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Europäische Umweltstiftung

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(Weitergeleitet von Freiburger Umweltkonvent)

Die Europäische Umweltstiftung (engl. European Environment Foundation) ist eine Stiftung mit Sitz in Basel (CH).<ref>european-environment-foundation.eu: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kontaktformular (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive)</ref> Sie wurde im Januar 2011 vom Freiburger Wirtschaftsförderer Bernd Dallmann sowie dem Kippenheimer Unternehmer Rolf Hiller gegründet.<ref name="BZ Beule 12-3-016"/>

Aktivitäten[Bearbeiten]

Seit 2012 veranstaltet die Stiftung den nach eigener Aussage einzigen weltweiten Konvent Internationaler Umweltpreisträger in Freiburg im Breisgau (D) als „Plattform für einen interdisziplinären, langfristigen und persönlichen Austausch zwischen den Visionären der Umweltpolitik: zwischen den Preisträgern der renommiertesten internationalen Umweltpreise“ und um den „Dialog zwischen allen Disziplinen der Umweltpolitik anzuregen und nachhaltig zu fördern“:<ref>european-environment-foundation.eu: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.International Convention of Environmental Laureates (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive)</ref>

Internationaler Umweltkonvent Freiburg[Bearbeiten]

2012[Bearbeiten]

Die erste dieser Zusammenkünfte fand vom 9. bis 12. März 2012 im Vorfeld des Rio+20-Gipfels in Rio de Janeiro (Brasilien) unter dem Motto On the Way to Rio +20 („Auf dem Weg nach Rio +20“) statt. Es nahmen 65 Umweltpreisträger teil, darunter<ref>european-environment-foundation.eu: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Preisträger, die am 1. Konvent vom 8. bis zum 11. März 2012 teilnahmen (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive)</ref>

Er endete mit der Verabschiedung einer gemeinsamen Erklärung namens Freiburg Call for Action (engl., st. sinngemäß „Freiburger Aufruf zum Handeln“). In diesem forderten die Teilnehmer rasche und konkrete Fortschritte zur Begrenzung der globalen Erwärmung und der Förderung nachhaltiger Entwicklungen auch in Schwellen- und Entwicklungsländern. Regierungen sollten als „Pioniere des Wandels“ soziale Erneuerungen voranbringen; unter anderem sollten ein Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP), das waren zu diesem Zeitpunkt ca. 600 Mrd. Dollar, zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung natürlicher Lebensgrundlagen investiert werden.<ref>badische-zeitung.de, Nachrichten, Wirtschaft, 13. März 2012, Petra Völzing: Umweltexperten rufen nach Geld und Reformen (25. März 2012)</ref><ref>badische-zeitung.de, Nachrichten, Wirtschaft, 10. März 2012: Petra Völzing: Der lange Weg nach Rio (10. März 2012)</ref><ref>european-environment-foundation.eu: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.On the Way to Rio +20 (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive)</ref>

2013[Bearbeiten]

Der zweite Freiburger Umweltkonvent vom 14. bis 17. März 2013 hatte das Motto New Coalitions - To Address Limits to Growth („Neue Bündnisse - um Wachstumsgrenzen anbringen zu können“). Hier waren unter Anderen dabei:<ref>european-environment-foundation.eu: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Preisträger, die am 2. Konvent vom 14. Bis zum 17. März 2013 teilnahmen (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive)</ref>

2014[Bearbeiten]

Der dritte Freiburger Umweltkonvent fand vom 10. bis 13. April 2014 statt. Er stand unter dem Motto Fighting for Protection- with social media, boycotts/buycotts and laws (Kampf um [Umwelt]Schutz - mit sozialen Medien, Boykotten/Kaufverweigerungen und Gesetzen).<ref>european-environment-foundation.eu: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.3rd International Convention of Environmental Laureates (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive)</ref> Teilnehmende waren vier Träger des Right Livelihood Award, 80 Umweltpreisträger, 60 Jugendliche und 30 Wissenschaftler,<ref name="BZ 11-4-014">Badische-zeitung.de, 11. April 2014: VIER.</ref> darunter z. B.:<ref>european-environment-foundation.eu: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Umweltpreisträger und Vertreter von Umweltpreisen, die am 3. Konvent vom 10. bis 13. April 2014 teilnahmen (Memento vom 31. August 2014 im Internet Archive)</ref>

2015[Bearbeiten]

Vom 12. bis 15. März 2015 fand der vierte Umweltkonvent Freiburg statt, dieses Mal im Vorfeld der 21. UN-Klimakonferenz (COP 21) und dem 11. Treffen zum Kyoto-Protokoll (CMP 11) im November/Dezember 2015 in Paris und unter der Schirmherrschaft von Klaus Töpfer.<ref name="BZ-INFO 12-3-015">badische-zeitung.de, Info, 12. März 2014: Martin Herceg: Der Umweltkonvent</ref> Er hatte das Schwerpunktthema Adaptation to Climate Change (engl., dt. Anpassung an den Klimawandel)<ref>european-environment-foundation.eu: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.4. Freiburger Konvent internationaler Umweltpreisträger (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive)</ref> und wurde mit einer Gedenkminute an die Nuklearkatastrophe von Fukushima ab dem 11. März 2011, verbunden mit der Forderung nach dem weltweiten sofortigen Stopp von Betrieb und Bauvorhaben aller Kernkraftwerke begonnen.<ref>Badische-zeitung.de, 11. März 2015: Freiburger Umweltkonvent gedenkt der Nuklearkatastrophe von Fukushima</ref>

Teilnehmende bzw. Vortragende waren unter Anderen:<ref name="BZ-INFO 12-3-015"/><ref>european-environment-foundation.eu: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Umweltpreisträger und Vertreter von Umweltpreisen, welche am 4. Konvent von 12. bis 15. März 2015 teilnehmen werden (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive)</ref>

Auf diesem Konvent wurde eine Deklaration verabschiedet, welche die Einführung einer CO2-Steuer noch im selben Jahr forderte;<ref name="BZ 14-3-015">Badische-zeitung.de, 14. März 2015, Petra Völzing: Mehr Staat statt mehr Markt</ref> der Erlös des abschließenden „Afrika-Abends“ wurde dem Bildungsprojekt des African Information Movement (AIM) in Ghana gespendet.<ref>Badische-zeitung.de, 4. April 2015: Freiburger Umweltkonvent spendet Erlös an Jugendprojekt in Ghana (21. März 2016)</ref>

2016[Bearbeiten]

Unter dem Leitthema „Führung für wirkliche Nachhaltigkeit“ (Governance for real sustainability) fand der fünfte Umweltkonvent mit rund 100 Teilnehmern aus 40 Nationen,<ref name="Beule BZ 8-3-016">Badische-zeitung.de, Jelka Louisa Beule, 8. März 2016: 100 Umweltpreisträger diskutieren über Nachhaltigkeit (21. März 2016)</ref> darunter ca. 70 Umweltpreisträgern,<ref>Badische-zeitung.de, 12. März 2016: Preisträger beim Umweltkonvent (21. März 2016)</ref> vom 10. bis 13. März 2016 wiederum in Freiburg statt.

Die eingeladene russische Umweltpreisträgerin Nadezda Kutepova, Präsidentin der Nichtregierungsorganisation Planet of Hopes (dt. Planet der Hoffnungen) und 2011 Preisträgerin des Nuclear-Free Future Award<ref>nuclear-free-future.com: Nadezhda Kutepova und Natalia Manzurova (12. März 2016)</ref> konnte nach ihrer Flucht aus Russland nach Frankreich aufgrund dessen Ausreisebestimmungen nicht zum Kongress kommen;<ref>Badische-zeitung.de, 11. März 2016: Geflohene Preisträgerin Nadezda Kutepova darf nicht einreisen (12. März 2016)</ref> der wenige Tage zuvor ermordeten honduranischen Menschenrechts- und Umweltaktivistin Berta Cáceres<ref>A.K. Mellmann, ARD Mexiko-Stadt: Trauer um erschossene Umweltaktivistin. In: tagesschau.de. ARD, 6. März 2016, abgerufen am 12. März 2016.</ref> gedachte der Kongress mit einer Schweigeminute.<ref name="BZ Beule 12-3-016">Badische-zeitung.de, 12. März 2016, Jelka Louisa Beule: Treffen internationaler Umweltpreisträger in Freiburg (12. März 2016)</ref>

Die Eröffnungsvorträge hielten der amerikanische Kameramann und Filmregisseur Michael Wadleigh,<ref>Badische-zeitung.de, 15. März 2016: Der Regisseur Michael Wadleight in Freiburg: Jugend als Hoffnung (21. März 2016)</ref> Gründer der Homo-sapiens-Stiftung (Homo Sapiens Foundation), sowie Rainer Grießhammer vom Ökoinstitut Freiburg. Darüber hinaus hatte der Film Power to Change – Die Energierebellion des Dokumentarfilmers Carl-A. Fechner im Rahmen des Kongresses seine Premiere.<ref name="Beule BZ 8-3-016"/><ref>Badische-zeitung.de, Erich Krieger, 14. März 2016: Von der Energiewende beseelt (21. März 2016)</ref>

2017[Bearbeiten]

Der 6. Freiburger Umweltkonvent fand vom 9. bis 12. März 2017 statt;<ref>european-environment-foundation.eu (18. März 2017)</ref> es wurden wiederum ca. 100 Teilnehmer aus 40 Staaten erwartet,<ref>Registered Participants (18. März 2017)</ref> darunter der stellvertretende Umweltminister von Bangladesch, Abdullah Al Islam Jakob, die österreichische Aktivistin Hildegard Breiner oder die deutsche Schauspielerin Marie-Luise Marjan (alias „Mutter Beimer“). Zentrales Thema war die politische Verfolgung von Umweltaktivisten weltweit,<ref>badische-zeitung.de, 10. März 2017, Christiane Ignaczak: Umweltaktivisten fordern ihre Rechte ein (18. März 2017)</ref> der Konvent wollte Regierungen in aller Welt mit einer gemeinsamen Resolution dazu auffordern, entsprechende Unterdrückung zu beenden. Am Eröffnungsabend referierte der deutsche Ex-Bundespräsident Horst Köhler öffentlich zum Thema „Countering the narrative of decline“ („Gegen die Erzählung des Niedergangs“), am 11. März trugen Felix Finkbeiner zu der von ihm initiierten Aktion „Plant-for-the-Planet“ und Tristram Stuart über „The cost of food waste“ („Die Kosten der Nahrungsmittelverschwendung“) öffentlich vor.<ref>badische-zeitung.de, 13. März 2017, Felix Lieschke: 3,6 Millionen Tonnen Essen landen täglich auf dem Müll (18. März 2017)</ref> Der Solarflugzeug-Weltumrunder Bertrand Piccard übermittelte eine Videobotschaft. Bei einem „Young Talents Day“ („Tag der jungen Talente“) im United World College Freiburg diskutierten am 11. März Aktivisten mit Schülern, Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern.<ref name="badische-zeitung.de 7-3-017 Holger Schindler">badische-zeitung.de, 7. März 2017, Holger Schindler: Freiburg wird zum Treffpunkt für preisgekrönte Umweltaktivisten aus aller Welt (18. März 2017)</ref><ref>badische-zeitung.de, 23. März 2017: Eine außergewöhnliche Erfahrung (23. März 2017)</ref>

2018[Bearbeiten]

Der 7. Internationale Freiburger Umweltkonvent findet zum Thema „Ökologischer Fußabdruck“ vom 5. bis 18. März 2018 unter der Schirmherrschaft von Klaus Töpfer (CDU-Bundestagsabgeordneter, ehemaliger Direktor des UN-Umweltprogramms) statt, wiederum mit einem „Young Talents Day“. Im Mittelpunkt stehen öffentliche Vorträge von Jennifer Morgan (Vorstand Greenpeace International), Mathis Wackernagel („Erfinder“ des Ökologischen Fußabdrucks, Präsident des Global Footprint Network) mit Kirsten Lund-Jurgensen (Executive Vice President der Fa. Pfizer und Chefin der Pfizer Global Supply) sowie ein Galadinner („Green Dinner“) von und mit der Fernsehköchin Sarah Wiener. Zur Eröffnung spricht auch der Umweltwissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker, Co-Präsident des Club of Rome.<ref>Badische Zeitung: Im März trifft sich die internationale Umweltelite in Freiburg - Freiburg - Badische Zeitung. (badische-zeitung.de [abgerufen am 7. Februar 2018]).</ref><ref>European Environment Foundation: Öffentliche Veranstaltungen. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/www.european-environment-foundation.eu (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Kuratorium[Bearbeiten]

Das Kuratorium der europäischen Umweltstiftung besteht aus fünfzehn Personen, darunter

Den Vorsitz hat der deutschen Physiker und ehemalige Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) sowie Präsident der German Scholars Organization Eicke Weber.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.european-environment-foundation.eu: Kuratorium (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive)</ref>

Stiftungsrat[Bearbeiten]

Der Stiftungsrat besteht aus Bernd Dallmann und Rolf Hiller.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.european-environment-foundation.eu: Der Stiftungsrat (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive)</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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