Eigentliche Falltürspinnen
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| Eigentliche Falltürspinnen | ||||||||||||
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| Datei:Stasimopus fg01.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Ctenizidae | ||||||||||||
| Thorell, 1887 |
Die Eigentlichen Falltürspinnen (Ctenizidae) sind eine Familie von vogelspinnenartigen Spinnen und umfassen 2 Gattungen und 5 Arten. Obwohl man sie Falltürspinnen nennt, baut sie nicht im direkten Sinne eine Falltür, da die klappenartige Konstruktion sich nur nach oben hin öffnen lässt und nicht nach unten.
Aussehen und Verhalten[Bearbeiten]
Die Eigentlichen Falltürspinnen sind den Braunen Falltürspinnen in Aussehen und Verhalten sehr ähnlich. Sie haben jedoch keine Hafthaare (Scopula) an den Tarsen, sind meist deutlich dunkler und kräftiger gebaut und weisen keine Zeichnung auf.<ref name="Bellmann" />
Wie die Braunen Falltürspinnen graben auch die Eigentlichen Falltürspinnen eine Wohnröhre in den Boden und verschließen diese mit einem Deckel aus Spinnenseide, getarnt mit Erde oder Pflanzenteilen. Der Deckel ist bei den Mitgliedern dieser Familie jedoch meist deutlich dicker. Bei der Jagd verlassen die Tiere ihre Röhre meist nur so weit, dass das hinterste Bein noch in der Röhre bleibt und so den Deckel offen hält.<ref name="Bellmann" />
Verbreitung[Bearbeiten]
Die beiden Gattungen der Ctenizidae kommen in Europa und der Türkei vor, insbesondere in Frankreich und Italien.<ref>NMBE - World Spider Catalog. Abgerufen am 27. März 2023.</ref>
Gattungen[Bearbeiten]
Der World Spider Catalog listet für die Eigentlichen Falltürspinnen aktuell 2 Gattungen und 5 Arten.<ref>NMBE - World Spider Catalog. Abgerufen am 27. März 2023.</ref> (Stand: März 2023)
- Cteniza Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Latreille, 1829
- Cteniza genevieveae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Canard, 2018
- Cteniza moggridgei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.O. Pickard-Cambridge, 1874
- Cteniza sauvagesi (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Rossi, 1788)
- Cyrtocarenum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ausserer, 1871
- Cyrtocarenum cunicularium (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Olivier, 1811)
- Cyrtocarenum grajum (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C. L. Koch, 1836)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Bellmann"> Heiko Bellmann: Kosmos-Atlas Spinnentiere Europas. 2. Auflage. Kosmos-Verlag, 2001, ISBN 3-440-09071-X. </ref> </references>