Weidenröschen
Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.
| Weidenröschen | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Epilobium hirsutum 03 ies.jpg
Zottiges Weidenröschen (Epilobium hirsutum) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Epilobium | ||||||||||||
| L. |
Die Weidenröschen (Epilobium) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). Die je nach Autor bis zu 190 Arten sind in den gemäßigten Gebieten vor allem Nordamerikas und Eurasiens (Holarktis) verbreitet.
Beschreibung und Ökologie[Bearbeiten]
Erscheinungsbild und Laubblätter[Bearbeiten]
Epilobium-Arten wachsen als einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen oder selten als Halbsträucher.<ref name="FoC" /> Es werden Ausläufer oder Turione (unterirdische kugelige Knospen mit fleischigen Schuppen) gebildet.<ref name="FoC" /> Die oberirdischen Pflanzenteile sind dicht behaart bis kahl (Indument). Die aufrechten bis niederliegenden<ref name="FoPakistan" /> Stängel sind behaart oder kahl, oft mit Linien aus Trichomen, die von den Blattstielen aus am Stängel herablaufen.<ref name="FoC" />
Die oft gegenständig, selten quirlig angeordneten Laubblätter sind gestielt oder sitzend. Es werden grundständige Blattrosetten gebildet.<ref name="FoC" /> Die Arten mit wechselständig angeordneten Laubblättern werden von Sennikov 2011 wieder in eine eigene Gattung gestellt: Chamaenerion Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ség. (Syn.: Chamerion Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf. ex Holub<ref name="Sennikov2011" />); innerhalb der Gattung Epilobium gehören sie sonst in eine eigene Sektion: Sect. Chamaenerion Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tausch. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.<ref name="FoC" />
Blütenstände und Blüten[Bearbeiten]
Die traubigen, rispigen, ährigen oder schirmtraubigen Blütenstände können einfach oder verzweigt sein. Es sind keine Deckblätter vorhanden.<ref name="FoC" />
Die zwittrigen, oft relativ kleinen Blüten sind vierzählig und oft protandrisch. Es sind zwei ungleiche Kreise mit je vier Staubblättern vorhanden. Die gelben Pollenkörner werden in Tetraden verteilt. Der aufrechte Griffel endet in einer einfachen oder vierlappigen Narbe.<ref name="FoC" />
Sie besitzen rötliche, rosafarbene oder weißliche Blüten. Viele Arten besitzen eine lange Kronröhre. Die Blüten sind radiärsymmetrisch oder bei manchen Autoren können sie zygomorph sein. Die Arten mit zygomorphen Blüten werden nach Sennikov 2011 wieder in eine eigene Gattung gestellt: Chamaenerion Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ség. (Syn.: Chamerion Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf. ex Holub<ref name="Sennikov2011" />); innerhalb der Gattung Epilobium gehören sie sonst in eine eigene Sektion: Sect. Chamaenerion Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tausch.
Früchte und Samen[Bearbeiten]
Die schmale, linealische, lokulizide Kapselfrucht springt mit vier Klappen auf, aus denen die meist vielen Samen austreten.<ref name="FoC" /> Die Samen besitzen oft am oberen Ende seidenhaarige Anhängsel<ref name="FoC" /> für die Windverbreitung (Anemochorie).
Chromosomensätze[Bearbeiten]
Es wurden Chromosomenzahlen von 2n = 18, 20, 24, 26, 28, 30, 32, 36, 38, 60 ermittelt, am häufigsten ist 2n = 36.<ref name="FoC" /><ref name="FoPakistan" /><ref name="IPCN" />
Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]
Die Gattung Epilobium wurde durch Carl von Linné aufgestellt. Als Lectotypusart wurde 1913 Epilobium hirsutum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. durch Nathaniel Lord Britton und Addison Brown in An Illustrated Flora of the Northern United States, 2. Auflage, Band 2, S. 590 festgelegt.<ref name="Tropicos" /> Synonyme für Epilobium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. sind: Boisduvalia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Spach, Cordylophorum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Rydb., Cratericarpium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Spach, Crossostigma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Spach, Pyrogennema Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lunell, Zauschneria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.Presl.<ref name="GRIN" />
Die Gattung Epilobium gehört zur Tribus Epilobieae in der Unterfamilie Onagroideae innerhalb der Familie der Onagraceae.<ref name="GRIN" />
Es gibt fast 190 Arten weltweit.<ref name="Smithsonian" /> Einige Arten neigen zur Bastardbildung (Hybride).
