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Rangunschlinger

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Rangunschlinger
Datei:Rangoon Creeper (Quisqualis indica).jpg

Rangunschlinger (Combretum indicum)

Systematik
Eurosiden II
Ordnung: Myrtenartige (Myrtales)
Familie: Flügelsamengewächse (Combretaceae)
Unterfamilie: Combretoideae
Gattung: Langfäden (Combretum)
Art: Rangunschlinger
Wissenschaftlicher Name
Combretum indicum
(L.) Jongkind

Der Rangunschlinger (Combretum indicum, Syn.: Quisqualis indica), in anderen Sprachen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Filipino niyog-niyogan, Hindi Madhu Malti oder Madhumalti genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Langfäden (Combretum) in der Familie der Flügelsamengewächse (Combretaceae).

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Quisqualis indica 0004.jpg
Rangunschlinger (Combretum indicum); man sieht weiße junge Blüten und rote ältere

Der Rangunschlinger wächst als immergrüne, schnellwüchsige, Liane, also als verholzende Schlingpflanze, die Wuchshöhen von bis über 10 Meter erreichen kann. Die Rinde ist gelb behaart.

Die meist gegenständigen, bis 10 Millimeter lang gestielten, leicht ledrigen Laubblätter besitzen eine 5 bis 18 Zentimeter lange und 2,5 bis 7 Zentimeter breite elliptische oder eiförmige bis verkehrt-eiförmige Blattspreite. Die ganzrandigen, zugespitzten Blätter sind mehr oder weniger kurz behaart bis kahl sowie feinwärzlich. Die Nebenblätter fehlen. Die Blattstiele bleiben nach dem Abfallen der Blätter erhalten, verholzen dann dornenartig.

Es werden kurze, end- oder achselständige Ähren gebildet. Die sitzenden, zwittrigen, duftenden, oft hängende Blüten sind fünfzählig. Die schmale, schlanke und gelb-grüne, mehr oder weniger kurz behaarte Blütenbecherröhre ist 5 bis 9 Zentimeter lang. Die Kelchblätter sind nur kleine dreieckige, fein behaarte Zipfel. Die ausladenden, dachigen und verkehrt-eiförmigen, bis 2,5 Zentimeter langen Kronblätter ändern ihre Farbe von anfangs, am ersten Tag Weiß über die nächsten zwei Tage von Rosa bis Rot. Wobei sich dann auch die Bestäuber ändern.<ref name="Pat">Pat Willmer: Pollination and Floral Ecology.</ref> Es sind zehn kurze Staubblätter in zwei Kreisen oben in der Blütenbecherröhre, am Schlund, vorhanden. Der einkammerige Fruchtknoten ist unterständig mit langem, etwas vorstehendem Griffel und kopfiger Narbe. Es ist ein Diskus vorhanden.

Die kahle, 30 bis 40 Millimeter lange, scharf fünfkantige, -flügelige, ei- bis spindelförmige und spitze, einsamige, nicht öffnende Frucht ist anfangs rot, wird bei der Reife dunkelbraun. Die reife Frucht schmeckt nach Mandeln.

Datei:Quisqualis indica 0001.jpg
Habitus, Laubblätter und Blütenstände
Datei:Combretum indicum 23.JPG
Rangunschlinger (Combretum indicum)
Datei:使君子Combretum indicum 20210523080843 36.jpg
Verholzte „Blattstieldornen“

Vorkommen[Bearbeiten]

Die Areale des Rangunschlinger liegen auf Höhenlagen unterhalb von 1500 Meter in China, Bangladesch, Kambodscha, Indien (inklusive Andamanen), Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Nepal, Pakistan, Papua-Neuguinea, Singapur, Sri Lanka, Thailand, Vietnam, an der Küste Ostafrikas, Inseln des Indischen Ozeans, Pazifischen Inseln und den Philippinen. Der Rangunschlinger wird in Dickichten, Sekundärwäldern, primären Regenwäldern oder an Flussläufen gefunden. Diese Art wird nun in allen tropischen Bereichen als Zierpflanze kultiviert.

Systematik[Bearbeiten]

Synonyme für Combretum indicum sind: Quisqualis indica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L., Kleinia quadricolor Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Crantz, Mekistus sinensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lour. ex Gomes, Ourouparia enormis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Yamam., Quisqualis glabra Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Burm.f., Quisqualis grandiflora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Miquel, Quisqualis indica var. oxypetala Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kurz, Quisqualis indica var. villosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Roxb.) C.B.Clarke, Quisqualis longiflora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.Presl, Quisqualis loureiroi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.G.Don, Quisqualis obovata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schumach. & Thonn., Quisqualis pubescens Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Burm.f., Quisqualis sinensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl., Quisqualis spinosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blanco, Quisqualis villosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roxb.

Nutzung[Bearbeiten]

Verschiedene Pflanzenteile werden in der traditionellen Medizin genutzt. Die Früchte werden als Wurmmittel verwendet, Packungen aus den Blättern gelten als Schmerzmittel. Eine pharmakologische Wirkung von Inhaltsstoffen dieser Pflanzenart wurde in Untersuchungen am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg an mehreren Tumorzelllinien bestätigt.<ref name="Efferth"> Thomas Efferth et al.: Phytochemistry and Pharmacogenomics of Natural product derived from traditional chinese medica with activity against tumor cells. In: Molecular Cancer Therapy. 7(1), 2008, S. 152.</ref>

Die Samen sollen essbar sein.

Quellen[Bearbeiten]

  • Jie Chen, Nicholas J. Turland: Combretaceae in der Flora of China, Volume 13, 2007, S. 315: Quisqualis indica - online. (Abschnitt Beschreibung).
  • Quisqualis indica bei PROSEA.
  • Pat Willmer: Pollination and Floral Ecology. Princeton Univ. Press, 2011, ISBN 978-0-691-12861-0, S. 237.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Rangunschlinger (Combretum indicum) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />