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Bad Georgenschwaige

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Datei:Schwimmbecken-naturbad-georgenschwaige.jpg
Naturbad Georgenschwaige
Datei:Nichtschwimmerbereich-georgenschwaige.jpg
Nichtschwimmerbereich

Das Naturbad Georgenschwaige ist ein Freibad im Münchener Stadtbezirk Schwabing-West am Nordrand des Luitpoldparks am Petuelring. Es wird von den Stadtwerken München betrieben.

Beschreibung[Bearbeiten]

Das Naturbad hat ein knapp 50 Meter langes Schwimmbecken mit einem kleinen Nichtschwimmerbereich und barrierefreiem Einstieg. Das angrenzende Nichtschwimmerbecken ist mit Sand gefüllt und bietet eine Kreiselrutsche, auch das Kinderplanschbecken hat eine kleine Rutsche. Neben der großen Liegewiese gibt es einen Kinderspielplatz, eine Sandfläche mit Strandmuscheln, Tischtennisplatten und eine große Wellenrutsche. Im Eingangsbereich bietet der Kiosk Lido verschiedene Speisen und Getränke an.

Das Bad liegt an der Belgradstraße 195 und ist mit den Haltestellen Scheidplatz (U2/Tram 12/Bus 140, 141,142, 144) und Petuelring (U3/U8/Tram 27/Bus 173, 177, 178) gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Im Norden fließt der Nymphenburg-Biedersteiner Kanal vorbei.

Das Stadtmagazin Prinz listet das Bad als eines der schönsten Freibäder Münchens und lobt den Schatten des alten Baumbestandes.<ref>Prinz Redaktion: Die schönsten Freibäder. Prinz, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. November 2015; abgerufen am 12. November 2015.</ref> Die Süddeutsche Zeitung bezeichnete das noch nicht zum Naturbad umgestaltete Bad als „schlichtes Vergnügen“.<ref>Bad Georgenschwaige: Schlichtes Vergnügen. Süddeutsche Zeitung, 1. Mai 2014, abgerufen am 12. November 2015.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Das Bad Georgenschwaige wurde 1934 Am Riesenfeld von Karl Meitinger zusammen mit Fritz Beblo entworfen und 1936 um ein Schwimmbecken mit Sprungturm erweitert.<ref>Winfried Nerdinger (Hrsg.): Bauen im Nationalsozialismus. Klinkhardt & Biermann, München 1993, ISBN 3-7814-0360-2, S. 355.</ref>

Datei:Sb 223.jpg
Der Türkengraben bei der Georgenschwaige, Joseph Puschkin, 1890

Es wurde benannt nach einer Schwaige im Besitz des Klosters Schäftlarn, die nach dem heiligen Georg St. Georgenschwaige benannt wurde.

Nach einem Brand im März 2021 wurde das Schwimmbad in der Saison 2021 nicht wieder geöffnet, das Gelände wurde im Sommer 2021 aber für andere Freizeitmöglichkeiten genutzt.<ref>https://www.ganz-muenchen.de/freizeitfitness/baden/freibad/georgenschwaige/fritzi_und_karl.html</ref> Seit dem Jahr 2023 wurde das Georgenschwaigbad generalsaniert und nach dem Vorbild von Maria Einsiedel in ein chlorfreies Schwimmbad umgewandelt und barrierefrei ausgebaut.<ref>Sanierung Bad Georgenschwaige bis 2025, swm.de, 28. September 2023</ref>

Zur Saison 2025 startete der Badebetrieb wieder.<ref>https://www.swm.de/baeder/schwimmen-sauna/bad-georgenschwaige</ref> Kernstück der neuen Wasseraufbereitung ist ein 1000 Quadratmeter großer Schilfbereich im Süden des Geländes. Die Umkleiden befinden sich nun nicht mehr am Eingang, sondern sind durch einen langen Flachbau an der Nordseite ersetzt, wo sich auch ein überdachtes Liegedeck aus Holz befindet.<ref name="Wiedereröffnung">Irene Kleber: "Gibt kein schlechtes Wetter": Trotz Regen strömen Münchner ins neue Ökobad. In: www.abendzeitung-muenchen.de. 2. Juni 2025, abgerufen am 7. Juni 2025.</ref> Planungen zum Umbau gab es bereits vor dem Brand im März 2021.<ref>Ellen Draxel: München: Bad Georgenschwaig soll chlorfrei werden. In: sueddeutsche.de. 11. August 2020, abgerufen am 28. Januar 2024.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Sommerbad Georgenschwaige – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Koordinaten: 48° 10′ 35″ N, 11° 34′ 20″ O

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