Dawenkou-Kultur
Mit Dawenkou-Kultur (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) wird eine Gruppe neolithischer Gemeinschaften in Shandong sowie Anhui, Henan und Jiangsu (alle in der heutigen Volksrepublik China) bezeichnet. Die Kultur existierte etwa von 4100 v. Chr. bis 2600 v. Chr. neben der Yangshao-Kultur. Es wurden Artefakte aus Irdenware, Türkis, Jadeit und Elfenbein gefunden.
Im Allgemeinen unterteilen die Archäologen die Dawenkou-Kultur in drei Phasen: eine frühe (4.100–3.500 v. Chr.), eine mittlere (3.500–3.000 v. Chr.) und eine späte (3.000–2.600 v. Chr.) Phase. Die frühe Phase zeigt sehr egalitäre Grabbeigaben, gekennzeichnet durch Becher mit langem Hals ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), gui). In der mittleren Phase überwiegt die Quantität der Beigaben ihre Vielfalt. In der Spätphase wurden zunehmend hölzerne Särge genutzt. Manche große Gräber enthielten bis zu 100 Beigaben.
Für die Dawenkou-Chinesen war die Schweinezucht ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor. Sie wiesen ein großes Geschick für das Kunsthandwerk auf. So verwendeten Töpfer unterschiedliche Tonerden, schufen verbesserte Brenntechniken und bedienten sich für die Formung der Gefäße der Töpferscheibe. Dies ermöglichte ihnen die Herstellung vielfältiger, sehr verschiedenfärbiger Keramik von hoher Qualität. Sie produzierten einfache Gebrauchsgefäße, Krüge, Kannen und Vorratstöpfe, aber auch pokalähnliche Becher, die auf einem hohen, kunstvoll gearbeiteten Fuß ruhten, sowie tierförmige Gießkannen. Einige Tongefäße stechen durch ihre sehr dünnen Wandungen hervor. Auf manchen Gefäßen befinden sich auch eingeritzte, piktogrammähnliche Zeichen.<ref>Roger Goepper: Das alte China. Geschichte und Kultur des Reiches der Mitte, C. Bertelsmann Verlag, München 1988, ISBN 3-570-06749-1, S. 38 und 40.</ref>
Die namensgebende Dawenkou-Stätte (in der Provinz Shandong) wurde 1959 entdeckt. Die Grabungen wurden hier 1974 wieder aufgenommen. Die Fundstätte steht seit 1982 auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China.
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Sarah Allan (Hrsg.): The Formation of Chinese Civilization. An Archaeological Perspective. Yale University Press u. a., New Haven CT u. a. 2005, ISBN 0-300-09382-9.
- Thomas O. Höllmann: Neolithische Gräber der Dawenkou-Kultur in Ostchina. Unter Zugrundelegung der Fundberichte (= Materialien zur Allgemeinen und Vergleichenden Archäologie. Bd. 2). Beck, München 1983, ISBN 3-406-30136-3.
- Li Liu: The Chinese Neolithic. Trajectories to Early States. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 2004, ISBN 0-521-81184-8.
- Anne P. Underhill: Craft Production and Social Change in Northern China. Kluwer Academic/Plenum Publishers, New York NY u. a. 2002, ISBN 0-306-46771-2.
Weblinks[Bearbeiten]
Anmerkungen[Bearbeiten]
<references/>
Vorlage:Klappleiste/Anfang Shangshan • Zaoshi-Kultur der unteren Schicht • Pengtoushan • Gaomiao • Zhaobaogou • Hemudu • Houli • Xinglongwa • Laoguantai • Dadiwan • Chengbeixi • Peiligang • Xinle • Cishan • Beixin • Qingliangang • Tangjiagang • Baiyangcun • Yangshao • Yingpanshan • Caiyuan • Majiabang • Hongshan • Daxi • Dawenkou • Beiyinyangying • Songze • Miaozigou • Liangzhu • Longshan • Shanbei • Majiayao • Xiaoheyan • Tanshishan • Shixia • Qujialing • Shijiahe • Banshan-Machang • Baodun • Keshengzhuang-II • Zhukaigou • Qijia • Qugong • Shangzhai • Xinkailiu • Youziling • Kuahuqiao • Lijiacun • Pianbaozi • Banpo • Shijia • Miaodigou • Xiwangcun • Qinwangzhai • Hougang • Dasikongcun • Xiawanggang • Changguogou Vorlage:Klappleiste/Ende