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Fiva (Musikerin)

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Fiva [Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.ˈfaɪva], Künstlername von Nina Sonnenberg (* 12. November 1978 in München), vormals Fiva MC,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Fiva lässt die Berufsbezeichnung MC mittlerweile weg (Memento vom 8. Juni 2012 im Internet Archive) poolbar.at; abgerufen am 15. April 2024.</ref> ist eine deutsche Rapperin, Moderatorin und Autorin.

Musik[Bearbeiten]

Datei:FIVA NinaSonnenberg.jpg
Fiva bei Rock am Ring 2012
Datei:ZMF (2014) Fiva 12978 jiw.jpg
Fiva auf dem Zelt-Musik-Festival 2014 in Freiburg

Nina Sonnenberg kam 1995 das erste Mal mit deutschem Rap in Berührung und übte dann vier Jahre lang im Stillen, bis sie 1999 ihren ersten Freestyle-Auftritt im Münchner Flava Club 70 absolvierte. Bereits ein Jahr später ging sie mit MC Rene auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Biografie. (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive) fiva-radrum.de</ref> Im Jahr 2001 unterschrieben Fiva MC und Radrum beim Hamburger Label Buback ihren ersten Plattenvertrag. Bei Buback nahm sie 2001 mit Radrum ihre erste Single Status Quo und ihr Debütalbum Spiegelschrift auf, das im Herbst 2002 erschienen ist. Das Debütalbum wurde unter anderem von Edward Sizzerhand produziert.<ref>Diskografie. sizzerhand.com</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Fiva MC. (Memento vom 17. August 2007 im Internet Archive) buback.de; abgerufen am 15. April 2024.</ref>

Datei:Nina Sonnenberg aka Fiva.jpg
Backstage im Stadtpark in Hamburg

Im Frühjahr und Dezember 2005 tourte sie mit Fettes Brot.

Im Herbst 2005 gründete sie zusammen mit DJ Radrum (bürgerlich Sebastian Schwarz) ihr eigenes Label Kopfhörer Recordings; dort erschien im November 2006 das zweite Album Kopfhörer.<ref>cd-check.de</ref>

Im Februar 2009 erschien Rotwild. Weil Radrum mit seinem Studienabschluss beschäftigt war, produzierte Flip von Texta das Album und kümmerte sich auch um die Beats.<ref>Interview mit Fiva zu „Rotwild“. regioactive.de</ref>

Am 24. Februar 2012 erschien ihr viertes Studioalbum mit dem Titel Die Stadt gehört wieder mir. Produziert wurde es von den Münchner Künstlern Rüde Linhof (Sportfreunde Stiller) und Paul Reno (ehemals Emil Bulls). Mit Band tritt Fiva als „Fiva & Das Phantom Orchester“ auf.<ref>laut.de</ref> Im September 2012 traten sie für den Bundesvision Song Contest 2012 (Pro7) für Bayern an und landeten auf dem 14. Platz.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kool Savas, Cro, Orsons und B-Tight beim BuViSoCo 2012. (Memento vom 6. Juni 2012 im Internet Archive) hiphop.de</ref>

Am 20. Juni 2014 erschien das Studioalbum Alles leuchtet. Gäste auf dem Album waren u. a. 5/8erl in Ehr’n, Bernadette La Hengst und Peter Balboa von Sportfreunde Stiller.

2016 stellte sie mit der Jazzrausch Bigband ihr Album Keine Angst vor Legenden auf einer Tournee vor.<ref>Mit unprätentiöser Präsenz. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Januar 2016</ref> Das bis heute letzte Album erschien 2019 und trägt als Titel Nina,<ref>Fiva MC. Discogs.</ref> Fivas bürgerlichen Vornamen. Im Jahr 2022 veröffentlichte Fiva die EP So viel Meer mit sieben neuen Titeln.

Spoken Word / Poetry Slam[Bearbeiten]

Auch auf den Poetry-Slam-Bühnen ist Fiva erfolgreich.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.On stage: Tief unten – nicht ich (Memento vom 29. April 2007 im Internet Archive) wdr.de; abgerufen am 15. April 2024.</ref> So belegte sie bei den deutschsprachigen Slam-Meisterschaften 2002 den dritten Platz im Einzelwettbewerb und 2004 in Leipzig wurde sie mit ihrem Team Tha Boyz with tha Girlz in Tha Back (mit Nora-Eugenie Gomringer und Mia Pittroff) zum besten Slam-Team im deutschsprachigen Raum gekürt.<ref>Fränkische Literaturtage. In: verdi.de. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. April 2018.@1@2Vorlage:Toter Link/medien-kunst-industrie.mittelfranken.verdi.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Im Herbst 2007 veröffentlichte sie ein Buch mit Spoken-Word-CD mit dem Titel Klub Karamell.

Fiva gibt Spoken-Word- und Literatur-Workshops für Jugendliche. Ihre Arbeit als Autorin führte sie u. a. schon zum Poetry Festival Oslo (Norwegen), zum European Lebanese Rapfestival (Beirut (Libanon)), nach Israel und Palästina und nach Sibirien (Barnaul, Omsk, Nowosibirsk).<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.„Ständig auf der Suche nach neuen Themen“ (Memento vom 6. Februar 2013 im Webarchiv archive.today) goethe.de</ref>

2010 erfolgte ein Musiktheater-Autoren- und Regie-Engagement an der Oper Kiel. Zusammen mit dem Choreographen Mario Schröder und der Dramaturgin Beate Anders setzte sie die „Nibelungen“ szenisch um. Sonnenberg schrieb „Die Nibelungen“ aus der Sicht der Kriemhild um und übernahm die Rolle der Erzählerin.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Fiva und das Nibelungenlied. (Memento vom 10. Februar 2013 im Webarchiv archive.today) fivasolo.de</ref>

Radiomoderation[Bearbeiten]

Seit 2007 moderiert Nina Sonnenberg auf dem österreichischen Sender FM4 (ORF) z. B. „Fivas Ponyhof“ (Musiksendung, wöchentlich) und „Unter Palmen“ bzw. „Unter Tannen“ (Talkshow, saisonal); frühere Sendungen, die sie moderierte, waren Zündfunk (Bayern 2) und „Fivas Reim auf die Welt“ / „Das Leben ist eine Scheibe“ auf on3radio (BR).<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.fiva-radrum.de (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref>

Fernsehmoderation[Bearbeiten]

Ab Mai 2011<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.fivasolo.de (Memento vom 21. September 2011 im Internet Archive)</ref> moderierte Nina Sonnenberg unter ihrem bürgerlichen Namen auf dem mittlerweile eingestellten Sender ZDFkultur die Sendung „Der Marker“, die im Januar 2012<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.fivasolo.de (Memento vom 21. April 2012 im Internet Archive)</ref> für den Grimme-Preis nominiert war. Zudem berichtete sie mit ihrer Reihe „Theater: Ein Fest“ für ZDFkultur von europäischen Theaterfestivals,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.zdf.de (Memento vom 26. Mai 2012 im Internet Archive)</ref> moderierte zusammen mit Jo Schück den „ZDFkultur Poetry Slam“<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt. Poetry Slam aus Berlin. (Memento vom 13. Februar 2013 im Webarchiv archive.today) kultur.zdf.de</ref> und berichtete live für ZDFkultur von Musikfestivals in ganz Europa.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Open Air. (Memento vom 2. Dezember 2016 im Internet Archive) zdf.de</ref> Ab September 2012 moderierte sie zudem im Wechsel mit Pegah Ferydoni das junge Kulturmagazin zdf.kulturpalast,<ref>ZDF-Kulturpalast. In: kultur.zdf.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. März 2012; abgerufen am 13. März 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kultur.zdf.de</ref> das donnerstags um 20.15 Uhr auf ZDFkultur<ref>fernsehserien.de abgerufen am 19. Mai 2011.</ref> und samstags um 19.25 Uhr auf 3sat gezeigt wurde; das Magazin war im Jahr 2013 für den Grimme-Preis nominiert.<ref>grimme-institut.de</ref> Später wurde die Sendung auf dem Sender 3Sat samstags um 19.30 Uhr als Kulturpalast ausgestrahlt und wird mit der Sendung vom 1. Dezember 2018 eingestellt.<ref>„Kulturpalast“ am 1. Dezember – Schönheit. 3sat, abgerufen am 30. November 2018.</ref>

2021 war sie neben Ina Regen und Tim Bendzko Jurymitglied der ORF-Castingshow Starmania 21.<ref name="orf3199921">„Starmania 21“-Jury steht fest. ORF, 2. Februar 2021, abgerufen am 2. Februar 2021.</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

EPs[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

  • 1999: Demotape (als Fiva MC mit DJ Radrum)
  • 2001: Status Quo (als Fiva MC mit DJ Radrum)
  • 2002: Blaue Flecken / Ich bin (als Fiva MC mit DJ Radrum)
  • 2003: Gegensätze (als Fiva MC mit DJ Radrum feat. Pyranja)
  • 2005: Zurück (in die Zukunft) (als Fiva MC mit DJ Radrum)
  • 2012: Die Stadt gehört wieder mir (mit dem Phantom Orchester)
  • 2012: Dein Lächeln verdreht Köpfe (mit dem Phantom Orchester)
  • 2014: Das Beste ist noch nicht vorbei
  • 2014: Alles leuchtet (feat. 5/8erl in Ehr’n)
  • 2019: Gönn dir (mit Granada)
  • 2019: Auf mich
  • 2019: Der Apfel fällt (mit Flo Mega)

Sampler-Beiträge, Kollaborationen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Angelika Baier: „Ich muss meinen Namen in den Himmel schreiben“. Narration und Selbstkonstitution im deutschsprachigen Rap. Tübingen 2012 (analysiert Lieder der Alben Spiegelschrift und Kopfhörer).

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Fiva – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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