Fosetyl-aluminium
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| Strukturformel von Fosetyl-aluminum | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Fosetyl-aluminium | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C6H18AlO9P3 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloses Pulver<ref name=roempp>Eintrag zu Fosetyl-aluminium. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 354,10 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
1,25 g·cm−3<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
zersetzt sich > 200 °C<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
leicht in Wasser (125 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Fosetyl-aluminium ist eine anorganische chemische Verbindung aus der Gruppe der Phosphonate.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Fosetyl-aluminium kann ausgehend von Diethylphosphit dargestellt werden. Dieses reagiert mit Phosphorsäure, Natriumethanolat und Aluminiumnitrat zu Fosetyl-Al.<ref name=unger>Thomas A. Unger: Pesticide Synthesis Handbook. William Andrew, 1996, ISBN 0-8155-1853-6, S. 273 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Verwendung[Bearbeiten]
Fosetyl-aluminium ist ein von Rhône-Poulenc (heute Bayer CropScience) auf den Markt gebrachtes systemisches Fungizid mit protektiver und kurativer Wirkung. Es wird vor allem gegen Plasmopara viticola im Weinbau sowie gegen Falschen Mehltau und andere Pilzerkrankungen an Sonderkulturen wie Kopfsalat, Gurken, Hopfen, Erdbeeren und Ziergehölzen eingesetzt. Die Anwendung erfolgt sowohl als Spritzmittel als auch per Beize.<ref name=roempp />
Zulassung[Bearbeiten]
Der Wirkstoff ist in einer Reihe von EU-Staaten, in Deutschland, Österreich und der Schweiz in zugelassenen Pflanzenschutzmitteln enthalten (Handelsname Aliette). In einigen Veröffentlichungen wird der Name des Wirkstoffs verkürzt als "Fosetyl" angegeben.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Fosetyl in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs (Eingabe von „Fosetyl“ im Feld „Wirkstoff“) und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Metabolismus[Bearbeiten]
Fosetyl-aluminium wird im Boden schnell zu Phosphonsäure abgebaut.<ref name=roempp />
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Ätzender Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Aluminiumverbindung
- Fungizid
- Phosphonsäureester
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Ethylester