BSG Grevenbroich
| BSG Grevenbroich | |
| Gegründet | 1983 |
| Halle | Großsporthalle Gustorf |
| Website | www.elephants.de |
| 1. Vorsitzender | Holger Groß<ref>https://elephants.de/index.php/infos/vorstand</ref> |
| 2. Vorsitzender | Teo Penz<ref>https://elephants.de/index.php/infos/vorstand</ref> |
| Trainer | Viktor Frankl-Maus |
| Liga | 1. Regionalliga West |
| Erfolge | |
| * Meister der 1. Regionalliga West 2003 * WBV-Pokalsieger 2003, 2014, 2016, 2026 | |
Die Basketball-Sport-Gemeinschaft (BSG) Blau-Weiss Elephants Grevenbroich ist ein deutscher Basketballverein aus der Stadt Grevenbroich.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Basketball-Sportgemeinschaft Blau-Weiß Grevenbroich wurde 1983 durch eine Abspaltung vom BSV Grevenbroich gegründet.
1980er Jahre[Bearbeiten]
In ihrer ersten Saison 1983/84 stieg die 1. Herrenmannschaft in die 1. Kreisklasse auf. Später schaffte man den Sprung in die Bezirksliga. 1989 kam der Ungar Laszlo Lang nach Grevenbroich.
1990er Jahre[Bearbeiten]
Lang, der 102 Länderspiele für sein Heimatland bestritten hatte, führte die Grevenbroicher als Spielertrainer bis in die Oberliga. 1996 kam es zur „Wiedervereinigung“ mit dem BSV Grevenbroich. 1998 stieg die Herrenmannschaft unter dem Ungar Istvan Kozocsa als Trainer in die 2. Regionalliga auf.<ref>Unser sportlicher Werdegang. In: BSG Grevenbroich. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. August 2003; abgerufen am 19. Mai 2024. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> 1999 wurde der frühere ungarische Nationalspieler Mathyas Ranky neuer Trainer.
2000er Jahre[Bearbeiten]
2001 traf die BSG eine Vereinbarung mit Maccabi Düsseldorf, im Zuge derer eine Spielgemeinschaft gegründet und sofort wieder aufgelöst wurde, wodurch das Düsseldorfer Teilnahmerecht an der 1. Regionalliga an die BSG überging, die zu dem Zeitpunkt in der 2. Regionalliga spielte.<ref>Dirk Sitterle: Basketball: Elephants brennen auf das Duell mit Raphael Wilders S04. In: Rheinische Post. Abgerufen am 13. Februar 2018.</ref> Ein weiterer Punkt der Vereinbarung sah vor, dass Maccabis Trainer Raphael Wilder den Posten in Grevenbroich übernahm<ref>Erstvertretung spielt bald in der Ersten Regionalliga: 'Raphael Wilder ist für uns wie Sechser im Lotto'. In: Rheinische Post. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Mai 2018; abgerufen am 13. Februar 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> und darüber hinaus einige seiner Spieler aus Düsseldorf mitbrachte. Wilder führte die BSG in der Saison 2001/02 auf den vierten Tabellenplatz der 1. Regionalliga West. Am Ende des Spieljahres 2002/03 stand der Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga<ref>Elephants sind nach 81:77-Thriller in Wetter am Ziel: Als Meister in die Zweite Bundesliga. In: Rheinische Post. Abgerufen am 13. Februar 2018.</ref> sowie der Gewinn des WBV-Pokals. Zu Wilders Leistungsträger im Meisterjahr gehörten unter anderen der US-Spielmacher John Bynum sowie der kanadische Innenspieler Whitney Harris.<ref>Elephants Grevenbroich überragendes Team in Regionalliga: 'Diese Saison wird keiner vergessen'. In: Rheinische Post. Abgerufen am 13. Februar 2018.</ref>
In der Saison 2003/04 wurde knapp der Klassenerhalt geschafft, die Saison 2004/05 wurde auf dem neunten Tabellenrang der 2. Bundesliga abgeschlossen, was seinerzeit das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte bedeutete. Überragender Mann dieses Spieljahres war John Bynum, der im Sommer 2004 nach einem Jahr in der ersten norwegischen Liga nach Grevenbroich zurückgekehrt war.<ref>„Junge Liga“: Die Liga spricht Englisch. In: Rheinische Post. Abgerufen am 13. Februar 2018.</ref> In der Saison 2006/07 mussten die Grevenbroicher den Abstieg aus der 2. Bundesliga hinnehmen.<ref>Grevenbroich - Basketball: Die Elephants wollen sich von den Fans verabschieden. In: Westdeutsche Zeitung. 26. April 2007 (wz.de [abgerufen am 13. Februar 2018]).</ref>
Nach dem Abstieg kam es zur Trennung von Trainer Wilder, sein Nachfolger wurde der Bundesliga-erfahrene Heimo Förster.<ref>Grevenbroich Elephants stellen neuen Coach vor. In: RevierSport. (reviersport.de [abgerufen am 13. Februar 2018]).</ref> Förster führte die BSG 2007/08 auf den zweiten Platz in der 1. Regionalliga West.<ref>Marc Ingel: Rückblick 2008/Basketball: Elephants mischen mit. In: Westdeutsche Zeitung. 30. Dezember 2008 (wz.de [abgerufen am 13. Februar 2018]).</ref> Vor dem Beginn des Spieljahres 2008/09 übernahm die Konstantin-Gruppe die Namensrechte an der Mannschaft,<ref>Dirk Sitterle: Lokalsport: Elephants mit neuem Namen. In: Rheinische Post. Abgerufen am 13. Februar 2018.</ref> die fortan als Konstantin Elephants Grevenbroich ins Rennen gingen. Die Saison 2008/09 wurde abermals als Vizemeister beendet.<ref>Dirk Sitterle: Versöhnlicher Abschluss für die Elephants: Försters Spaßarbeiter. In: Rheinische Post. Abgerufen am 13. Februar 2018.</ref>
2010er Jahre[Bearbeiten]
Der zweite Platz wurde 2009/10 wiederholt. Im Frühjahr 2010 hatte sich die BSG damit sportlich für 2. Bundesliga ProB qualifiziert, verzichtete jedoch auf den Aufstieg. Die Konstantin-Gruppe hatte im Anschluss an die Saison ihre finanzielle Unterstützung eingestellt, dadurch fehlten 50 000 Euro im Haushalt.<ref>Dirk Sitterle: Basketball: Elephants verzichten auf Aufstieg. In: Rheinische Post. Abgerufen am 13. Februar 2018.</ref>
2012 übernahm Hartmut Oehmen, der zuvor unter anderem als Trainer und Manager der Krefeld Panthers sowie des Willicher TV gearbeitet hatte, dieses Doppelamt bei der BSG.<ref>Dirk Sitterle: Basketball: Der etwas andere Trainer. In: Rheinische Post. Abgerufen am 13. Februar 2018.</ref> Oehmen brachte frischen Wind nach Grevenbroich: Es gelang, den Zuschauerzuspruch wieder zu erhöhen, in den Spieljahren 2013/14<ref>Basketball: Basketballer der Elephants holen den WBV-Pokal. In: Rheinische Post. Abgerufen am 13. Februar 2018.</ref> und 2015/16<ref>Marc Grospitz: WBV-Pokal: Grevenbroich und Köln holen den Pokal. In: Westdeutscher Basketball-Verband. Abgerufen am 13. Februar 2018.</ref> führte er die Mannschaft zum Gewinn des WBV-Pokals. Am Ende des Spieljahres 2017/18, das als Vizemeister der Regionalliga West abgeschlossen wurde, gab Oehmen das Traineramt ab und übernahm stattdessen das Amt des Geschäftsführers.<ref>Oehmen löst Fußangel als Geschäftsführer der Elephants ab. In: Westdeutsche Zeitung. 17. März 2018, abgerufen am 10. April 2022.</ref> Neuer Trainer wurde Simon Bennett.<ref>Letztes Heimspiel für Elephants-Coach Oehmen. In: Westdeutsche Zeitung. 10. März 2018, abgerufen am 10. April 2022.</ref> Nach dem Abgang von Spielern und wegen mehrerer Verletzten herrschte Personalnot bei den Grevenbroichern, deshalb kehrte Bennett im Februar 2019 als Spieler aufs Feld zurück, während Oehmen wieder das Traineramt übernahm.<ref>Dirk Sitterle: Basketball: Elephants trotzen Not mit Personalrochade. In: Rheinische Post. Abgerufen am 22. Februar 2019.</ref>