In Europa kommen folgende Arten vor:
- Quirlblättriges Weidenröschen (Epilobium alpestre Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Jacq.) Krocker)
- Mierenblättriges Weidenröschen (Epilobium alsinifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Vill.)
- Gauchheilblättriges Weidenröschen (Epilobium anagallidifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lam.)
- Schmalblättriges Weidenröschen (Epilobium angustifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L., Syn.: Chamaenerion angustifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Scop., Chamerion angustifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) J.Holub)
- Epilobium atlanticum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Litard. & Maire, kommt in der Sierra Nevada in Südspanien und in Nordafrika vor.
- Kurzfrüchtiges Weidenröschen (Epilobium brachycarpum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.Presl): Sie kommt in den Vereinigten Staaten und in Mexiko vor.<ref name="GRIN" /> 1994 wurde die Pflanze erstmals in Deutschland gemeldet. 2016 war der invasive Neophyt in der Oberrheinebene, der Wetterau, dem Taunus und dem Pfälzer Wald zu finden und breitete sich weiter aus, vorwiegend auf brachliegenden Schotterflächen.<ref name="BZfE" />
- Drüsiges Weidenröschen (Epilobium ciliatum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Rafin., Syn.: Epilobium adenocaulon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hausskn.)
- Hügel-Weidenröschen (Epilobium collinum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.C. Gmelin)
- Epilobium davuricum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fisch. ex Hornem.: Sie kommt in Skandinavien und Russland vor.
- Rosmarin-Weidenröschen (Epilobium dodonaei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Vill., Syn.: Chamaenerion dodonaei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Vill.) Schur, Chamerion dodonaei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Vill.) J.Holub)
- Durieus Weidenröschen<ref name="Hegi1965" /> (Epilobium duriaei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gay ex Gren. & Godr.): Sie kommt im Bergland Westeuropas vor.
- Fleischers Weidenröschen (Epilobium fleischeri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hochst., Syn.: Chamaenerion fleischeri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Hochst.) Fritsch, Chamerion fleischeri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Hochst.) J.Holub)
- Epilobium gemmascens Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.A.Mey., kommt auf der Balkan-Halbinsel vor.
- Epilobium glandulosum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lehm.: Sie kommt in Nordamerika vor und ist in Nordeuropa stellenweise eingebürgert.
- Zottiges Weidenröschen (Epilobium hirsutum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.)
- Epilobium hornemannii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Rchb.: Sie kommt in der Arktis und in Nordamerika vor.
- Hartheu-Weidenröschen (Epilobium hypericifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tausch), wird auch als Synonym zu Epilobium montanum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. gestellt.
- Epilobium lactiflorum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hausskn.: Sie kommt in der Arktis Eurasiens und in Nordamerika vor.
- Arktisches Weidenröschen (Epilobium latifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L., Syn.: Chamaenerion latifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Sweet, Chamerion latifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Holub): Sie ist in Nordasien, Nordamerika, in Russland und in Island verbreitet.
- Graugrünes Weidenröschen (Epilobium lamyi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.F.W.Schultz), wird auch als Unterart subsp. lamyi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(F.W.Schultz) Nyman zu Epilobium tetragonum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. gestellt.
- Lanzett-Weidenröschen oder Lanzettblättriges Weidenröschen (Epilobium lanceolatum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sebastiani & Mauri)
- Berg-Weidenröschen (Epilobium montanum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.)
- Epilobium nerterioides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.Cunn.: Sie kommt in Neuseeland, in Großbritannien und Irland stellenweise eingebürgert vor.
- Nickendes Weidenröschen (Epilobium nutans Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.F.W.Schmidt)
- Dunkelgrünes Weidenröschen (Epilobium obscurum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schreber)
- Sumpf-Weidenröschen (Epilobium palustre Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.)
- Epilobium paniculatum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Nutt. ex Torrey & A.Gray: Sie kommt in Nordamerika vor und ist ein Neophyt in Spanien.
- Kleinblütiges Weidenröschen (Epilobium parviflorum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schreber)
- Rosenrotes Weidenröschen (Epilobium roseum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schreber)
- Vierkantiges Weidenröschen (Epilobium tetragonum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.)
- Epilobium tundrarum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sam.: Sie kommt in Russland und im arktischen Asien vor.
- Epilobium vernonicum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Snogerup: Sie kommt nur in Griechenland vor.
Weitere Arten außerhalb Europas sind (Auswahl):
- Epilobium bongardii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hausskn.: Sie kommt in Kamtschatka, Sachalin und auf den Kurilen vor.<ref name="GRIN" />
- Epilobium canum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Greene) P.H.Raven: Sie kommt in drei Unterarten in den Vereinigten Staaten und in Mexiko vor.<ref name="GRIN" />
- Epilobium densiflorum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Lindl.) Hoch & P.H.Raven: Sie ist von Kanada über die Vereinigten Staaten bis Mexiko weitverbreitet.<ref name="GRIN" />
- Epilobium luteum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pursh: Sie kommt im westlichen Nordamerika in Kanada und in den Vereinigten Staaten vor.<ref name="GRIN" />
- Epilobium minutiflorum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hausskn.: Sie ist in West-, Zentral- und in Ostasien, in Indien und Pakistan weitverbreitet.<ref name="GRIN" />
- Epilobium minutum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl.: Sie ist in Kanada und in den westlichen Vereinigten Staaten verbreitet.<ref name="GRIN" />
- Epilobium septentrionale Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(D.D.Keck) R.N.Bowman & Hoch: Die Heimat ist Kalifornien.<ref name="GRIN" />
- Epilobium torreyi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(S.Watson) Hoch & P.H.Raven: Sie kommt in British Columbia und im Westen der Vereinigten Staaten vor.<ref name="GRIN" />
Sennikov stellt 2011 stellt etwa acht Arten, die hauptsächlich in montanen bis arktischen Gebieten der Nordhalbkugel (Holarktis) verbreitet sind, wieder in die Gattung Chamaenerion Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ség. (Syn.: Chamerion Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Raf.) Raf. ex Holub, Chamaenerium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Spach orth. var.),<ref name="Sennikov2011" /> dies wird in darauffolgender Literatur bestätigt<ref name="Luo2021" /> beispielsweise:
- Schmalblättriges Weidenröschen (Chamaenerion angustifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Scop., Syn.: Epilobium angustifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L., Chamerion angustifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) J.Holub)
- Chamaenerion conspersum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Hausskn.) Kitam. (Syn.: Chamerion conspersum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Hausskn.) Holub, Epilobium conspersum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hausskn., Epilobium reticulatum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.B.Clarke)
- Rosmarin-Weidenröschen (Chamaenerion dodonaei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Vill.) Schur, Syn.: Epilobium dodonaei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Vill., Chamerion dodonaei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Vill.) J.Holub)
- Arktisches Weidenröschen (Chamaenerion latifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Sweet, Syn.: Epilobium latifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.)
Botanische Geschichte[Bearbeiten]
Eine einfache analytische Methode mit über 90%iger Wahrscheinlichkeit auf ein positiv-richtiges Ergebnis Epilobium-Arten auseinanderzuhalten, stellte 2008 die FT-IR-Spektroskopie dar, die auf abgeschwächter Totalreflexion (ATR-Infrarotspektroskopie) beruht und ohne eine zeitraubende Probenvorbereitung auskommt.<ref name="Krajšek2008" />
Weidenröschen: invasiv, Unkraut, Heilpflanze[Bearbeiten]
Das Bundesamt für Naturschutz von Deutschland hat 2013 für das aus Amerika stammende drüsige Weidenröschen (Epilobium ciliatum) in ihrer „naturschutzfachlichen Invasivitätsbewertung für in Deutschland wild lebende gebietsfremde Gefäßpflanzen“ festgestellt, dass das drüsige Weidenröschen zwar keine einheimischen Arten verdrängt, jedoch bislang unbewachsene Freiflächen besetzt, die manche Vogelarten als unbewachsenen Lebensraum benötigen. Daher wurde das drüsige Weidenröschen als invasiv eingestuft und solle in seiner Ausbreitung eingeschränkt werden.<ref>Naturschutzfachliche Invasivitätsbewertung gebietsfremder Gefäßpflanzen für Deutschland</ref>
Im Bereich der konventionellen Landwirtschaft werden Weidenröschen (ohne Unterscheidung der genauen Art) meist als ertragsreduzierendes "Ackerunkraut" betrachtet und entsprechend bekämpft.<ref>Arbeitstagebuch 2014 der Obstbauversuchsanstalt Jork, S. 185</ref>
Alle Pflanzenteile sind essbar. Das Kraut des Weidenröschens wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und harntreibend und wird bei Beschwerden der Harnwege und der Prostata eingesetzt, vor allem als Tee. Daher wird das Weidenröschen als Heilpflanze eingestuft.<ref>Apotheken-Heilpflanzen-Lexikon</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Peter Hamilton Raven: Epilobium L. In:
- Jiarui Chen, Peter C. Hoch, Peter H. Raven: Epilobium Linnaeus, S. 411 – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 13: Clusiaceae through Araliaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 2007, ISBN 978-1-930723-59-7.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="GRIN">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Tropicos">Epilobium bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="FoPakistan">Epilobium bei Tropicos.org. In: Flora of Pakistan. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="IPCN">Epilobium bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="BZfE">Bundeszentrum für Ernährung: Kurzfrüchtiges Weidenröschen: Invasive Art breitet sich aus. 27. Juli 2016, abgerufen am 20. August 2017. </ref> <ref name="FoC"> Jiarui Chen, Peter C. Hoch, Peter H. Raven: Epilobium Linnaeus, S. 411 – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 13: Clusiaceae through Araliaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 2007, ISBN 978-1-930723-59-7. </ref> <ref name="Smithsonian">Smithsonian Institution: Epilobium classification. </ref> <ref name="Sennikov2011"> Alexander N. Sennikov: Chamerion or Chamaenerion (Onagraceae)? The old story in new words. In: Taxon. Band 60, Nr. 5, 2011, S. 1485–1488. doi:10.1002/tax.605028 (Abstract). </ref> <ref name="Krajšek2008"> S. Krajšek, P. Buh, A. Zega, Samo Kreft: Identification of Herbarium Whole-Leaf Samples of Epilobium Species by ATR-IR Spectroscopy. In: Chemistry & Biodiversity, Volume 5, 2008, S. 310–317. doi:10.1002/cbdv.200890028 </ref> <ref name="Luo2021"> Yike Luo, Jian He, Rudan Lyu, Jiamin Xiao, Wenhe Li, Min Yao, Linying Pei, Jin Cheng, Jinyu Li, Lei Xie: Comparative Analysis of Complete Chloroplast Genomes of 13 Species in Epilobium, Circaea, and Chamaenerion and Insights into Phylogenetic Relationships of Onagraceae. In: Frontiers in Genetics, Sec. Genomics of Plants and the Phytoecosystem, Volume 13, 2022. Corrigendum Februar 2022: doi:10.3389/fgene.2022.817493 </ref>
<ref name="Hegi1965">Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 2. Verlag Carl Hanser, München 1965. S. 806–856. </ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- Epilobium bei Tropicos.org. In: Flora Mesoamericana. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum
- Epilobium bei Tropicos.org. In: Peru Checklist. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum
- Suche nach „Epilobium“ in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN.