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Interferon-γ

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Interferon-gamma)
IFNG
IFNG
nach PDB 1FQ9
Andere Namen
  • Interferon, Gamma
  • Gamma-Feron
  • Typ-II-Interferon
  • Immune Interferon
  • IFN-Gamma
  • IFG
  • IFI

Vorhandene Strukturdaten: 1EKU, 1FG9, 1FYH, 1HIG, 3BES

Eigenschaften des menschlichen Proteins
Masse/Länge Primärstruktur 166 Aminosäuren, 19348 Da
Bezeichner
Externe IDs
Vorkommen
Homologie-Familie Hovergen
Orthologe
Mensch Hausmaus
Entrez 3458 15978
UniProt P01579 P01580
PubMed-Suche 3458 15978

Interferon-γ ist ein Zytokin aus der Familie der Interferone.

Eigenschaften[Bearbeiten]

Interferon-γ ist an Entzündungsprozessen beteiligt. IFNγ hat antivirale, immunstimulierende und Anti-Tumor-Eigenschaften.<ref name="pmid14525967">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Es induziert nach Bindung seines heterodimeren Rezeptors (aus IFNGR1 und IFNGR2) über die Aktivierung des JAK-STAT-Signalwegs etwa 30 Gene. Interferon-γ ist neben Interleukin-2 das hauptsächliche aktivierende Zytokin für zytotoxische T-Zellen. Es aktiviert Makrophagen und induziert die Bildung von MHC-II. IFNγ wird im Zuge der angeborenen Immunantwort von NK-Zellen und NK-T-Zellen sowie im Zuge der adaptiven Immunantwort sowohl von CD4- als auch von CD8-positiven T-Zellen gebildet.<ref name="entrez">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Entrez Gene: INFG.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="pmid17981204">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Interferon-γ kann experimentell unter anderem durch einen ELISPOT, einen ELISA oder per Durchflusszytometrie bestimmt werden.

Krankheiten[Bearbeiten]

Fehlen oder Störung der Funktion der Rezeptoren führt zu verschiedenen Krankheitsbildern wie der Autosomal-rezessiven Suszeptibilität für Mykobakteriosen durch partiellen Defekt<ref>Eintrag zu Autosomal-rezessive Suszeptibilität für Mykobakteriosen durch partiellen Defekt. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten)Vorlage:Abrufdatum</ref>, der Autosomal-dominanten Suszeptibilität für Mykobakteriosen durch partiellen Defekt.<ref>Eintrag zu Autosomal-dominante Suszeptibilität für Mykobakteriosen durch partiellen Defekt. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten)Vorlage:Abrufdatum</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />