Jules Guesde
Jules Bazile, genannt Jules Guesde [<templatestyles src="IPA/styles.css" />], (* 11. November 1845 in Paris; † 28. Juli 1922<ref>Die kleine Enzyklopädie, Encyclios-Verlag, Zürich, 1950, Band 1, Seite 662</ref> in Saint-Mandé, Département Seine, heute Val-de-Marne) war ein französischer Politiker.<ref name="Maitron">Justinien Raymond: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 8. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="Assemblee">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 8. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Leben[Bearbeiten]
Jules Bazile stand früh in scharfer Opposition zum Kaiserreich, weshalb er Artikel unter dem Pseudonym Guesde, dem Namen seiner Mutter verfasste. Als Unterstützer der Pariser Kommune wurde er zu Haftstrafen verurteilt, denen er durch ein Exil in der Schweiz entging. Zunächst eher dem Anarchismus zugeneigt, übersetzte er 1875 das erste Kapitel von Marxens Kapital ins Französische. Danach verbreitete er durch seine Zeitung L’Égalité (1877–1883) marxistische Ideen in Frankreich. Er gründete 1882 zusammen mit Paul Lafargue die Parti ouvrier, die sich 1893 in Parti ouvrier français umbenannte.
1893 wurde er für Roubaix zum Abgeordneten gewählt. Er verstand sich als kollektivistisch, internationalistisch und revolutionär. 1899 stellte er sich in der Frage der Beteiligung an der bürgerlichen Regierung Waldeck-Rousseau gegen Jean Jaurès.
1902 fusionierte seine Partei mit mehreren anderen zur Parti socialiste de France. Beim internationalen sozialistischen Kongress von Amsterdam 1904 hatten seinen Thesen großen Erfolg, aber in Frankreich gewann die von Jaurès vertretene Tendenz die Mehrheit. 1905 fusionierten die Parti socialiste de France (ex-parti ouvrier français) und die Parti socialiste français, um die Section française de l’Internationale ouvrière (SFIO) zu gründen.
Trotz seiner theoretischen Positionen wurde Guesde von 1914 bis 1916 (Kabinette Viviani und Briand) Minister und vertrat während des Ersten Weltkriegs nationalistische Positionen.
Nach dem Friedensschluss schloss sich Guesde wieder der SFIO an und entschied sich damit gegen die Französische Sektion der Kommunistischen Internationale, die spätere Kommunistische Partei.<ref name="Maitron" /><ref name="Assemblee" />
Literatur[Bearbeiten]
- Jean-Numa Ducange: Jules Guesde. The Birth of Socialism and Marxism in France. Palgrave, Cham 2020, ISBN 978-3-030-34609-6.
Weblinks[Bearbeiten]
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- Literatur von und über Jules Guesde im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />GUESDE ET GUESDISME ( vom 6. April 2008 im Internet Archive)
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jaurès-Guesde, les deux méthodes 1900 ( vom 8. November 2003 im Internet Archive)
- Marc Angenot: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| — | Französischer Minister ohne Geschäftsbereich 26. August 1914 – 29. Oktober 1915 | — |
| — | Staatsminister 29. Oktober 1915 – 12. Dezember 1916 | — |
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Guesde, Jules |
| ALTERNATIVNAMEN | Bazile, Jules |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Politiker |
| GEBURTSDATUM | 11. November 1845 |
| GEBURTSORT | Paris |
| STERBEDATUM | 28. Juli 1922 |
| STERBEORT | Saint-Mandé, Frankreich |