 2006 im Internet Archive)</ref> Er war koordinierender Leitautor des 8. Kapitels des ersten Teils des zweiten Sachstandsbericht des IPCC aus dem Jahr 1995.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Zweiter Sachstandsbericht des IPCC - Bericht der Arbeitsgruppe I (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. Oktober 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ipcc.ch (engl.; PDF; 53,6 MB)</ref>

Leben und Werdegang[Bearbeiten]

Santer wuchs im Bundesstaat Maryland auf und zog im Alter von 11 Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland, wo er acht Jahre lang die von der British Army betriebene Cornwall School in Dortmund besuchte.<ref>Benjamin Santer: Ultima Thule, the Cold War and Trump's Wall. In: Scientific American, 11. Januar 2019. Abgerufen am 19. Januar 2019.</ref> Er erhielt seinen BSc im Fach Umweltwissenschaften. Seinen Ph.D. erhielt er von der University of East Anglia im Jahr 1987 im Bereich Klimatologie. Im Anschluss daran arbeitete er für fünf Jahre am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg, wo er statistische Methoden zur Auswertung von Klimadaten entwickelte und anwandte.<ref name=Marketplace>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dr. Ben Santer.] In: Moving By Degrees. American Public Media, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. November 2013.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Santer wechselte zum Lawrence Livermore National Laboratory, wo er bis zum 1. Oktober 2021 – fast 30 Jahre lang – tätig war. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit dort war es, Klimamodelle mit Klimadaten abzugleichen. Unter anderem wendete Santer vom deutschen Klimaforscher und Nobelpreisträger Klaus Hasselmann entwickelte Fingerabdruck-Methoden an, um das Signal der anthropogenen globalen Erwärmung von der internen Variabilität des Klimasystems und anderen Einflüssen abzugrenzen.<ref>Benjamin D. Santer: Ben Santer on ‘separating’ and his ‘small part’ in understanding of climate science. 12. Oktober 2021, abgerufen am 21. Oktober 2021.</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Für seine Forschungen zum menschlichen Beitrag an der globalen Erwärmung wurde Santer im Jahr 1998 mit der MacArthur Fellowship geehrt. Ebenso erhielt er den Ernest Orlando Lawrence Award; er wurde vom Energieministerium der Vereinigten Staaten mit der „Distinguished Scientist Fellowship“ geehrt und erhielt den Norbert Gerbier-MUMM Award von der World Meteorological Organization.<ref name=Marketplace/> Im Jahr 2011 wurde er AGU Fellow<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ben Santer elected AGU fellow.] In: Lawrence Livermore National Laboratory Website. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. August 2013.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> sowie Mitglied der National Academy of Sciences.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Benjamin D. Santer.] In: Membership Directory. National Academy of Sciences, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. November 2013.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Für 2024 wurden ihm die Carl-Gustaf Rossby Research Medal und der John J. Carty Award zugesprochen.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Benjamin D. Santer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Naomi Oreskes, Erik M. Conway, Merchants of Doubt. How a handful of Scientists obsured the truth on issues from tobacco smoke to Global Warming. Bloomsbury Press, New York 2010, ISBN 978-1-4088-2483-2.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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