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Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement

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Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement
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Staatliche Ebene Land
Stellung Landesbehörde
Aufsichtsbehörde Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum
Gründung 1. März 1954
Hauptsitz Wiesbaden
Behördenleitung Heiko Durth, Präsident<ref>Heiko Durth. Hessen Mobil, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. August 2021; abgerufen am 6. August 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/mobil.hessen.de</ref>
Bedienstete über 3000 (Stand Juli 2025)
Netzauftritt mobil.hessen.de

Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement ist eine obere Verwaltungsbehörde des Landes Hessen und betreut die Bundes-, Landes- und meisten Kreisstraßen in Hessen. Es untersteht dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.

Datei:Wiesbaden HessenMobile.JPG
Die ehem. Zentrale von Hessen Mobil in der Wilhelmstraße in Wiesbaden

Zu den Aufgaben gehören die Planung und der Bau neuer Straßen und Ingenieurbauwerke, die Unterhaltung des bestehenden Straßennetzes sowie die Beeinflussung des Verkehrs. Hessen Mobil ist auch für die ÖPNV-Förderung des Landes Hessen und die Förderung des kommunalen Straßenbaus nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz zuständig.

Aufgaben[Bearbeiten]

Das von Hessen Mobil betreute Straßennetz umfasst ca. 15.200 km, davon:<ref name=":0">Über Uns – Daten & Fakten. In: Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement. (hessen.de).</ref>

Die Infrastruktur umfasst außerdem:

Bis zum 31. Dezember 2020 war Hessen Mobil auch für die in Hessen gelegenen Bundesautobahnen zuständig. Im Zuge der Reform der Bundesfernstraßenverwaltung wurden die Zuständigkeiten zum 1. Januar 2021 zentralisiert und werden seitdem durch das Fernstraßen-Bundesamt und die Autobahn GmbH des Bundes wahrgenommen.<ref>BMDV - Reform der Bundesfernstraßenverwaltung. Abgerufen am 6. Dezember 2022.</ref>

Behördenstruktur[Bearbeiten]

Die Zentrale von Hessen Mobil befindet sich in Wiesbaden. Darüber hinaus unterhält die Behörde 14 regionale Standorte in Bad Arolsen, Darmstadt, Dillenburg, Eschwege, Frankfurt, Fulda, Gelnhausen, Heppenheim, Kassel, Limburg, Marburg, Schotten, Wetzlar und Wiesbaden sowie insgesamt 46 Straßenmeistereien<ref>Unsere Straßenmeistereien. Abgerufen am 6. Dezember 2022.</ref> und drei Bau- und Bodenprüfstellen in Darmstadt, Kassel und Wetzlar. In der Tunnelleitzentrale in Eschwege werden gemeinsam mit dem Werra-Meißner-Kreis und der Autobahn GmbH des Bundes permanent alle 15 Straßentunnel zentral überwacht und gesteuert.<ref>Tunnelleitzentrale Eschwege: Autobahn GmbH steigt ab 2021 ein. Abgerufen am 6. Dezember 2022.</ref><ref>Tunnelleitzentrale bis 2034 sicher: Autobahn GmbH bekennt sich zum Standort Eschwege. Abgerufen am 6. Dezember 2022.</ref> In Rotenburg an der Fulda befindet sich außerdem eine Aus- und Fortbildungsstätte.

Straßenmeistereien[Bearbeiten]

Nordhessen[Bearbeiten]

Osthessen[Bearbeiten]

Westhessen[Bearbeiten]

Mittelhessen[Bearbeiten]

Rhein-Main[Bearbeiten]

Südhessen[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Am 1. März 1954 wurde das Hessische Landesamt für Straßenbau gegründet. Ziel war, die Arbeit der einzelnen Straßenbauämter zu koordinieren und einheitliche Standards im Straßenbau zu setzen. In dem ersten veröffentlichten Dienststellenverzeichnis des Landes Hessen nach dem Stand vom 1. April 1975 war die Straßenbauverwaltung wie folgt organisiert: dem Landesamt unterstanden 14 Straßenbauämter einschließlich 76 Straßenmeistereien, ferner das Autobahnamt Frankfurt einschließlich drei Außenstellen in Alsfeld, Griesheim und Limburg und 15 Autobahnmeistereien, und schließlich gab es noch die fünf Straßenneubauämter Hessen-Süd in Darmstadt, Hessen-Mitte in Gießen, Hessen-Nord in Kassel, Rhein-Main in Wiesbaden und Untermain in Frankfurt am Main mit vier Außenstellen. Zur Straßenneubauverwaltung zählten auch drei Baustoff- und Bodenprüfstellen in Griesheim, Wetzlar und Kassel.<ref>Dienststellenverzeichnis des Landes Hessen Stand 1. April 1975, Geschäftsbereich Hessischer Minister für Wirtschaft und Technik vom 15. April 1975. In: Der Direktor des Landespersonalamtes Hessen (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1975 Nr. 18, S. 762, Punkt 607 (S. 774) (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,7 MB]).</ref>

Am 1. Januar 1995 erfolgte die Umbenennung des Hessischen Landesamts für Straßenbau (HLS) in Hessisches Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen (HLSV) sowie die Umbenennung der Hessischen Straßenbauämter (SBÄ) in Ämter für Straßen- und Verkehrswesen (ÄSV).<ref>Dienststellenverzeichnis des Landes Hessen Stand 1. Januar 1996, Geschäftsbereich Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung vom 2. Januar 1996. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1996 Nr. 2, S. 71, Punkt 40 (S. 121) (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 14,0 MB]).</ref> Mit der gleichzeitigen Auflösung des Autobahnamts (Frankfurt/M.) erfolgte eine Aufteilung der Autobahnmeistereien auf die Ämter für Straßen- und Verkehrswesen Frankfurt/M. (Darmstadt, Diedenbergen, Ehringshausen, Frankfurt am Main, Idstein, Langenselbold, Lorsch, Offenbach am Main, Reiskirchen, Rüsselsheim) und Kassel (Alsfeld, Bad Hersfeld, Fulda, Kassel, Kirchheim, Niederelsungen). 1996/97 erfolgte die Strukturreform der Meistereien, in deren Zuge im Wesentlichen die heutigen Meistereizuschnitte entstanden.

Die Änderung des Hessischen Straßengesetzes 1997 ermöglichte den Landkreisen, die Kreisstraßen nicht mehr durch das ASV, sondern durch andere Anbieter oder in Eigenregie betreuen zu lassen. Erstmals einer Konkurrenzsituation ausgesetzt, wurde die Verwaltung des HLSV deutlich gestrafft. Nach dem Abbau von 1.450 Mitarbeitern 1990 bis 2004 verblieben noch 3.600 Vollzeitstellen.

Am 1. Januar 2012 wurde die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung HSVV in eine Spartenorganisation umgewandelt. Damit änderte sich auch der Name in Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement, kurz Hessen Mobil.<ref>Pressemitteilung vom 27. Dezember 2011: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Posch: „Nur moderne Verkehrsverwaltung kann unsere Mobilität gewährleisten“ (Memento vom 11. September 2014 im Internet Archive), abgerufen am 5. Januar 2012</ref>

Im Rahmen der neuen Organisation wurde innerhalb von zwei Jahren unter anderem der ehemals größte Standort Frankfurt aufgelöst.<ref name="FAZ 26.12.2011">FAZ: „Neue Struktur für hessische Straßenverwaltung“, 26. Dezember 2011.</ref>

Kontroversen[Bearbeiten]

In der Presse wurden Baumpflege- und Verkehrssicherungs-Maßnahmen von Hessen Mobil wiederholt aufgrund von wenig selektiven Kahlschlägen diskutiert, eine Praxis, die auch von Umweltschutzverbänden wie dem Nabu kritisch gesehen und von Bürgern häufig mit Bestürzung wahrgenommen wird. Hessen Mobil verweist in solchen Fällen immer wieder auf angebliche Vorschädigung der betroffenen Bäume oder vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen.<ref>Frankfurt/Hessen: An der A661 fällt Hessen Mobil viele Bäume. In: fnp.de. 7. Februar 2019, abgerufen am 17. Februar 2024.</ref><ref>Martina Biedenbach: Nabu: Hessen-Mobil betreibt Kahlschlag an Straßenrändern. In: hna.de. 28. März 2015, abgerufen am 23. Februar 2024.</ref><ref>Oberhessische Presse: Gehölzpflege in Marburg-Biedenkopf durch Hessen Mobil stößt auf Kritik. In: op-marburg.de. 5. Februar 2020, abgerufen am 2. März 2024.</ref><ref>Pflege oder „Radikalkur“? op-marburg.de, abgerufen am 7. Juli 2025.</ref><ref>Wieder Kahlschlag an Westspange, auf buergerfuergelnhausen.de</ref><ref>Jörg Schwinn: Wut über die Fällung einer markanten Odenwälder Eiche. In: echo-online.de. 11. November 2020, abgerufen am 26. Februar 2024.</ref>

Leiter[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • HLSV: 50 Jahre Hessisches Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen, 2004

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Klappleiste/Anfang Baden-Württemberg: – | Bayern: – | Berlin: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz | Brandenburg: Landesbetrieb Straßenwesen und Landesamt für Bauen und Verkehr | Bremen: Amt für Straßen und Verkehr | Hamburg: Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer und Landesbetrieb Verkehr | Hessen: Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement | Mecklenburg-Vorpommern: Landesamt für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern | Niedersachsen: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr | Nordrhein-Westfalen: Landesbetrieb Straßenbau NRW | Rheinland-Pfalz: Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz | Saarland: Landesbetrieb für Straßenbau | Sachsen: Landesamt für Straßenbau und Verkehr | Sachsen-Anhalt: Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt | Schleswig-Holstein: Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein | Thüringen: Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr Vorlage:Klappleiste/Ende

Koordinaten: 50° 4′ 44,8″ N, 8° 14′ 41,7″ O

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