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Schmuckzypressen

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Schmuckzypressen
Datei:Calglauc.JPG

Sektion Callitris: Weiße Zypresse (Callitris columellaris)

Systematik
Unterabteilung: Samenpflanzen (Spermatophytina)
Klasse: Coniferopsida
Ordnung: Koniferen (Coniferales)
Familie: Zypressengewächse (Cupressaceae)
Unterfamilie: Callitroideae
Gattung: Schmuckzypressen
Wissenschaftlicher Name
Callitris
Vent.

Die Schmuckzypressen (Callitris) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Die etwa 16 Arten sind in ganz Australien und in Neukaledonien verbreitet.<ref name="GymnospermDb" />

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Callitris columellaris bark.jpg
Borke von Callitris columellaris
Datei:Forest Flora NSW Plate 46 Callitris.jpg
Illustration aus Forest Flora NSW, Tafel 46 von drei Callitris-Arten
Datei:Scrub Pine.jpg
Reife Zapfen der Buschförmigen Schmuckzypresse (Callitris verrucosa)
Datei:Callitris canescens - Flickr - Kevin Thiele.jpg
Sektion Callitris: Callitris canescens mit Zapfen

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Schmuckzypressen-Arten sind immergrüne Bäume oder Sträucher. Das höchste bekannte Exemplar in dieser Gattung ist ein Callitris macleayana mit Wuchshöhen von 50 Metern und Stammdurchmessern von etwa 15 Metern. Die Rinde verbleibt lange am Baum, sie ist hart und kompakt.

Die Blätter sind schuppenförmig.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Schmuckzypressen-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Weibliche und männliche Zapfen befinden sich auf unterschiedlichen Zweigen. Die männlichen Zapfen befinden sich, zu zwei bis mehreren zusammen, an den Enden der Zweige und sind eiförmig bis zylindrisch. Die holzigen weiblichen Zapfen sind kugelförmig bis oval, weisen einen Durchmesser von 10 bis 30 Millimeter auf und bestehen aus meist sechs, selten bis zu acht Zapfenschuppen. Pro fertiler Zapfenschuppe entwickeln sich ein bis acht geflügelte Samen, mit einem bis drei Flügeln.

Standorte[Bearbeiten]

Callitris-Arten gedeihen in semiariden Habitaten. Sie wachsen häufig vergesellschaftet mit Eukalyptus-Arten und profitieren ähnlich wie diese davon, wenn Buschbrände die umgebende Vegetation vernichtet haben.<ref name="Tudge2006" />

Datei:Black Cypress Pine nuts (8676801093).jpg
Sektion Callitris: Rote Schmuckzypresse (Callitris endlicheri) mit Zapfen
Datei:Callitris muelleri 3.jpg
Sektion Callitris: Callitris muelleri, Zapfen
Datei:Slender Cypress-pine.jpg
Sektion Callitris: Harzige Schmuckzypresse (Callitris preissii)
Datei:Callitris gracilis mature & immature cones, Adelaide, South Australia.jpg
Sektion Callitris: Harzige Schmuckzypresse (Callitris preissii), Zapfen
Datei:Callitris rhomboidea (Oyster Bay Pine) cones.jpg
Sektion Callitris: Oyster-Bay-Schmuckzypresse (Callitris rhomboidea) mit Zapfen
Datei:Callitris macleayana 2.jpg
Sektion Octoclinis: Callitris macleayana

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Callitris wurde 1808 durch Étienne Pierre Ventenat aufgestellt.<ref name="WCSP" /> Der botanische Gattungsname Callitris leitet sich von den griechischen Wörtern callos für „schön“ und treis für „drei“ ab; dies nimmt Bezug auf die sehr schönen Bäume, die Nadeln und die Zapfen-Schuppen, die zu dritt in Wirteln zusammengefasst sind. Synonyme für Callitris Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Vent. sind: Frenela Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mirbel, Fresnelia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Steudel, Leichardtia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sheph., Pachylepis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Brong., Octoclinis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.F.Muell., Parolinia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Endl.<ref name="WCSP" />

Die Gattung Callitris gehört zur Unterfamilie Callitroideae in der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae).

Von den etwa 16 Callitris-Arten sind etwa 14 in Australien und zwei in Neukaledonien verbreitet.<ref name="GymnospermDb" /> In Florida ist eine Art ein Neophyt.<ref name="GymnospermDb" />

Die Gattung Callitris ist gegliedert in zwei Sektionen und enthält insgesamt 15 bis 19 Arten:

Nutzung[Bearbeiten]

Callitris-Arten haben ein insektenbeständiges Holz. Wenige Callitris-Arten werden als Zierpflanze in Parks und Gärten verwendet. Verschiedene Callitris-Arten liefern den Australischen Sandarak.<ref name="HagersHandbuch1998">W. Blaschek, R. Hänsel, et al.: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis. Folgeband 2: Drogen A–K, 5. Auflage, Springer, 1998, ISBN 978-3-642-63794-0 (Reprint), S. 264.</ref>

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Colin Tudge: The secret life of trees. Penguin books, London 2006, ISBN 978-0-14-101293-3.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="WCSP"> Vorlage:WCSP </ref> <ref name="GymnospermDb"> Christopher J. Earle, 2019: Callitris bei der The Gymnosperm Database. </ref> <ref name="Zander2008"> Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2: Arten und Sorten. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7. </ref> <ref name="Tudge2006"> Colin Tudge: The secret life of trees. Penguin books, London 2006, ISBN 978-0-14-101293-3, S. 106. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Schmuckzypressen (Callitris) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien