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6:2-Fluortelomersulfonamidalkylbetain

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Strukturformel
Strukturformel von Capstone Produkt B
Allgemeines
Name 6:2-Fluortelomersulfonamidalkylbetain
Andere Namen
Summenformel C15H19F13N2O4S
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 252-046-8
ECHA-InfoCard 100.047.300
PubChem 118691
ChemSpider 106068
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 571,37 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref>Vorlage:CL Inventory/nicht harmonisiertFür diesen Stoff liegt noch keine harmonisierte Einstufung vor. Wiedergegeben ist eine von einer Selbsteinstufung durch Inverkehrbringer abgeleitete Kennzeichnung von Carboxymethyldimethyl-3-[[(3,3,4,4,5,5,6,6,7,7,8,8,8-tridecafluorooctyl)sulphonyl]amino]propylammonium hydroxide Vorlage:Linktext-Check/Apostroph im Classification and Labelling Inventory der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum (Achtung: Anstelle des obigen defekten Links dürfte Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)/industry dieser Link korrekt sein.)</ref>
Gefahrensymbol

H- und P-Sätze H: 411
P: ?
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

6:2-Fluortelomersulfonamidalkylbetain (6:2-FTAB) ist ein polyfluoriertes Tensid, das in AFFF-Feuerlöschschaummitteln der häufig in Deutschland eingesetzten Produkte (beispielsweise das Fluorosurfactant Capstone 1157) in hohen Anteilen enthalten ist.<ref>LFP Projekt B4.14: PFC-Arbeitshilfe, Anlage A. (PDF; 2,6 MB) Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern, S. 60 f., archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. September 2016; abgerufen am 13. April 2017.</ref> Mit 21,1 Tonnen pro Jahr macht es 6 % der Tonnage an Fluortensiden aus, die von Herstellern, die an der Eurofeu-Umfrage 2018 teilgenommen haben, für die Herstellung von Feuerlöschschäumen gekauft wurden.<ref>The use of PFAS and fluorine-free alternatives in fire-fighting foams. Report produced for European Commission DG Environment / European Chemicals Agency (ECHA). 2020, Table 4.2 (europa.eu [PDF]).</ref>

Bei 6:2-FTAB handelt es sich um ein Betain und ein Derivat der 6:2-Fluortelomersulfonsäure. In der Umwelt und z. B. im Klärschlamm wird es über mehrere Zwischenschritte zu Perfluorheptansäure und andere Perfluorcarbonsäuren umgewandelt. Dies geschieht allerdings nur sehr langsam.<ref>Bo Fang, Yaozhi Zhang, Hao Chen, Biting Qiao, Hao Yu, Maosen Zhao, Meng Gao, Xiaoxiao Li, Yiming Yao, Lingyan Zhu, Hongwen Sun: Stability and Biotransformation of 6:2 Fluorotelomer Sulfonic Acid, Sulfonamide Amine Oxide, and Sulfonamide Alkylbetaine in Aerobic Sludge. In: Environmental Science & Technology. 4. Januar 2024, doi:10.1021/acs.est.3c05506.</ref>

Ein eng verwandtes Produkt ist das N-(Oxido)-N,N-dimethyl-3-{[(3,3,4,4,5,5,6,6,7,7,8,8,8-tridecafluoroctyl)sulfonyl]amino}-1-propanamin, das statt einer Carboxylatgruppe eine Aminoxid-Funktion aufweist.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />