Ferrocarriles de Vía Estrecha
Die zahlreichen spanischen Schmalspurbahnen wurden ab den 1930er Jahren in der staatlichen Explotación de Ferrocarriles por el Estado (EFE) zusammengefasst und 1965 in das Staatsunternehmen Ferrocarriles de Vía Estrecha (FEVE) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ausgegründet.<ref name="comin" /> Zum 1. Januar 2013 wurde FEVE im Zuge staatlicher Sparmaßnahmen in die Eisenbahngesellschaft Renfe Operadora und den Infrastrukturbetreiber Administrador de Infraestructuras Ferroviarias (ADIF) eingegliedert. Renfe Feve, abgekürzt Feve, war seitdem eine Handelsabteilung von Renfe Operadora, bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2026.
Netz aktuell[Bearbeiten]
Das Streckennetz der ehemaligen FEVE umfasst etwa 1.200 km in Meterspur. Die Hauptstrecke verläuft entlang der Nordküste Spaniens von Bilbao über Santander und Oviedo nach Ferrol. Sie durchquert dabei die autonomen Gemeinschaften Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galicien und verläuft weitgehend parallel zur Nordroute des Jakobsweges, dem Camino del Norte. Auf dieser Strecke verkehren im Sommer auch zwei Hotelzüge (Transcantábrico und Costa Verde Express), die Urlaubern mehrtägige Reisen entlang des kantabrischen Meer ermöglichen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. RoutesSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Renfe Viajeros Sociedad Mercantil Estatal, S.A. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Nattivus ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Eine weitere Strecke verbindet die Städte Bilbao und León, allerdings mit nur einer Verbindung pro Tag und einer Fahrtzeit von über sechs Stunden. Diese Strecke wurde aufgrund technischer Mängel in den 1990er Jahren stillgelegt. Im Jahre 2003 wurde der Betrieb nach einigen Sanierungsmaßnahmen wieder aufgenommen. (siehe Hauptartikel: Ferrocarril de La Robla) Eine kurze Strecke ohne Verbindung zum übrigen Netz in Nordspanien existiert in der Region Murcia zwischen Cartagena und Los Nietos.
Neben den Hauptstrecken gibt es Nebenstrecken in den Regionen Kantabrien und Asturien, die für den S-Bahn-Betrieb genutzt werden sowie einige Stichstrecken zur Anbindung von Industriestandorten, Bergwerken und Häfen für den Güterverkehr. Dabei handelt es sich teilweise um Strecken, die aufgrund von technischen Mängeln im Personenverkehr nicht mehr genutzt werden können.
Betrieb[Bearbeiten]
Die FEVE war ein staatliches Unternehmen und zudem Betreiber von Personennah- und Güterverkehr; der Betrieb wurde von Renfe übernommen. Am stärksten ist das Streckennetz im unmittelbaren Umkreis der Städte Oviedo und Gijón frequentiert. Dort, im Zentrum von Asturien, sowie an den S-Bahn-Linien von Santander und Bilbao ist das Netz elektrifiziert und teilweise mehrgleisig ausgebaut.
Personenverkehr[Bearbeiten]
Vorlage:Hinweisbaustein FEVE, bzw. Renfe betreibt S-Bahn-Linien in den Großräumen Bilbao, Santander, Asturien, León, Ferrol und Cartagena.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> In León, Ferrol und Cartagena ist das Netz nicht elektrifiziert und der S-Bahn-Betrieb mit Dieselzügen umgesetzt. Auf den Netzabschnitten mit S-Bahn-Betrieb verkehren Züge in der Regel je nach Bedarf viertelstündlich bis stündlich. Darüber hinaus verkehren dieselbetriebene Regionalzüge zwischen diesen Zentren, wobei es meist nur einzelne Verbindungen pro Tag gibt. Diese halten in den Regionen mit S-Bahn-Betrieb nur an wenigen, wichtigeren Stationen. Im Linienverkehr werden ausschließlich Triebwagen eingesetzt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Darüber hinaus gibt es unregelmäßige Nostalgie- und Touristenfahrten, bei denen sehr unterschiedliche, meist lokbespannte Personenzüge zum Einsatz kommen. Neben dem Luxuszug Transcantabrico verkehren Sonderzüge im Rahmen von Wochenendausflügen zu unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten, wobei die Fahrkarten meist im Rahmen von Pauschalangeboten verkauft werden, bei denen Verpflegung und Eintrittsgelder inbegriffen sind. Für die stattfindenden Ausflüge wird in den Bahnhöfen auf Flugblättern geworben.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Güterverkehr[Bearbeiten]
2021 wurden die Güterverkehrsleistungen im meterspurigen Streckennetz der früheren FEVE an die Constru-Rail, ein gemeinsames Tochterunternehmen von Continental Rail (51 %) und Renfe Mercancías (49 %), übergeben.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 5. Mai 2022 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Railway Gazette International, 21. August 2021 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>R. Muñiz: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. El Comercio de Gijón, 22. April 2021 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Als auf der iberischen Halbinsel der Eisenbahnverkehr eingeführt wurde, erfolgte dies mit einer Breitspur von 1674 mm (ab 1955 dann 1668 mm), um durch breitere Züge einen stabileren Lauf zu gewährleisten und mehr Güter bzw. Menschen in einem Zug transportieren zu können. Neben allen Vorteilen des Breitspurformates wurden aber auch Nachteile entdeckt, insbesondere die Schwierigkeit, eine Breitspurstrecke durch Gebirge zu bauen und der größere Platzbedarf. Als Konsequenz daraus wurden in Spanien zeitgleich zur Breitspur-Infrastruktur eine größere Zahl an Schmalspurstrecken gebaut, die meist von kleinen privaten Unternehmen betrieben wurden. Bereits ab den 1930er Jahren waren einige dieser Privatbahnunternehmen von der Insolvenz bedroht. Um zu verhindern, dass ein Großteil des lokalen Bahnverkehrs durch Pleiten der Betreiber lahmgelegt würde, übernahm die staatliche Organisation Explotación de Ferrocarriles por el Estado (EFE) zumindest den Betrieb auf den entsprechenden Strecken. EFE wurde im November 1965 als Ferrocarriles de Vía Estrecha (FEVE)<ref name="comin">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> ausgegliedert. Unrentable Strecken wurden dabei stillgelegt, von den entsprechenden Stilllegungswellen in den 1960er und 1970er Jahren war auch Spanien betroffen.
Mittlerweile wurden jedoch einige Schmalspurstrecken wieder von regionalen Betreibergesellschaften übernommen und befinden sich in einem stabilen Zustand. Dazu zählen die SFM auf Mallorca, Euskotren im Baskenland (1982), FGC in Katalonien und FGV in Valencia. Die Bahnstrecke Málaga–Fuengirola (1972) sowie die Schmalspurstrecken im Großraum Madrid wurden von der Staatsbahn RENFE übernommen und, mit Ausnahme der Linie C-9 (ehemals Ferrocarril Eléctrico del Guadarrama) zwischen Cercedilla und dem Puerto de Cotos, auf Breitspur umgebaut. Die Strecke Ponferrada-Villablino in Kastilien-Leon ging in die Verantwortung der Landesregierung über und wird heute nur noch für gelegentliche Rohstofftransporte genutzt. Die meisten stillgelegten Strecken sind heute immer noch vorhanden, jedoch nicht mehr betriebsbereit. Ob es von Nutzen ist, einzelne Strecken zu modernisieren und den Betrieb wieder aufzunehmen, wird ständig untersucht und wurde zum Teil auch in die Tat umgesetzt. Strecken, die sich weiterhin als unrentabel erweisen, wurden hingegen im Rahmen des Projektes Vías Verdes (grüne Wege) zu Radwanderwegen umgewandelt.
Projekte und Zukunft[Bearbeiten]
Im Zuge der Umstrukturierung des Eisenbahnsektors in Spanien zum Jahresbeginn 2013 wurden sämtliche Ausbauprojekte für die Schmalspurinfrastruktur erst einmal zurückgestellt oder aufgegeben. Dies betraf auch Projekte, deren Umsetzung bereits begonnen hatte.
Zweisystem-Stadtbahn in León[Bearbeiten]
In der spanischen Stadt León sollte eine meterspurige Stadtbahnstrecke gebaut und mit Zweisystem-Fahrzeugen über die vorhandene Schmalspurstrecke, mit einem Abzweig zu den Kliniken, verlängert werden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Se transforma en un tren-tram diesel y el ramal al hospital se somete a un estudio de demandaSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Fundación de los Ferrocarriles Españoles, 29. März 2012 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Die Bauarbeiten begannen Anfang des Jahres 2011 mit der Kappung der Eisenbahnstrecke ungefähr 3 Kilometer nördlich des innerstädtischen Endpunktes Matallana, um diesen Abschnitt in eine Stadtbahnstrecke umzubauen. Ende März 2014 verkündete das spanische Bauministerium, dass dieses Projekt nicht mehr fortgeführt werde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:Referrer vom 7. April 2014 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot</ref> Zwar wurden die Arbeiten später wieder aufgenommen und 2018 beendet, doch ist aktuell wegen fehlender Rechtsnormen und mangelndem Willen unklar, wer (Stadt, Provinz oder ADIF) verantwortlich ist. Durch Vandalismus und Diebstahl leidet die brachliegende Strecke.<ref>Jesús María López de Uribe: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. La obra, finalizada en mayo de 2018, no está entregada y nadie se hace cargo de su reparaciónSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Diario de Prensa Digital S.L., 12. Dezember 2021 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Daher endet die Eisenbahnstrecke nach wie vor im Norden der Stadt am Bahnhof La Asunción/Universidad, wo in Busse umgestiegen werden muss.
Bahnstrecke von Matallana nach Vegacervera[Bearbeiten]
Der Ort Vegacervera hatte bis in die 1980er Jahre einen Bahnanschluss für den Abtransport der vor Ort gewonnenen Kohle.<ref name="DDL11">m.c.c. / B. Planillo: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] EL PROYECTO DE MATALLANA A VEGACERVERASkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 15. August 2011, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 7. April 2014 (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die fast vollständig abgebaute Strecke<ref name="DDL11" /> mit einer Länge von ca. 10 km soll von Matallana de Torío bis Vegacervera für den Tourismus wieder aufgebaut werden, wofür mit Kosten von mehr als 12 Millionen Euro<ref>B. Planillo: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. El presidente de la compañía, Ángel Villalba, aseguró ayer que la junta ya dispone del anteproyecto de la línea férrea, en su visita a la Feria de la Cecina de ChivoSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 9. November 2009 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> gerechnet wird. Voraussetzung ist jedoch der Bau einer Seilbahn am Streckenende.<ref name="DDL11" /> Die Regionalregierung plant, hier ein Zentrum für hochalpinen Tourismus aufzubauen. Der aktuelle Planungsstand ist unbekannt, jedoch lassen sich im Mai 2026 keine neueren Zeitungsberichte finden.
S-Bahn-Tunnel in Gijón[Bearbeiten]
In der spanischen Region Asturien ist ein Regionalstadtbahn-Konzept vorgesehen, das unter anderem einen Eisenbahntunnel in der Stadt Gijón zwischen dem Bahnhof Jovellanos und dem Stadtteil Cabueñes vorsieht.<ref>tranvia.org: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gijón: Feve estaría dispuesta a explotar en solitario el metrotren ( vom 7. April 2014 im Internet Archive) (spanisch)</ref> Obwohl der Rohbau des Tunnels bereits in weiten Teilen abgeschlossen ist, wird der Tunnel seit dem Jahr 2006 nicht mehr weitergebaut. Die Instandhaltung des nicht fertiggestellten Tunnels kostet jährlich etwa 100.000 Euro.<ref>MARCOS MORO: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 13. Oktober 2012 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Vollständige Elektrifizierung zwischen Bilbao und Oviedo[Bearbeiten]
In den Großräumen Bilbao, Santander und Asturien existieren elektrifizierte Inselbetriebe. Die Elektrifizierung sollte ausgebaut werden, um einen elektrischen Eisenbahnverkehr auch zwischen diesen drei Regionen bis Oviedo zu ermöglichen.<ref>lavozdeasturias.es: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (spanisch)</ref> Umgesetzt wurde bislang eine Verlängerung der Elektrifizierung lediglich zwischen Infiesto und Ribadesella in Asturien und zwischen Aranguren und Karrantza in Biscaya.
Verlängerung von Collanzo nach Felechosa[Bearbeiten]
Die bestehende Strecke zwischen Trubia und Collanzo soll um einige Kilometer in den Ort Felechosa verlängert werden. Der Bau sollte im Jahr 2012 abgeschlossen sein. Im März 2014 wurde mit einer Umsetzung noch nicht begonnen, sodass eine Realisierung ungewiss bleibt.<ref>lne.es: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (spanisch)</ref>
Umbau der Strecke Cartagena – Los Nietos in eine Stadtbahn[Bearbeiten]
Die vom restlichen FEVE-Netz isolierte Bahnstrecke zwischen Cartagena und Los Nietos sollte in eine Stadtbahn umgewandelt werden. Auch hier wurde mit einer Umsetzung bis dato nicht begonnen.<ref>trenmania.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Feve convertirá en tranvía su línea de Cartagena a Los Nietos ( vom 9. August 2011 im Internet Archive) (spanisch)</ref>
Ehemalige Strecken[Bearbeiten]
Es gab in allen Landesteilen Schmalspurstrecken, die in den letzten Jahrzehnten stillgelegt wurden. Einige Strecken wurden abgebaut oder in Radwege umgewandelt, andere sind immer noch vorhanden. Die Grundstücke befinden sich meist noch im Eigentum des Unternehmens. Aufgrund von Untersuchungen, die in der Sanierung und Reaktivierung einzelner Strecken einen positiven Kosten-Nutzen-Faktor sehen, liegen politische Anträge vor, die eine oder andere stillgelegte Strecke zu reaktivieren.
Dem Unternehmen wurden verstärkt in den 1960er und 1970er Jahren diverse Schmalspurbahnen übertragen. Diese wurden jedoch oft nur kurze Zeit weiter betrieben, da sich der Aufwand eines Einzelbetriebes für die meist isolierten Strecken nicht lohnte und die Generalsanierung der Infrastruktur sowie die Beschaffung neuen Rollmaterials erforderlich gewesen wäre. Die folgende Tabelle zeigt eine Auswahl an Strecken, auf denen FEVE der letzte Betreiber war:
| Streckenverlauf | Region | heutiger Zustand |
|---|---|---|
| Málaga – Coín | Andalusien | |
| Málaga – Fuengirola | Andalusien | 1972 von RENFE übernommen und auf Breitspur umgebaut |
| Arriondas – Covadonga | Asturien | |
| Calahorra – Arnedo | La Rioja | Radweg |
| Haro – Ezcaray | La Rioja | Radweg |
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Offizielle Infos zu FEVE/Cercanías Ancho Métrico auf der Website der Renfe (spanisch)
- Ferrocarriles de Vía Estrecha, Parque Motor im spanischsprachigen Ferropedia
- deutsche Informationen zum Hotelzug „Transcantabrico“
- lineasdeltren.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Prolongación del ferrocarril en Gijón ( vom 17. Februar 2005 im Internet Archive) (spanisch)
- revistalineas.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Acciona soterrará la línea de Feve en Bilbao, por 48 millones de euros ( vom 8. Oktober 2007 im Internet Archive) (spanisch)
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />eingestellte Linien ( vom 30. Juni 2008 im Internet Archive) (spanisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />