Zum Inhalt springen

Sonnenwenden

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Heliotropium)

Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.

Sonnenwenden
Datei:Sonnenwende.jpg

Vanilleblume (Heliotropium arborescens)

Systematik
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Euasteriden I
Familie: Raublattgewächse (Boraginaceae)
Unterfamilie: Heliotropioideae
Gattung: Sonnenwenden
Wissenschaftlicher Name
Heliotropium
L.

Die Sonnenwenden (Heliotropium) sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie Heliotropioideae innerhalb der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Sie enthält rund 250 Arten.

Beschreibung[Bearbeiten]

Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:Heliotropium europaeum-2.jpg
Europäische Sonnenwende (Heliotropium europaeum)

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Heliotropium-Arten sind einjährige oder ausdauernde Pflanzen. Sowohl krautige Pflanzen, Halbsträucher als auch Bäume kommen vor. Die Pflanzenteile sind meist behaart, selten rau.

Die wechselständigen, selten gegenständigen, meist ganzrandigen oder gesägten Laubblätter sind sitzend oder gestielt. Beide Blattseiten sind fein und meist borstig, teils drüsig, behaart bis fast kahl.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Meist end-, selten seitenständig stehen viele Blüten in Wickeln oder seltener in Rispen oder Schirmrispen angeordnet, deren Hauptachse bei einigen Arten aber so verkürzt ist, dass ein doldenähnlicher Blütenstand entsteht; bei den meisten Arten jedoch sind die Wickel schmal und lang. Die fünfzähligen Blüten sind zwittrig mit doppelter Blütenhülle. Die weißen, weiß-bläulichen bis blauen, manchmal im Schlund auch gelblichen Blütenkronen haben eine kurze bis lange Kronröhre und radförmig ausgebreitete Kronzipfel. Der oberständige, zwei- bis vierkammerige Fruchtknoten ist, anders als bei den meisten Raublattgewächsen, meist ungeteilt und zerfällt erst bei Reife in vier Teilfrüchte. Der meist einfach Griffel ist gynobasisch bis endständig. Die Narbe ist groß und von einem drüsigen, klebrigen „Ring“ unterlegt. Die geraden oder gekrümmten Samen besitzen meist ein dünnes Endosperm. Es ist ein Diskus ausgebildet oder es sind Nektarien vorhanden.

Es werden Klausen gebildet.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Taxonomie[Bearbeiten]

Die Gattung Heliotropium wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, Seite 130 aufgestellt. Typusart ist Heliotropium europaeum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.

Etymologie[Bearbeiten]

Heliotropium ist eine Latinisierung zu {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>Wilhelm Pape, Max Sengebusch (Bearb.): Handwörterbuch der griechischen Sprache. 3. Auflage, 6. Abdruck. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1914 (zeno.org [abgerufen am 21. Januar 2020]).</ref> Ihr botanischer Gattungsname Heliotropium ist gleichbedeutend mit dem deutschsprachigen Trivialnamen: Im Lateinischen bezeichnet das Lehnwort {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) eine Pflanzenart, die sich immer nach dem Laufe der Sonne richtet (die rein lateinische Bezeichnung ist {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)),<ref>Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. 8., verbesserte und vermehrte Auflage. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1918 (zeno.org [abgerufen am 21. Januar 2020]).</ref> abgeleitet von einem altgriechischen Wort, das aus {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) für „Sonne“ und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) für „wenden“ zusammengesetzt ist. Dieser Name bezieht sich also auf die Eigenart der Pflanze, ihre Blätter mit dem Lauf der Sonne zu drehen. Auch die Gemeine Wegwarte zeigt in ihren alten Bezeichnungen als sponsa solis, eliotropia oder solsequium<ref>Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 171.</ref> eine solche Benennungsmotivation.

Arten (Auswahl)[Bearbeiten]

Die Gattung Heliotropium ist weltweit in tropischen bis gemäßigten Gebieten verbreitet.

Nicht mehr zu dieser Gattung wird gerechnet:

Bilder[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gelin Zhu, Harald Riedl, Rudolf V. Kamelin: Boraginaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China, Volume 16: Gentianaceae through Boraginaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 1995, ISBN 0-915279-33-9. Heliotropium Linnaeus., S. 338–339 - textgleich online wie gedrucktes Werk.
  • S. El Naggar, A. El Hadidy, A. Olwey, 2015: Taxonomic revision of Heliotropium L. (Boraginaceae s.l.) in south Yemen. In: Nordic Journal of Botany, Volume 33, Issue 4, S. 401–413. doi:10.1111/njb.00746

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Heliotropium – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien