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Reactive Blue 2

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Strukturformel
Strukturformel von Reactive Blue 2
Allgemeines
Name Reactive Blue 2
Andere Namen
  • 1-Amino-4-{[4-({4-chlor-6-[(3-sulfophenyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl}amino)-3-sulfophenyl]amino}-9,10-dioxo-9,10-dihydro-2-anthracensulfonsäure (IUPAC)
  • C.I. 61211
  • Protein Blue H-B
Summenformel C29H20ClN7O11S3
Kurzbeschreibung

dunkelblauer Feststoff<ref name=sigma />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
PubChem 656725
ChemSpider 571063
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 774,2 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name=sigma />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name=sigma>Datenblatt Reactive Blue 2 bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338<ref name=sigma />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

C.I. Reactive Blue 2 ist ein Reaktivfarbstoff aus der Gruppe der Anthrachinonfarbstoffe, mit einem Monochlortriazin-Reaktivanker.

Verwendung[Bearbeiten]

Reactive Blue 2 wird als Reaktivfarbstoff zur Färbung von Baumwollfasern verwendet.

Als funktioneller Farbstoff wird er zur Reinigung von Proteinen und Enzymen in der Affinitätschromatographie und zur Färbung von Proteinen eingesetzt. Er besitzt hohe Affinität für Enzyme mit Bindungsstellen für Nukleotide wie NAD und ATP (Dehydrogenasen, Kinasen etc.) sowie für Albumin, Koagulationsfaktoren und Interferone.<ref name=roempp>Eintrag zu Cibacron®-Farbstoffe. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Als technisches Produkt wird Reactive Blue 2 unter verschiedenen Markennamen – beispielsweise Basilen Blau E-3G, Cibacron Blau F3G-A, Procion Blau H-B – und mit unterschiedlichen Zusammensetzungen (Reaktionssalze, Stellmittel, organische Nebenprodukte) vermarktet. Der Triazinylring kann neben der Metanilsäure auch mit der Sulfanilsäure substituiert sein.<ref name=sigma />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />