Schneckensamenbäume
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| Datei:Cochlospermum planchonii MS4163.JPG | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cochlospermum | ||||||||||||
| Kunth |
Die Schneckensamenbäume (Cochlospermum) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Annattogewächse (Bixaceae) innerhalb der Ordnung der Malvenartigen (Malvales). Von den etwa 15 Arten haben vier ihre Heimat in der Neotropis, fünf im tropischen Afrika, vier in Australien und nur eine im tropischen Asien (Cochlospermum religiosum).
Beschreibung[Bearbeiten]
Erscheinungsbild und Blätter[Bearbeiten]
Die Cochlospermum-Arten sind Bäume, Sträucher oder Halbsträucher. Sie sind meist sommergrün, seltener immergrün. Sie enthalten einen gelben, orangefarbenen oder roten Milchsaft. Einige Arten riechen stark. Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind drei- bis neunteilig handförmig eingeschnitten oder geteilt.
Blüten, Früchte und Samen[Bearbeiten]
Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch vier- oder fünfzählig mit einer doppelten Blütenhülle. Es sind 15 bis 100 freie, fertile Staubblätter vorhanden. Drei bis fünf Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen.
Sie bilden drei- bis fünfklappige Kapselfrüchte mit 20 bis 100 ölhaltigen Samen.
Systematik[Bearbeiten]
Die Gattung Cochlospermum wurde 1822 durch Karl Sigismund Kunth aufgestellt. Synonyme für Cochlospermum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kunth nom. cons. sind: Maximilianea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mart. ex Schrank nom. rej., Wittelsbachia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mart. & Zucc. nom. illeg., Azeredia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Arruda ex Allemão.<ref name="WCSP" /><ref name="GRIN" />
Nach einigen Autoren war sie auch Teil der kleinen Familie der Cochlospermaceae.<ref name="GRIN" />
In der Gattung der Schneckensamenbäume (Cochlospermum) gibt es etwa 15 Arten:<ref name="WCSP" />
- Cochlospermum angolense Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Welw. ex Oliv.: Sie kommt von Angola bis zur westlichen Demokratischen Republik Kongo vor.<ref name="WCSP" />
- Cochlospermum arafuricum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Cowie & R.A.Kerrigan: Sie kommt nur im Northern Territory in Australien vor.<ref name="WCSP" />
- Cochlospermum fraseri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Planch.: Sie ist mit zwei Unterarten im nördlichen Australien verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Cochlospermum gillivraei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Benth.: Sie ist mit zwei Unterarten von Papua-Neuguinea bis zum östlichen Australien verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Cochlospermum intermedium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mildbr.: Die Heimat ist die Zentralafrikanische Republik.<ref name="WCSP" />
- Cochlospermum macnamarae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hislop, K.R.Thiele & Brassington: Sie kommt im nordnordwestlichen Western Australia vor.<ref name="WCSP" />
- Cochlospermum noldei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Poppend.: Die Heimat ist das nordöstliche Angola.<ref name="WCSP" />
- Cochlospermum orinocense Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Kunth) Steud.: Sie ist von Panama bis ins tropische Südamerika verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Cochlospermum planchonii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hook. f. ex Planch.: Das Verbreitungsgebiet reicht vom tropischen Westafrika bis zum Sudan.<ref name="WCSP" />
- Cochlospermum regium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Schrank) Pilg. (Syn.: Wittelsbachia insignis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mart. & Zucc.): Sie ist von Brasilien bis Bolivien und Paraguay verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Cochlospermum religiosum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Alston: Das Verbreitungsgebiet reicht von Indien bis Myanmar.<ref name="WCSP" />
- Cochlospermum tetraporum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hallier f.: Sie ist vom südlichen Bolivien bis zum nordwestlichen Argentinien verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Cochlospermum tinctorium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Perrier ex A.Rich.: Das Verbreitungsgebiet reicht vom tropischen Westafrika bis Uganda.<ref name="WCSP" />
- Butterblumenbaum (Cochlospermum vitifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Willd.) Spreng., Syn.: Cochlospermum codinae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Eichler, Cochlospermum hibiscoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kunth, Cochlospermum luetzeiburgii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pilg., Cochlospermum serratifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.DC., Cochlospermum triphyllum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(S.F.Blake) Pittier): Sie ist von Mexiko über Zentralamerika bis zum tropischen Südamerika verbreitet und kommt auf Kuba vor.<ref name="WCSP" />
- Cochlospermum wittei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Robyns: Die zwei Unterarten kommen nur in der südöstlichen Demokratischen Republik Kongo vor.<ref name="WCSP" />
Quellen[Bearbeiten]
- Eintrag in der Western Australian Flora. (Abschnitt Beschreibung)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="WCSP">Rafaël Govaerts (Hrsg.): Cochlospermum – Datenblatt bei World Checklist of Selected Plant Families des Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 5. Oktober 2018</ref> <ref name="GRIN">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- Eintrag in der Flora Brasiliensis.
- Cochlospermum. In: U. Brunken, M. Schmidt, S. Dressler, T. Janssen, A. Thiombiano, G. Zizka: West African plants – A Photo Guide. Forschungsinstitut Senckenberg, Frankfurt am Main 2008.