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ε-Caprolacton

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(Weitergeleitet von Caprolacton)
Strukturformel
Struktur von ε-Caprolacton
Allgemeines
Name ε-Caprolacton
Andere Namen
  • ε-Lacton
  • 6-Hydroxyhexansäurelacton
  • 6-Hydroxycapronsäurelacton
  • 6-Caprolacton
  • Hexanolacton
  • 6-Hexanolid
  • 2-Oxepanon
  • Hexansäure-epsilon-lacton
  • Caprolacton
  • Vorlage:INCI
Summenformel C6H10O2
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <
EG-Nummer 207-938-1
ECHA-InfoCard 100.007.217
PubChem 10401
Wikidata [[:d:Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.|Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.]]
Eigenschaften
Molare Masse 114,14 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,08 g·cm−3 (20 °C)<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

−1,5 °C<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt

235 °C<ref name="GESTIS" />

Dampfdruck

1,3 Pa (20 °C)<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit

mischbar mit Wasser<ref name="GESTIS" />

Brechungsindex

1,463 (20 °C)<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 319
P: 280​‐​305+351+338​‐​337+313<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

Vorlage:ToxDaten

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

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ε-Caprolacton, auch ε-Lacton oder Caprolacton ist eine chemische Verbindung aus der Stoffgruppe der cyclischen Carbonsäureester, die als Lactone bezeichnet werden. Caprolacton hat einen siebengliedrigen Ring mit sechs C-Atomen, wie die dem Caprolacton zu Grunde liegende Hexansäure, die auch Capronsäure genannt wird.

Herstellung[Bearbeiten]

Es sind viele Möglichkeiten zur Synthese von Caprolacton bekannt, die sich in zwei Gruppen aufteilen lassen. Zum einen ist die Herstellung ausgehend von offenkettigen Verbindungen, wie z. B. Derivaten des Hexans möglich, zum anderen die oxidative Ringerweiterung von cyclischen Ketonen. Als offenkettige Ausgangsverbindungen können beispielsweise 6-Hydroxyhexansäure<ref name="van">F. J. van Natta, J. W. Hill, W. H. Carothers: Studies of Polymerization and Ring Formation. ε-Caprolactone and its Polymers, in: J. Am. Chem. Soc., 1934, 56, S. 455.</ref>, 1,6-Hexandiol<ref>W. Reppe: Äthinylierung VI, in: Liebigs Ann., 1955, 596, 1, S. 158–224.</ref> oder Adipinsäure<ref>U. Matteoli, G. Menchi, M. Bianchi, P. Frediani, F. Piacenti: Gazzetta Chimica Italiana, 1985, 115, S. 603–606.</ref> dienen. Ausgehend von cyclischen Verbindungen kann Caprolacton durch eine Baeyer-Villiger-Oxidation von Cyclohexanon mit Persäuren, wie Peressigsäure<ref>P. S. Starcher, B. Phillips: Synthesis of Lactones, in: J. Am. Chem. Soc., 1958, 80, S. 4079–4082.</ref>, Perbenzoesäure<ref>S. L. Friess: Reactions of Per Acids. II. The Reaction of Perbenzoic Acid with Simple Cyclic Ketones. Kinetic Studies, in: J. Am. Chem. Soc., 1949, 71, S. 2571–2572.</ref> oder m-Chlorperbenzoesäure<ref>S. Horvat, P. Karallas, J. M. White: Reactions of β-trimethylstannylcyclohexanones with peracids: investigations into the stannyl-directed Baeyer–Villiger reaction, in: J. Chem. Soc., Perkin Trans. 2, 1998, 10, S. 2151–2154.</ref> hergestellt werden. Die Oxidation kann jedoch auch mittels Katalysatoren durch Sauerstoff bewerkstelligt werden.<ref>C. Bolm, G. Schlingloff, K. Weickhardt: Use of molecular oxygen in the Baeyer-Villiger oxidation the influence of metal catalysts, in: Tetrahedron Letters, 1993, 34, S. 3405–3408.</ref><ref>S.-I. Murahashi, Y. Oda, T. Naota: Fe2O3-catalyzed baeyer-villiger oxidation of ketones with molecular oxygen in the presence of aldehydes, in: Tetrahedron Letters, 1992, 33, S. 7557–7560.</ref>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Caprolacton ist eine farblose Flüssigkeit, die bei −1,5 °C erstarrt und bei 235 °C siedet. Sie besitzt bei 20 °C eine dynamische Viskosität von 6,67 mPa‣s.<ref name="merck" /> Ihr Flammpunkt beträgt 127 °C, ihre Zündtemperatur 204 °C.<ref name="merck" /> Im Bereich von 1,2 bis 9 Volumenprozent bildet sie mit Luft explosive Gemische.<ref name="merck" /> Bei Temperaturen über 220 °C beginnt sie sich zu zersetzen.<ref name="merck" />

Verwendung[Bearbeiten]

Caprolacton dient als Grundstoff zur Herstellung von Polycaprolacton<ref name="van" />, einem Kunststoff aus der Gruppe der Thermoplasten.

Polyester aus Caprolacton
Herstellung von Polyestern aus ε-Caprolacton

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung