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Dictyotaceae

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Dictyotaceae
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Gemeine Gabelzunge (Dictytoa dichotoma)

Systematik
ohne Rang: Sar
ohne Rang: Stramenopile (Stramenopiles)
ohne Rang: Braunalgen (Phaeophyceae)
ohne Rang: Dictyotophycidae
ohne Rang: Dictyotales
Familie: Dictyotaceae
Wissenschaftlicher Name ohne Rang
Dictyotales
Bory de Saint-Vincent
Wissenschaftlicher Name der Familie
Dictyotaceae
J.V. Lamouroux
Datei:Alge im Strelasund IMG 1848.JPG
Dictyopteris polypodioides
Datei:Padina arborescens - National Museum of Nature and Science, Tokyo - DSC07653.JPG
Padina arborescens
Datei:Trichteralge-Padina-pavonica.jpg
Trichteralge (Padina pavonica)
Datei:Taonia atomaria Crouan.jpg
Taonia atomaria

Die Dictyotales sind eine Verwandtschaftsgruppe der Braunalgen, sie enthalten als einzige Familie die Dictyotaceae.<ref name="Silberfeld" />

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Dictyotales besitzen einen Gewebethallus. Das Wachstum erfolgt durch eine endständige Scheitelzelle. Von dieser werden nach hinten ständig Zellen abgegliedert, die sich weiter zu einem äußeren, Photosynthese betreibenden Assimilationsgewebe und einem inneren Speichergewebe entwickeln. Wenn sich die Scheitelzelle gelegentlich längs in zwei Tochterzellen teilt, entsteht eine dichotome Gabelung des Thallus.<ref name="Strasburger" /> Auch randliches Wachstum kommt vor, beispielsweise bei Padina. Die Zellen enthalten mehrere verstreute scheibenförmige Plastiden ohne Pyrenoid.<ref name="Algaebase" />

Entwicklungszyklus[Bearbeiten]

Die Dictyotales weisen einen isomorphen Generationswechsel auf, dabei gleichen sich der diploide Sporophyt und der haploide Gametophyt. Der Sporophyt besitzt als Fortpflanzungsorgane einkammerige Sporangien, in denen durch Meiose je vier unbegeißelte Sporen gebildet werden. Nach der Freisetzung keimen die Sporen am Untergrund und wachsen zu männlichen und weiblichen Gametophyten heran. Auf ihnen entstehen im Sommer jeweils die in Gruppen angeordneten Spermatogonien und Oogonien. Zu bestimmten Zeiten – gesteuert durch den Stand von Sonne und Mond – werden die unbeweglichen Eizellen und die Spermatozoiden ins Wasser entlassen. Die Spermien sind birnenförmig und durch eine Geißel mit Flimmerhaaren beweglich, ihre zweite Geißel ist stark reduziert. Nach der Befruchtung entwickelt sich ein neuer Sporophyt.<ref name="Strasburger" />

Systematik[Bearbeiten]

Die Erstbeschreibung der Familie Dictyotaceae erfolgte 1822 durch Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jean Vincent Félix Lamouroux (in: Commentationes botanicae, S. 72 und 101). Darin ist die Familie Scoresbyellaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Womersley enthalten. Die Dictyotales, damals im Rang einer Ordnung, wurden 1828 durch Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jean Baptiste Bory de Saint-Vincent zuerst beschrieben.<ref>Jean Baptiste Bory de Saint-Vincent: Botanique. Vol. 1. Cryptogamie. S. 142</ref> Beide Taxa gelten inzwischen als synonym.<ref name="Silberfeld" />

Die Gruppe umfasst nach Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Silberfeld et al. (2014)<ref name="Silberfeld" /> 20 Gattungen mit etwa 244 Arten (Artenzahlen nach AlgaeBASE)<ref name="Algaebase" />:

Quellen[Bearbeiten]

<references> <ref name="Algaebase">Michael D. Guiry in Michael D. Guiry, G. M. Guiry: Dictyotaceae. In: AlgaeBASE – World-wide electronic publication. National University of Ireland, Galway, abgerufen am 11. November 2014.</ref> <ref name="Silberfeld">Thomas Silberfeld, Florence Rousseau, Bruno de Reviers: An Updated Classification of Brown Algae (Ochrophyta, Phaeophyceae). In: Cryptogamie, Algologie. 35, Nr. 2, 2014, S. 125–127.</ref> <ref name="Strasburger">Peter Sitte, Hubert Ziegler, Friedrich Ehrendorfer, Andreas Bresinsky: Strasburger, Lehrbuch der Botanik. Gustav Fischer, Stuttgart/Jena/New York 1991, ISBN 3-437-20447-5, S. 615–616.</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Dictyotaceae – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien