Cetyltrimethylammoniumbromid
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Cetyltrimethylammoniumbromid | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C19H42BrN | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer Feststoff mit schwachem Geruch<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 364,45 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
248–251 °C<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
schwer in Wasser (3,1 g·l−1 bei 19,35 °C)<ref>J.M. Pollard, A.J. Shi, K.E. Göklen: Solubility and Partitioning Behavior of Surfactants and Additives Used in Bioprocesses. In: J. Chem. Eng. Data 51 (2006) 230–236, doi:10.1021/je0503498.</ref> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Cetyltrimethylammoniumbromid (CTAB bzw. CTABr) ist eine quartäre Ammoniumverbindung mit einer langkettigen Alkylgruppe mit 16 Kohlenstoffatomen.
Eigenschaften[Bearbeiten]
CTAB ist ein kationisches Tensid, das als Detergens Verwendung findet. Bei niedrigen Salzkonzentration in der Lösung bildet es Ionenpaare (Salze) mit Nukleinsäuren wie DNA und RNA, die in Wasser löslich aber in konzentriertem Alkohol unlöslich sind. Bei höheren Salzkonzentrationen hingegen, bildet es Komplexe mit Polysacchariden.<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Bei Raumtemperatur sind CTAB-Lösungen mehrere Jahre stabil. Es liegt in Form eines weißen, kristallinen Pulvers vor.
Verwendung[Bearbeiten]
CTAB wird eingesetzt
- als Phasentransferkatalysator von Polyamiden, Polycarbonaten und Polythiocarbonaten.
- in der Biochemie.
- bei der DNA-Extraktion aus Pflanzenmaterial (CTAB-Methode). Hierbei schließt CTAB die Zellmembranen auf, denaturiert Proteine und bildet, bei ausreichend hoher Salzkonzentration, Komplexe mit Polysacchariden, die im Laufe der Extraktion entfernt werden und somit nicht mit der DNA ausfallen.<ref name=":0" />
- als kationisches Tensid bei der Chromatographie.
- in der CTAB-PAGE, einer Gelelektrophorese zur Bestimmung der Molmasse von Proteinen, die ein ungewöhnliches Wanderungsverhalten zeigen (z. B. stark positiv geladene Proteine oder Membranprotein-Untereinheiten).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
- als Tensid in der Kapillarelektrophorese (CE) zur Umkehr des elektroosmotischen Flusses (EOF).
- als Additiv in der Ionenpaarchromatographie.
- als Titrant für potentiometrische Titration von Perchloraten mit ionenselektiven Elektroden.
- als Konservierungsstoff und Desinfektionsmittel (C. ist ein effektives antiseptisches Mittel gegen Bakterien und Pilze.) und ist in Kosmetika und Haarpflegemitteln, Sanitärreinigern, Impfstoffen und Avivagen enthalten.<ref name="GESTIS" />
- als Wirkstoff in Medikamenten (etwa in Mund- und Rachentherapeutika).
- als Hilfsstoff in Epoxidharzbeschichtungen.
- als Korrosionsinhibitor bei der CO2-Korrosion von Eisen.
- als Komponente für Nährmedien (Cetrimid-Agar) zum Nachweis von Bakterien (u. a. Pseudomonas aeruginosa).
- als Stabilisator bei der Synthese von anorganischen Nanopartikeln
- zur Einführung von Mesoporen in Zeolith Y<ref name="garcia-martinez_2013">García-Martínez, J. et al., Mesostructured zeolite Y - high hydrothermal stability and superior FCC catalytic performance, Catal. Sci. Technol., 2, 2012, 987–994.</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank abweichend
- ATC-D08
- ATC-D11
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Hautreizender Stoff
- Ätzender Stoff
- Atemwegsreizender Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Tetraalkylammoniumverbindung
- Bromid
- Tensid
- Pharmazeutischer Hilfsstoff