2020er Jahre[Bearbeiten]
Zur Saison 2019/2020 wurde Jason Price als Trainer geholt.<ref>Dirk Sitterle: Basketball: Elephants holen Profi Jason Price als Trainer. In: Rheinische Post. Abgerufen am 27. März 2019.</ref> Nach sechs Niederlagen in Folge musste Price Anfang Februar 2020 gehen, Nachfolger für kurze Zeit wurde Ryon Howard, der die Saison als Grevenbroicher Spieler begonnen hatte, Mitte Januar 2020 aber eine Verletzung zuzog,<ref>Dirk Sitterle: Basketball: Pechsträhne der NEW’ Elephants geht weiter. In: Rheinische Post. Abgerufen am 29. Februar 2020.</ref> die sich als Kreuzbandriss herausstellte.<ref>Dirk Sitterle: Basketball: Elephants haben sich von Trainer Jason Price getrennt. In: Rheinische Post. Abgerufen am 29. Februar 2020.</ref> Mit Kenneth Pfüller wurde im Mai 2020 ein neuer Trainer verpflichtet, der zuvor im Nachwuchsbereich der RheinStars Köln arbeitete.<ref>Kenneth Pfüller - neuer Trainer der Elephants. In: elephants.de. Abgerufen am 6. Juli 2020.</ref> In der Saison 2021/22 stieg die Mannschaft aus der 1. Regionalliga ab<ref>Bei den Elephants Grevenbroich herrscht Abschiedsstimmung. In: Rheinische Post. 25. März 2022, abgerufen am 10. April 2022.</ref> und kehrte 2023 in diese Liga zurück.<ref>Dirk Sitterle: Basketball-Regionalliga: Das neue Team der NEW‘ Elephants hat Power satt. In: Rheinische Post. 26. Juli 2023, abgerufen am 30. August 2023.</ref>
Zum Ende der Saison 2023/24 übernahm Mahmoud Al-Abed das Traineramt, da Ken Pfüller dieses aus privaten Gründen nicht mehr ausüben konnte.<ref>Dirk Sitterle: Basketball-Regionalliga: Mahmoud Al-Abed übernimmt bei den Elephants als Chef. In: Rheinische Post. 17. Februar 2024, abgerufen am 15. Juli 2024.</ref> Al-Abed betreute die Mannschaft im Spieljahr 2024/25, in der Sommerpause 2025 kam Viktor Frankl-Maus als neuer Trainer.<ref>Viktor Frankl-Maus - Neuer Headcoach der New Elephants. In: Basketball-Sport-Gemeinschaft Blau-Weiss Elephants Grevenbroich. Abgerufen am 8. Mai 2025.</ref> In der Saison 2025/26 gewann die Mannschaft den nordrhein-westfälischen Landespokal.<ref>Elephants gewinnen den Pott. In: Westdeutscher Basketball-Verband. 01.04.2026, abgerufen am 16. April 2026.</ref>
Trainer (seit 1999)[Bearbeiten]
| Amtszeit | Trainer |
| 1999–2001 | |
| 2001–2007 | |
| 2007–2012 | |
| 2012–2018 | |
| 2018-02/2019 | |
| 02/2019–04/2019 | |
| 2019–02/2020 | |
| 02/2020–03/2020 | |
| 05/2020–02/2024 | |
| 02/2024–04/2025 | Datei:Flag of Syria (2025-).svg Mahmoud Al-Abed |
| seit 2025 |
Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]
Bastian Becker (2004–2022)<ref>Danke Basti! In: Elephants News. März 2022, abgerufen am 10. April 2022.</ref>
John Bynum (2002/03, 2004/05, 2013)
Michael Davis (bis 2002)
Brian Graves (2007/08, 2009/10)
Whitney Harris (1997–2007)
Götz Twiehoff (bis 2012)
Timo Verwimp (2005–2010)
Matthias Wojdyla (bis 2009)
Farid Sadek (2013–2019)
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />