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Jafet

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(Weitergeleitet von Japhet)

Vorlage:Hinweisbaustein Jafet (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist neben Sem und Ham einer der drei Söhne Noahs im Alten Testament und einer der acht Überlebenden der Sintflut. Er gilt biblisch als einer der Ahnherren der Menschheit.

Name[Bearbeiten]

Die Etymologie des Namens Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. ist unbekannt. In Vorlage:Bibel/Link wird er volksetymologisch als Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. Hiph'il „weiten Raum schaffen“<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> erklärt, vermutlich hat er jedoch keinen semitischen Ursprung.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

In der Septuaginta wird der Name als Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. wiedergegeben, in der Vulgata als Iafeth. In deutschen Bibelübersetzungen wird der Name fast ausschließlich in der Schreibweise Jafet verwendet. Ausnahmen bilden die Menge-Bibel mit der Schreibweise Japheth und die Schlachter-Bibel mit der Variante Japhet.

In der Koranauslegung wird Jafet als Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. bezeichnet.

Biblischer Bericht[Bearbeiten]

Nach Vorlage:Bibel/Link war Noah 500 Jahre alt, als er seine drei Söhne Sem, Ham und Jafet zeugte. Aus der Völkertafel in Vorlage:Bibel/Link ergibt sich, dass Jafet jünger als Sem ist. Hier ist zu beachten, dass die gängige Übersetzung „Sem, dem [...] älteren Bruder Jafets“ nicht der wortgetreuen Übersetzung des hebräischen Urtextes Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (vgl. Vorlage:Bibel/Link) entspricht.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> 100 Jahre nach der Zeugung der Söhne begann die Sintflut (vgl. Vorlage:Bibel/Link) im Zuge derer Jafet und seine Frau, wie auch seine Eltern und Brüder mit ihren Frauen mit zahlreichen Tieren auf der von Noah erbauten Arche Zuflucht fanden (Vorlage:Bibel/Link).

Als nach der Sintflut Noah in betrunkenem Zustand nackt im Zelt einschläft und von Ham entdeckt wird, decken Jafet und Sem ihn gemeinsam zu, wobei sie darauf bedacht sind, ihren Vater nicht nackt zu sehen (Vorlage:Bibel/Link). Als Noah nach seinem Erwachen von der Situation erfährt, verflucht er Hams Sohn Kanaan und segnet Sem und Jafet (Vorlage:Bibel/Link). Der für Jafet verwendete Segenswunsch: „Gott schaffe Jafet weiten Raum und lasse ihn wohnen in den Zelten Sems und Kanaan sei sein Knecht“ wird zur volksetymologischen Namensdeutung herangezogen (Vorlage:Bibel/Link).

Hier gilt zu beachten, dass es unmöglich ist, durch die Segensworte Noahs gegenüber Sem und Jafet die Aufrichtung einer Herrscherrasse zu sanktionieren.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Nachkommen Jafets[Bearbeiten]

→ siehe auch: Völkertafel

Im Alten Testament werden die Söhne Noahs zu „Ahnherren der nachsintflutlichen Menschheit“ (vgl. Vorlage:Bibel/Link). Jafet gilt dabei als Urvater der Bewohner Kleinasiens, der Mittelmeerinseln und der Küste der Region Palästina.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Bei den in Vorlage:Bibel/Link aufgeführten „Söhnen“ muss es sich nicht zwangsläufig um ein tatsächliches Vater-Sohn-Verhältnis handeln. Vielmehr können die Namen auch Städte-, Sippen- oder Völkernamen sein. Die Begriffe „Sohn“ und „erzeugen“ sind im übertragenen Sinne zu gebrauchen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Datei:Josephustable 3.svg
Geographische Verteilung der Söhne und Enkel Noahs nach Flavius Josephus, c. 100 AD; Japhets Söhne in Rot dargestellt

Vorlage:Bibel/Link und Vorlage:Bibel/Link führen 7 Söhne und insgesamt 14 Völker auf Jafet zurück:

  1. Gomer
    1. Aschkenas
    2. Rifat
    3. Togarma
  2. Magog
  3. Madai
  4. Jawan
    1. Elischa
    2. Tarschisch
    3. Kittim
    4. Rodanim, auch Dodanim
  5. Tubal
  6. Mesech
  7. Tiras

Nicht alle Völker lassen sich mit Sicherheit identifizieren<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>, die Zuordnung wird unter dem jeweiligen Lemma erörtert.

Die Zahl 14 ist symbolisch zu verstehen: Zweimal sieben Völker beschreibt die Vollständigkeit der Nachkommen Jafets, womit jedoch keine restlose namentliche Aufzählung gemeint ist.<ref name=":0" />

Jafet wurde außerdem im 19. Jahrhundert als der Urvater der Jafetiten in Europa, Kleinasien und im Kaukasus angesehen. Dies ist jedoch eine inzwischen überholte Theorie der Sprachwissenschaft.

Jafet im Koran[Bearbeiten]

Obwohl im Koran nichts von Jafet, wie auch von seinen Brüdern Sem und Ham, berichtet wird<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>, kennt die Koranauslegung die Namen der drei Söhne aus der Bibel.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />