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Freesien

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Freesien
Datei:Flowers February 2009-1.jpg

Freesia alba

Systematik
Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Schwertliliengewächse (Iridaceae)
Unterfamilie: Crocoideae
Tribus: Croceae
Gattung: Freesien
Wissenschaftlicher Name
Freesia
Eckl. ex Klatt

Die Freesien (Freesia) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Von den etwa 15 Arten sind etwa zwölf Florenelemente der Capensis. Die meisten Arten kommen in Regionen mit Winterregenfällen vor. Viele Sorten von Hybriden (Freesia ×hybrida) werden als Zierpflanzen, hauptsächlich als Schnittblumen, verwendet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Anomatheca grandiflora.jpg
Illustration von Freesia grandiflora
Datei:Freesia-J.Eudes-02.JPG
Illustration von Freesia refracta
Datei:Freesia corymbosa KirstenboshBotGard09292010wildformB.jpg
Freesia corymbosa
Datei:Freesia fucata 1c.JPG
Freesia fucata
Datei:Freesia grandiflora KirstenboshBotGard09292010A.jpg
Freesia grandiflora
Datei:Anomatheca laxa01.JPG
Zygomorphe Blüte von Freesia laxa
Datei:Freesia refracta.jpg
Freesia refracta
Datei:Freesia hybrid ellywa.png
Illustration einer Freesia-Hybride

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Freesia-Arten wachsen als meist laubabwerfende oder selten immergrüne, ausdauernde, krautige Pflanzen. Sie bilden Knollen, die einen Durchmesser von etwa 10 Millimetern aufweisen, als Überdauerungsorgane aus. Die Knollen sind mit feinen, hellen Fasern netzartig bedeckt. Die Stängel sind einfach oder verzweigt.<ref name="FoNA" />

Die Laubblätter sind grundständig oder zweizeilig angeordnet am Stängel verteilt. Die einfachen Blattspreiten sind flach, meist lanzettlich und parallelnervig.<ref name="FoNA" /> Der Blattrand ist glatt.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die ährigen Blütenstände enthalten wenige bis viele Blüten und laubblattähnliche, oft nur grüne oder selten strohfarbene Tragblätter.<ref name="FoNA" />

Die oft stark duftenden Blüten sind zwittrig, zygomorph und dreizählig. Die sechs fast gleichgeformten Blütenhüllblätter sind röhrig bis trichterförmig verwachsen. Die Blütenröhre ist meist gebogen. Die Farben der Blütenhüllblätter reichen von meist weiß über gelb bis seltener rosafarben bis rot. Die Blütenhüllblätter des äußeren Kreises sind etwas größer als die inneren. Es ist nur ein Kreis mit drei freien, fertilen Staubblättern vorhanden. Drei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen. Der Griffel ist in drei dünne Äste geteilt.<ref name="FoNA" />

Die dreifächerigen Kapselfrüchte sind unregelmäßig kugelig und enthalten einige Samen je Fruchtfach. Die ungeflügelten Samen sind kugelig. Die harte Samenschale ist glänzend und hell- bis dunkelbraun.<ref name="FoNA" />

Die Chromosomengrundzahl beträgt n = 11.<ref name="FoNA" />

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Freesia gehört zur Tribus Croceae in der Unterfamilie der Crocoideae (Syn.: Ixioideae) innerhalb der Familie der Iridaceae.

Die Gattung Freesia wurde 1866 durch den Botaniker Christian Friedrich Ecklon in Friedrich Wilhelm Klatt: Linnaea 34, S. 672 aufgestellt.<ref name="Tropicos" /> Ecklon ehrte mit dem Gattungsnamen Freesia seinen Freund und Schüler, den Mediziner Friedrich Heinrich Theodor Freese (1795–1868). Synonyme für Freesia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Eckl. ex Klatt nom. cons. sind: Anomatheca Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ker Gawl., Nymanina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kuntze,<ref name="WCSP" /> Lapeirousia subgen. Anomatheca Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Ker Gawl.) Baker.<ref name="GRIN" />

Die Freesie stammt aus Afrika. Die meisten der etwa 15 Arten gedeihen in Regionen mit Winterregenfällen. Alle Arten treten als Florenelement südlich der Sahara auf, etwa zwölf Arten sind der Kapflora zugeordnet.<ref name="RedListSA" />

Es gibt etwa 15 Freesia-Arten:<ref name="WCSP" />

Verwendung[Bearbeiten]

Vorlage:Hinweisbaustein Die Freesia-Hybriden entstanden aus Kreuzung von Freesia refracta mit Freesia leichtlinii, Freesia corymbosa oder anderen Arten. Sie sind meist tetraploid. Die vielen Freesien-Sorten mit ihren pokalförmigen, leuchtenden und zart duftenden Blüten sind hervorragende Schnittblumen.

Quellen[Bearbeiten]

  • John C. Manning, Peter Goldblatt, Dee Snijman: The colour encyclopedia of Cape bulbs. Timber Press, USA, 2002.
  • J. Gath: Freesia - Datenblatt in der Western Australian Flora Online, 2008.
  • Peter Goldblatt: Iridaceae. In: Flora of Tropical East Africa. Band 168. CRC Press, 1996, ISBN 978-90-6191-372-6, S. 37–40 (9. Freesia Seiten 37-40 in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
  • Peter Goldblatt, John C. Manning: Phylogeny of the African genera Anomatheca and Freesia (Iridaceae–Ixioideae), and a new genus Xenoscapa. In: Systematic Botany, Volume 20, 1995, S. 161–178. Abstract.
  • Peter Goldblatt: Freesia, S. 495 - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 26: Magnoliophyta: Liliidae: Liliales and Orchidales. Oxford University Press, New York und Oxford, 2002, ISBN 0-19-515208-5. (Abschnitt Beschreibung)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.</ref> <ref name="Tropicos">Freesia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> <ref name="RedListSA">Artenliste zu Freesia in der Red List of South African Plants</ref> <ref name="FoNA">Peter Goldblatt: Freesia, S. 495 - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 26: Magnoliophyta: Liliidae: Liliales and Orchidales. Oxford University Press, New York und Oxford, 2002, ISBN 0-19-515208-5.</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Freesien (Freesia) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien