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Fort Batensteyn

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Datei:Butre Litho 1709.png
Darstellung des Forts Batenstein in Butre von 1709
Datei:GRAMBERG(1861) p218 FORT BATENSTEIN TE BOUTRIJ.jpg
Fort Batenstein (gemalt von Jan S. G. Gramberg, 1861)

Das Fort Batensteyn (auch „Fort Batenstein“ geschrieben) befindet sich auf einer Anhöhe oberhalb des kleinen Fischerörtchens Butre an der Küste des Atlantischen Ozeans südwestlich der Stadt Sekondi-Takoradi in Ghana. Das Fort liegt drei Kilometer entfernt vom Ort Busua.

Geschichte[Bearbeiten]

1598 wurde an gleicher Stelle ein Handelsposten der Niederländischen Westindien-Kompanie gegründet. Von 1650 bis 1652 betrieb zudem die (ebenfalls niederländisch finanzierte) Schwedische Afrika-Kompanie einen Stützpunkt in Butre. Vertreter der Niederländischen Westindien-Kompanie jedoch wiegelten die einheimischen Ahanta gegen die Schweden auf und veranlassten sie, diese zu vertreiben.

1656 schlossen die Niederländer hier den Vertrag von Butre mit den Ahanta und bauten ihren Stützpunkt zum Fort Batensteyn aus. Nach Aussagen von Zeitzeugen wie etwa William Bosman war der militärische Nutzen dieser Befestigung jedoch gering. Angeblich erbebte die Festung schon, wenn die Besatzung aus den eigenen Kanonen feuerte.

1665 eroberten die Briten das Fort, die es aber wenige Jahre später wiederum an die Niederländer abgeben mussten.

1872 übergaben die Niederländer ihre an der Küste Westafrikas noch verbliebenen Forts an die Briten, darunter auch Fort Batensteyn. Die Briten trafen hier, wie an anderen Stellen der Küste auch, auf entschiedenen Widerstand der Einheimischen gegen ihre „Übergabe“, den sie im Fall von Butre nur mit einer Bombardierung des Ortes durch die Royal Navy brechen konnten.

Heutiger Zustand[Bearbeiten]

Datei:Fort Batenstein005.jpg
Ruine des Forts

Das Fort ist im Gegensatz zu vielen anderen Forts in Ghana lange nicht restauriert worden, weite Teile lagen in Trümmern. Das hat sich geändert, nachdem das Fort unter Leitung eines italienischen Professors auch unter Mithilfe Einheimischer aufwändig restauriert wurde. Es bleibt zwar eine Ruine, wurde aber in einen besseren Zustand gebracht. Butre profitiert vom touristischen Aufschwung im nahe gelegenen Ort Busua, von dem aus man zu Fuß in kurzer Zeit nach Butre und zum Fort gelangt. Seit 1979 steht das Fort auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbe.

An diesem Abschnitt der Goldküste finden sich ehemals europäische Forts in großer Zahl, z. B. nur zehn Kilometer westlich von Butri das Fort Metal Cross (siehe auch hier).

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Fort Boutrie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Koordinaten: 4° 49′ 27,5″ N, 1° 55′ 2,3″ W

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