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2,2-Dichlorpropansäure

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(Weitergeleitet von Dalapon)
Strukturformel
Strukturformel von 2,2-Dichlorpropansäure
Allgemeines
Name 2,2-Dichlorpropansäure
Andere Namen
  • 2,2-Dichlorpropionsäure
  • 2,2-DPA
  • Dalapon
Summenformel C3H4Cl2O2
Kurzbeschreibung

brennbare, farblose Flüssigkeit<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 200-923-0
ECHA-InfoCard 100.000.840
PubChem 6418
ChemSpider 6178
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 142,97 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,4014 g·cm−3 (20 °C)<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

20 °C<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt

190 °C<ref name="GESTIS" />

Dampfdruck

0,25 hPa (20 °C)<ref name="GESTIS">Eintrag zu 2,2-Dichlorpropionsäure in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Löslichkeit

leicht löslich in Wasser (500 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.000.840">Eintrag zu 2,2-dichloropropionic acid in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 315​‐​318​‐​412
P: 273​‐​280​‐​305+351+338<ref name="Sigma">Datenblatt Dalapon bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Toxikologische Daten
  • > 7500 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref>Dalapon. In: EXTOXNET. 1996, abgerufen am 1. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref></ref>
  • 907 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref></ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

2,2-Dichlorpropansäure (Trivialname 2,2-Dichlorpropionsäure, kurz 2,2-DPA) ist eine organisch-chemische Verbindung aus der Gruppe der chlorierten Carbonsäuren. Bei ihr sind die beiden Wasserstoffatome am α-C-Atom der Propionsäure durch Chlor­atome ersetzt.

Verwendung[Bearbeiten]

2,2-Dichlorpropansäure war bis 1994 in Deutschland als Herbizid zugelassen.<ref name="ablieferung">Entsorgungspflichtige Pflanzenschutzmittel. (PDF; 96 kB) In: landwirtschaft-bw.info. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Januar 2017; abgerufen am 1. Oktober 2025.</ref> Es wirkt selektiv und wurde vor allem gegen Quecken, Gräser im Forst, Schilf, Rohrglanzgras, Wasser-Schwaden, Rohrkolben, Seggen und Binsen eingesetzt.<ref name="springer">Müfit Bahadir, Harun Parlar, Michael Spiteller: Springer Umweltlexikon. Springer, 2000, ISBN 3-642-56998-6, S. 293 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Die EU-Kommission entschied 2002, Dalapon nicht in die Liste der zulässigen Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe aufzunehmen.<ref>Verordnung (EG) Nr. 2076/2002 der Kommission vom 20. November 2002 zur Verlängerung der Frist gemäß Artikel 8 Absatz 2 der Richtlinie 91/414/EWG des Rates und über die Nichtaufnahme bestimmter Wirkstoffe in Anhang I dieser Richtlinie sowie den Widerruf der Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln mit diesen WirkstoffenVorlage:Abrufdatum.</ref> In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Dalapon in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />