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Tausendblattgewächse

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Tausendblattgewächse
Datei:Cleaned-Illustration Myriophyllum spicatum.jpg

Ähriges Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)

Systematik
Unterabteilung: Samenpflanzen (Spermatophytina)
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Steinbrechartige (Saxifragales)
Familie: Tausendblattgewächse
Wissenschaftlicher Name
Haloragaceae
R.Br.

Tausendblattgewächse (Haloragaceae), genannt auch Seebeerengewächse, sind eine Pflanzenfamilie in der Ordnung der Steinbrechartige (Saxifragales) innerhalb der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliopsida).

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:A Sketch of the Vegetation of the Swan River Colony - Figure 1.png
Illustration von Glischrocaryon aureum
Datei:Glischrocaryon behrii.jpg
Habitus und Blütenstände von Glischrocaryon behrii

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Bei den Tausendblattgewächsen handelt es sich um ausdauernde, selten auch einjährige, krautige Pflanzen, es gibt aber auch verholzende Arten. Sie wachsen entweder an Land oder es sind Wasser- (Tauch-) oder Sumpfpflanzen. Die wechselständig, gegenständig oder quirlständig angeordneten Laubblätter sind gestielt bis ungestielt. Die Blattspreite ist einfach oder geteilt. Der Blattrand ist oft gezähnt. Nebenblätter gibt es nicht.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die Arten sind meistens einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Die Blüten stehen manchmal einzeln, oder meist in ährigen, selten in schirmtraubigen oder traubigen Blütenständen. Die meist radiärsymmetrischen Blüten sind fast immer klein und eingeschlechtig, aber auch zwittrigen Blüten kommen vor. Es ist ein doppeltes Perianth vorhanden oder es erfolgt ein schrittweiser Übergang von Kelch- zu Kronblättern, wobei je zwei oder vier freie Kelch- und Kronblätter vorhanden sind. Es sind selten drei, meist vier oder acht fertile Staubblätter vorhanden. Selten zwei, meist drei bis vier Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen. Pro Fruchtblatt gibt es nur eine Samenanlage. Der synkarpe Fruchtknoten ist unterständig. Die Bestäubung erfolgt meist durch Wind (Anemophilie).

Die Blütenformel lautet: <math>\star K_{3-4} \; C_{3-4}</math> oder <math>C_0 \; A_{2-8} \; G_{\overline{(2-4)}}</math>

Es werden Steinfrüchte, Nussfrüchte oder in Nüsschen zerfallende Spaltfrüchte gebildet. Die Samen enthalten mehr oder weniger viel ölhaltiges Endosperm.

Datei:Haloragis erecta 2007-06-02 (flower).jpg
Habitus von Haloragis erecta
Datei:MyriophyllumSpicatum.jpg
Myriophyllum spicatum mit vegetativen Pflanzenteilen unter Wasser und über dem Wasser stehenden Blütenstand
Datei:Proserpinaca palustris NRCS-1.jpg
Proserpinaca palustris

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Der Familienname Haloragaceae wurde 1814 von Robert Brown in A Voyage to Terra Australis, 2, S. 549 aufgestellt. Typusgattung ist Haloragis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.J.R.Forst. & G.Forst. Synonyme für Haloragaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.R.Br. sind: Cercodiaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Juss. und Myriophyllaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schultz Sch.

Die Verbreitung ist fast weltweit – der Schwerpunkt der Artenvielfalt liegt auf der Südhalbkugel, u. a. in Australien.

Zur Familie der Haloragaceae gehören etwa acht Gattungen<ref name="GRIN" /> mit 145 Arten:

Die Taxa der früheren Familien Cercodiaceae und Myriophyllaceae werden in APG IV in die Haloragaceae eingeordnet. Früher gehörte auch die Gattung Gunnera in diese Familie.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Tausendblattgewächse (Haloragaceae) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien