Goupia
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| Datei:13534-Goupia glabra-Caura.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Goupiaceae | ||||||||||||
| Miers | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
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| Aubl. |
Goupia ist die einzige Pflanzengattung der Familie der Goupiaceae innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales).
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Die Goupia-Arten sind immergrüne oder halb-immergrüne Bäume oder Sträucher. Goupia glabra bildet Brettwurzeln. Die wechselständig und zweireihig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die einfache Blattspreite ist ledrig, glänzend und fiedernervig. Der Blattrand ist glatt oder bei Sämlingen, selten bei älteren Pflanzen, gezähnt. Die ledrigen Nebenblätter sind schmal und sehr lang.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Die achselständigen, auf einem Blütenstandsschaft stehenden, doldigen Gesamtblütenstände bestehen aus sehr kurzen traubigen Teilblütenständen mit Hochblättern. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind fünfzählig mit doppelten Perianth. Es ist ein ringförmiger Diskus vorhanden. Die fünf gleichen Kelchblätter sind an ihrer Basis verwachsen. Die fünf freien, sehr langen Kronblätter sind gelb und an der Basis rot; das obere Drittel ist in der Knospe nach unten gebogen und bleibt auch bei geöffneter Blüte „s“-förmig oder geknickt. Es ist nur ein Kreis mit fünf gleichen, fertilen freien Staubblättern vorhanden; es fehlt der innere Kreis. Die Staubfäden sind sehr kurz. Fünf Fruchtblätter sind zu einem synkarpen, oberständigen Fruchtknoten verwachsen; er ist teilweise vom Diskus umhüllt. Je Fruchtknotenfach sind 7 bis 50 bitegmische Samenanlagen vorhanden. Es sind fünf freie Griffel vorhanden; sie sind kürzer als der Fruchtknoten.
Die kleine, harte Schließfrucht ist eine beerenähnliche, zwei- bis dreikammerige Steinfrucht, die viele Samen enthält.
Verbreitung[Bearbeiten]
Die neotropische Gattung Goupia kommt nur im nördlichen Südamerika: in Guayana und im nördlichen Brasilien vor.
Systematik[Bearbeiten]
Die Gattung Goupia wurde 1775 durch Jean Baptiste Christophore Fusée Aublet in Histoire des Plantes de la Guiane Françoise, 1, S. 295, Tafel 116 aufgestellt.<ref name=Tropicos /> Typusart ist Goupia glabra Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aubl.<ref name=Tropicos /> Die Familie Goupiaceae wurde 1862 durch John Miers in Annals and Magazine of Natural History, Serie 3, 9, S. 292.<ref name=Tropicos />
Die Gattung Goupia wurde früher in die Familie der Celastraceae in der Ordnung der Celastrales gestellt. Sie gehört nach molekulargenetischen Untersuchungen zur Ordnung der Malpighiales.
In der Gattung der Goupia und damit in der Familie sind nur zwei bis drei Arten enthalten:
- Goupia cinerascens Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Poepp. ex Baill.: Sie wird auch als Dichapetalum rugosum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Vahl) Prance in die Gattung Dichapetalum gestellt.<ref name="POWO" /> Sie kommt von Costa Rica bis ins tropische Südamerika vor.<ref name="POWO" />
- Goupia glabra Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aubl. (Syn.: Goupia paraensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Huber, Goupia tomentosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aubl.): Panama bis tropisches Südamerika.<ref name="POWO" />
- Goupia guatemalensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lundell: Guatemala und Honduras.<ref name="POWO" />
Nutzung[Bearbeiten]
Das helle, rötlich-braune Hartholz (Handelsbezeichnungen: Kopie, Kabukalli) von Goupia glabra wird zum Beispiel beim Hausbau und zur Herstellung von Möbeln genutzt, aber sein unangenehmer Geruch limitiert die Nutzung<ref name="FSC">Datenblatt vom FSC = Forest Stewardship Council. </ref><ref name="USDAforestservice" />. Es fällt nicht unter einen Schutz nach CITES.<ref name="DELTAhandelshölzer" />
Quellen[Bearbeiten]
- Die Familie der Goupiaceae bei der APWebsite. (engl.)
- Die Familie Goupiaceae von L. Watson, M. J. Dallwitz (1992 bis 2000): The Families of Flowering Plants: Descriptions, Illustrations, Identification, and Information Retrieval. (Abschnitt Beschreibung)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="USDAforestservice"> Datenblatt des USDA Forest Service - Forest Products Laboratory: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Goupia glabra ( vom 18. März 2009 im Internet Archive) </ref> <ref name="DELTAhandelshölzer"> H. G. Richter, M. J. Dallwitz: Goupia glabra bei Handelshölzer von DELTA. </ref> <ref name=Tropicos> Goupia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="POWO">Datenblatt Goupia bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.</ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
- Illustration von Goupia glabra.