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Eschefeld (Frohburg)

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(Weitergeleitet von Kleineschefeld)
Eschefeld
Stadt Frohburg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(482)&title=Eschefeld 51° 2′ N, 12° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(482) 51° 2′ 12″ N, 12° 31′ 10″ O
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Höhe: 180 m
Fläche: 6,98 km²
Einwohner: 482 (31. Dez. 2022)<ref>Einwohnerentwicklung in Frohburg – Einwohner von Frohburg und Ortsteilen zum Stichtag 31.12.2022. (PDF; 194 KB) Stadt Frohburg, abgerufen am 16. November 2023.</ref>
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1999
Postleitzahl: 04654
Vorwahl: 034348
Eschefeld (Sachsen)
Eschefeld (Sachsen)
Lage von Eschefeld in Sachsen
Datei:EschefeldKirche.jpg
Dorfkirche Eschefeld

Eschefeld ist ein Ortsteil der Stadt Frohburg im Landkreis Leipzig (Freistaat Sachsen). Zu Eschefeld gehört der 1934 eingemeindete Nachbarort Kleineschefeld und die Siedlung Teichhaus.

Geografie[Bearbeiten]

Eschefeld liegt südwestlich von Frohburg an der Grenze zum thüringischen Altenburger Land. Der Freistaat Thüringen grenzt im Westen und Süden an Eschefeld. Nach Osten gen Frohburg befinden sich die Eschefelder Teiche. Im südlichen Gemeindegebiet liegt der Seebischteich, der in einer Ausbuchtung in das Altenburger Land hinein ragt.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Grossteich Eschefeld.JPG
Blick über den Großteich bei Eschefeld
Datei:TeichhausFrohburg1009.jpg
Naturschutzstation und Gaststätte „Teichhaus“

In Eschefeld ist bereits um 1291 ein Herrensitz belegt. Während der Ort um 1378 dem „castrum Altenburg“ unterstellt war, gehörte er ab Mitte des 16. Jahrhunderts bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Borna.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 62 f.</ref> Die Gerichtsbarkeit über den Ort lag beim Rittergut Wolftitz.

Kleineschefeld ist 1562 als ein Vorwerk des Ritterguts Frohburg im Amt Borna belegt.<ref>Kleineschefeld im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen</ref> 1780 entstand das Lehngut Kleineschefeld im Stil des Barock.<ref>Beschreibung des Lehnguts Kleineschefeld</ref> Im 19. Jahrhundert war es im Besitz der Familie Krug von Nidda.

Zur fischwirtschaftlichen Nutzung durch das nahe gelegene Rittergut in Frohburg wurden im 18. Jahrhundert zwischen Frohburg im Osten und Eschefeld im Westen auf einer Fläche von 562 ha<ref>BfN: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Eschefelder Teiche, SN (Memento vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive)</ref> die Eschefelder Teiche angelegt. Zwischen Kleineschefeld im Norden und dem Großen Teich im Süden entstand im Jahr 1780 der Vierseitenhof „Teichhaus“ zur Bewirtschaftung der Fischteiche. In der Folgezeit entwickelte sich an dem Standort eine kleine Siedlung.

Ab 1856 gehörten Eschefeld und Kleineschefeld zum Gerichtsamt Frohburg und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Borna.<ref>Die Amtshauptmannschaft Borna im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2023; abgerufen am 18. Juli 2025.</ref> 1934 wurde Kleineschefeld nach Eschefeld eingemeindet. Im Zuge der zweiten Kreisreform in der DDR kam Eschefeld im Jahr 1952 zum Kreis Geithain im Bezirk Leipzig, der 1994 im Landkreis Leipziger Land aufging.

Am 1. Januar 1999 wurde Eschefeld mit seinem Ortsteil Kleineschefeld und der Siedlung Teichhaus in die Stadt Frohburg eingemeindet. Eschefeld machte nicht von der Möglichkeit Gebrauch, einen Ortschaftsrat zu bilden.<ref>Die Ortschaftsräte der Stadt Frohburg</ref>

Verkehr[Bearbeiten]

Durch Eschefeld verläuft die Bundesstraße 7.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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