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Hans Rempel (Musiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Hans „Hanno“ Rempel (* 5. Oktober 1940;<ref>Piet Hein Honig, Hanns-Georg Rodek: 100001. Die Showbusiness-Enzyklopädie des 20. Jahrhunderts. Showbiz-Data-Verlag, Villingen-Schwenningen 1992, ISBN 3-929009-01-5, S. 787.</ref> † 22. August 2016<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Wir trauern um Hanno Rempel & Gerhard Stein (Memento vom 13. September 2016 im Internet Archive), jazzkeller69.de, 23. August 2016, abgerufen am 4. September 2016</ref>) war ein deutscher Pianist, Komponist, Autor und Rundfunkmoderator.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Rempel schrieb in den Jahren 1972/73 eine Reihe von Kompositionen für Improvisatoren, von denen er zwei gemeinsam mit einigen der profiliertesten Free-Jazz-Musikern der DDR aufführte und für FMP aufnahm.<ref>Ekkehard Jost (Hrsg.): Musik Zwischen e und U: Ein Prolog und Sieben Kongressbeiträge. Schott, Mainz u. a. 1984, ISBN 3-7957-1765-5.</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Hans Rempel. (Memento vom 24. Dezember 2013 im Internet Archive) auf: destination-out.com (engl.)</ref> In seinen Gruppen und Workshop-Ensembles, wie dem Hans-Rempel-Oktett, spielten u. a. Johannes Bauer, Heinz Becker, Dietmar Diesner, Helmut Forsthoff, Joachim Graswurm, Klaus Koch,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Koch, Klaus. (Memento vom 24. Dezember 2013 im Internet Archive) auf: fmp-online.de</ref> Radu Malfatti,<ref>Radu Malfatti. auf: efi.group.shef.ac.uk (engl.)</ref> Ernst-Ludwig Petrowsky,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ernst-Ludwig Petrowsky. (Memento vom 24. Dezember 2013 im Internet Archive) auf: polishjazzarch.com</ref> Friedhelm Schönfeld und Baby Sommer, mit denen er u. a. bei der Jazzwerkstatt Peitz auftrat.<ref>Ulli Blobel: Woodstock am Karpfenteich: die Jazzwerkstatt Peitz. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2011, ISBN 978-3-8389-0136-7.</ref> Ferner spielte er mit Phil Wachsmann und Paul Lytton.<ref>Rainer Bratfisch (Hrsg.): Freie Töne: die Jazzszene in der DDR. Links, Berlin 2005, ISBN 3-86153-370-7, S. 175.</ref>

Rempel war an Projekten im Schnittbereich zur Neuen Musik beteiligt, 1987 u. a. gemeinsam mit Georg Katzer.<ref>Annette Hauber, Ekkehard Jost, Klaus Wolbert: That's Jazz, der Sound des 20. Jahrhunderts. Darmstadt 1988, DNB 210724684, S. 430.</ref> Nach Ansicht von Bert Noglik führten Rempels Kooperationen zu den wenigen tragfähigen Begegnungen zwischen Musikern aus den Bereichen des Free Jazz und der Neuen Musik.<ref>Bert Noglik: Spielverläufe mit ungewissem Ausgang - Free Jazz in der DDR. 2000.</ref>

In den 1970er-Jahren arbeitete er als Musikredakteur beim Rundfunk der DDR.<ref>Ulli Blobel: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Wie Peitz zur Hauptstadt des Free Jazz in der DDR wurde. (Memento vom 24. Dezember 2013 im Internet Archive) auf: kulturkurier.de, 1. April 2005.</ref> Daneben betätigte er sich als Musikproduzent und Autor von Liner Notes und war seit den 2000er-Jahren auch als Moderator bei Deutschlandradio Kultur tätig. Nach Tom Lord war er zwischen 1974 und 1988 als Dirigent und Pianist an fünf Aufnahmesessions beteiligt.<ref>Tom Lord: The Jazz Discography. DNB 560849311.</ref>

Diskographische Hinweise[Bearbeiten]

  • Hans Rempel Octet: Number Six (Two Compositions for Improvisers) (FMP, 1974)
  • Various Artists Snapshot (FMP, 1979; darin ein Stück mit dem Hans Rempel Orchestra)
  • Conrad Bauer: Jazz Orchester der DDR. (Amiga, 1988)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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