Zwergzikaden
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Wiesenschmuckzikade (Evacanthus interruptus) | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cicadellidae | ||||||||||||
| Latreille, 1825 |
Die Zwergzikaden (Cicadellidae, Syn.: Jassidae), auch Kleinzikaden genannt, bilden eine Familie innerhalb der Unterordnung der Rundkopfzikaden. Mit mehr als 20.000 Arten<ref name="Dietrich" /> ist sie eine der artenreichsten Familien der Insekten. In Deutschland sind 452 Arten beheimatet.<ref name="Nickel 2002" />
Merkmale[Bearbeiten]
Es handelt sich um relativ kleine Zikaden, die mit Hilfe ihrer Hinterbeine gut springen können. Die Zwergzikaden können eine Körperlänge von 2 bis 30 Millimetern erreichen, der Großteil der Arten misst aber weniger als 13 Millimeter. Ein besonderes Unterscheidungsmerkmal zu anderen Zikadenfamilien sind die langen, meist vierkantigen Schienen der Hinterbeine, die mit Reihen von dornartigen Setae besetzt sind. Diese sind jedoch nicht starr, sondern biegsam. Die Tarsen sind dreigliedrig. Die kugeligen bis plattenförmigen Hüften (Coxae) des mittleren Beinpaares unterscheiden sich von den Coxen der anderen Beinpaare. Sie stehen bauchseitig näher beisammen als die Coxen der anderen Beinpaare.
Auf dem Kopf befinden sich ein Paar Facettenaugen sowie ein Paar Punktaugen (Ocellen) auf der Ober- oder auf der Stirnseite des Kopfes. Die Antennen sind kurz. Der verdickte Teil der Fühler endet in einem Haarbüschel. Die Zwergzikaden besitzen wie alle Schnabelkerfe stechend-saugende Mundwerkzeuge.
Brochosomen[Bearbeiten]
Eine besondere Spezialität ist die Ausscheidung von Brochosomen, das ist ein Granulat, das in speziellen Drüsenzellen der Malpighischen Gefäße gebildet wird.<ref name="Day" /> Die Granulen sind mikroskopisch kleine, meist hohle kugelige Proteinkörper mit 200 bis 700 nm Durchmesser.<ref>Roman Rakitov, Stanislav N. Gorb: Brochosomal coats turn leafhopper (Insecta, Hemiptera, Cicadellidae) integument to superhydrophobic state. In: Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences. Band 280, Nr. 1752, 7. Februar 2013, S. 1–9, doi:10.1098/rspb.2012.2391, PMID 23235705 (royalsocietypublishing.org [abgerufen am 17. März 2022]).</ref> Wegen ihrer Kleinheit konnten sie erst 1952 mit Hilfe eines Elektronenmikroskops entdeckt werden.<ref name="Tulloch 1952" /> Es handelt sich um Protein-Lipid Partikel, die über die Analöffnung ausgeschieden werden.<ref name=":0">Roman A. Rakitov: What are brochosomes for? An enigma of leafhoppers (Hemiptera, Cicadellidae). In: Denisia, zugleich Katalog des OÖ Landesmuseums, NF 176. Band 04, 2002, S. 411–432 (Vorlage:ZOBODAT/URL).</ref> Die Zwergzikaden verteilen das Exkret mit Hilfe der kammartigen Borsten an den Hinterbeinen nach der Häutung über ihren Körper und die Flügel, die dadurch einen bläulichen Glanz erhalten. Das Exkret ist stark wasserabweisend und schützt auch gegen den von den Zwergzikaden selbst abgegebenen Honigtau, eine klebrige, zuckerhaltige Flüssigkeit. Von vielen Arten werden auch die Eier mit den Brochosomen überzogen,<ref name="Rakitov 1996" /> die länglich sind.<ref name=":0" /> Möglicherweise stellen die Brochosomen einen Schutz vor Pilzsporen und -infektionen dar. Andere in der Literatur genannte Funktionen wie Schutz vor Austrocknung, UV-Strahlung, Thermoisolation und Schutz vor Fressfeinden und Parasiten spielen vermutlich – wenn überhaupt – nur eine untergeordnete Rolle.<ref name=":0" />
Unterschiede zu anderen Zikadenfamilien[Bearbeiten]
Diese Zikaden sind in der Regel kleiner als die meisten Arten anderer Familien. Zudem haben sie keine Fortsätze auf dem Halsschild, die bei vielen anderen Zikadenfamilien der Überfamilie Membracoidea vorhanden sind. Die anderen Zikadenfamilien besitzen keine dornenartigen Setae an den Schienen der Hinterbeine und geben keine Brochosomen ab. Die meisten Zwergzikaden sind hell und besonders lebhaft gefärbt. Die Y-Ader im Clavus der Vorderflügel fehlt wie bei allen Rundkopfzikaden.
Lebensweise[Bearbeiten]
Die Saison der Zikaden findet in der Nearktis und Paläarktis von Frühling bis Herbst statt, in den tropischen Zonen ist sie ganzjährig.
Das Weibchen legt Eier in das Gewebe einer Wirtspflanze, die Larven schlüpfen nach einer Woche bis einem Monat, sie entwickeln sich über fünf Larvenstadien zum erwachsenen Tier. Die Tiere überwintern meist als Ei, bei einigen Arten jedoch auch im Larvenstadium oder als Imagines in verfilztem Gras oder in Laub.<ref name="Dickert" />
Die meisten Zwergzikaden saugen am Phloem, das ist der Teil des Leitbündels der Gefäßpflanzen, in dem Nährstoffe und andere Assimilate transportiert werden. Sie schädigen ihre Wirtspflanzen nicht nur durch den Entzug wichtiger Aufbaustoffe, sondern sie sind auch Überträger von verschiedenen viralen Infektionen, die sich über das Phloem rasch in der Pflanze verbreiten können. In Teilen Nord- und Südamerikas werden die Weinreben durch die Verbreitung der Pierce’schen Krankheit stark geschädigt. Der Erreger dieser Pflanzenkrankheit, Xylella fastidiosa aus der Bakteriengruppe der Xanthomonadaceae, der im Xylem der Weinpflanzen lebt, wird durch Zwergzikaden aus der Unterfamilie der Schmuckzikaden übertragen.<ref name="Xylella" />
Ebenso wie viele Pflanzenläuse können auch Zwergzikaden mit Ameisen in Symbiose leben. Sie versorgen diese Ameisen mit Honigtau und werden dafür von den Ameisen bewacht und gepflegt. Die Zwergzikaden sind als Verwerter von Pflanzensäften ein wichtiges Glied in der Nahrungskette und eine lohnende Beute für viele Räuber. Dazu gehören unter den Wirbeltieren viele Vögel und Reptilien. Unter den Gliederfüßern sind ihre natürlichen Feinde Blumenwanzen, Erzwespen, Florfliegenlarven, Laufkäfer, Libellen, manche Marienkäferarten, vor allem die der Gattung Coccinella und Harmonia, Raubmilben, Raubwanzen, Schlupfwespen und verschiedene Spinnen.
Vorkommen[Bearbeiten]
Die Arten kommen weltweit in fast jedem Lebensraum vor, in dem es Gefäßpflanzen gibt. Dazu gehören Wüsten, Steppen, Feuchtgebiete und Wälder. Besonders reich an Zwergzikaden sind die tropischen Regenwälder, deren Artenvielfalt aber noch nicht ausreichend erforscht ist. Schätzungen aufgrund von Stichproben im Regenwald des Amazonasbeckens gehen davon aus, dass die Gesamtzahl der Arten der Zwergzikaden an die 100.000 betragen könnte.<ref name="Dietrich" />
Systematik[Bearbeiten]
Obwohl viele Arten äußerlich durch ihre Größe, Form und auffällige Färbung leicht bestimmbar sind, gibt es auch Arten, die durch Tarnfarben an die Pflanzen, auf denen sie leben, angepasst sind, und sich kaum voneinander unterscheiden. In einigen Gattungen sind die Arten, ähnlich wie bei manchen Käfern, nur durch die Präparation des männlichen Genitaltrakts einwandfrei zu identifizieren.<ref name="Dietrich" /> Dazu kommen noch Farbvarianten, die zuweilen schon als verschiedene Arten beschrieben worden sind. So wurde die gelbe Buchenblattzikade Fagocyba cruenta var. douglasi früher als eigene Art Fagocyba douglasi geführt, obwohl sie sich außer in der Farbe morphologisch und von den ökologischen Ansprüchen her nicht von der roten Fagocyba cruenta unterscheidet. Die gelben Tiere (F. douglasi) kommen massenhaft auf Laubgehölzen vor, diese Populationen sind aber mit roten F. cruenta durchmischt und durch Farbübergänge mit ihnen verbunden. Das hat zu der Ansicht geführt, dass es sich um Varietäten derselben Art handelt. Da die seltenere rote Varietät schon 1835 als eigene Art beschrieben wurde, müssen die häufiger vorkommenden gelben Exemplare nach der Prioritätsregel als Varietät der ersteren Art angesehen werden.<ref name="Nickel 2003" /> Zu den Varietäten kommen meist noch ein Dimorphismus der beiden Geschlechter und die unterschiedliche Färbung der Larvenstadien. Weltweit werden von 26 bis zu 40 Unterfamilien der Zwergzikaden unterschieden. In Europa sind 1236 Arten in 254 Gattungen aus 16 Unterfamilien der Zwergzikaden beheimatet,<ref name="Fauna" /> davon kommen 14 Unterfamilien mit 636 Arten in 182 Gattungen in Mitteleuropa<ref name="Holzinger 2003" /> und 13 Unterfamilien mit 452 Arten in 154 Gattungen in Deutschland vor.<ref name="Nickel 2002" />
Unterfamilien und Arten in Europa[Bearbeiten]
Europäische Unterfamilien und ausgewählte Arten:
- Dickkopfzikaden (Agalliinae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kirkaldy, 1901)
- Hain-Dickkopfzikade (Agallia consobrina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Curtis, 1833)
- Klee-Dickkopfzikade (Anaceratagallia venosa (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fourcroy, 1785))
- Erdzikaden (Aphrodinae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Haupt, 1927)
- Streifenerdzikade (Anoscopus flavostriatus (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Donovan, 1799))
- Rasenerdzikade (Anoscopus serratulae (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fabricius, 1775))
- Aphrodes bicincta (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schrank, 1776)
- Wiesen-Erdzikade (Aphrodes makarovi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Zachvatkin, 1948)
- Planaphrodes bifasciata (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Linnaeus, 1758)
- Planaphrodes nigrita (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kirschbaum, 1868)
- Planaphrodes trifasciata (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fourcroy, 1785)
- Stroggylocephalus agrestis (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fallén, 1806)
- Moorerdzikade (Stroggylocephalus livens (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Zetterstedt, 1840))
- Schmuckzikaden (Cicadellinae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Latreille, 1825)
- Binsenschmuckzikade auch Grüne Zwergzikade (Cicadella viridis (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Linnaeus, 1758))
- Moosschmuckzikade auch Sonderbare Zikade (Errhomenus brachypterus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fieber, 1866)
- Wiesenschmuckzikade (Evacanthus interruptus (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Linnaeus, 1758))
- Rhododendronzikade (Graphocephala fennahi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Young, 1977) – Neozoon
- Zirpen (Deltocephalinae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fieber, 1869)
- Allygus modestus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Scott, 1876
- Anoplotettix fuscovenosus (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ferrari, 1882)
- Kandelabergraszirpe (Arocephalus longiceps (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kirschbaum, 1868))
- Stirnbandzirpe (Artianus interstitialis (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Germar, 1821))
- Große Graszirpe (Athysanus argentarius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Metcalf, 1955)
- Doratura stylata (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Boheman, 1847)
- Schwefelgraszirpe (Elymana sulphurella (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Zetterstedt, 1828))
- Bunte Graszirpe (Errastunus ocellaris)
- Euscelidius variegatus (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kirschbaum, 1858)
- Wiesenkleezirpe (Euscelis incisus)
- Südliche Strauchzirpe (Fieberiella florii (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Stål, 1864))
- Gemeine Strauchzirpe (Fieberiella septentrionalis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Wagner, 1963)
- Punktierte Graszirpe (Graphocraerus ventralis (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fallén, 1806))
- Mainzer Spitzkopfzirpe (Jassargus obtusivalvis (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kirschbaum, 1868))
- Safranzirpe (Mocydia crocea (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Herrich-Schäffer, 1837))
- Trauerzirpe (Neoaliturus fenestratus (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Herrich-Schäffer, 1834))
- Orientzikade (Orientus ishidae (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Matsumura, 1902)) – Neozoon
- Große Schönzirpe (Platymetopius major (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kirschbaum, 1868))
- Wandersandzirpe (Psammotettix alienus (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Dahlbom, 1850))
- Amerikanische Rebzikade (Scaphoideus titanus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ball, 1932) – Neozoon
- Braune Waldzirpe (Speudotettix subfusculus)
- Lorbeerzikade (Synophropsis lauri (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Horváth, 1897))
- Hainzirpe (Thamnotettix dilutior (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kirschbaum, 1868))
- Schwarzgrüne Graszirpe (Verdanus abdominalis (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fabricius, 1803))
- Löffelzikaden (Dorycephalinae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Oman, 1943)
- Hecalinae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Distant, 1908
- Lederzikaden (Iassinae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Amyot & Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Serville, 1843)
- Ginsterlederzikade (Batracomorphus allionii (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Turton, 1802))
- Sonnenröschen-Lederzikade (Batracomorphus irroratus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lewis, 1834)
- Eichenlederzikade (Iassus lanio (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Linnaeus, 1761))
- Ulmenlederzikade (Iassus scutellaris (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fieber, 1868))
- Eurymelinae
- Bergahorn-Winkerzikade (Acericerus heydenii (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kirschbaum, 1868))
- Ribaut-Winkerzikade (Acericerus ribauti Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Nickel & Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Remane, 2002)
- Bärtige Winkerzikade (Idiocerus herrichii (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kirschbaum, 1868))
- Grauweiden-Winkerzikade (Idiocerus lituratus (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fallén, 1806))
- Rostwinkerzikade (Metidiocerus rutilans (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kirschbaum, 1868))
- Bunte Winkerzikade (Stenidiocerus poecilus)
- Kleine Espen-Winkerzikade (Tremulicerus tremulae (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Estlund, 1796))
- Ohrzikaden (Ledrinae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kirschbaum, 1868)
- Ohrzikade (Ledra aurita (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Linnaeus, 1758))
- Maskenzikaden (Macropsinae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Evans, 1935)
- Schwarzweiße Maskenzikade (Macropsis albae)
- Himbeermaskenzikade (Macropsis fuscula)
- Herzmaskenzikade (Oncopsis subangulata (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sahlberg, 1871))
- Lindenmaskenzikade (Pediopsis tiliae)
- Kappenzikaden (Megophthalminae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kirkaldy, 1906)
- Gemeine Kappenzikade (Megophthalmus scanicus (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fallén, 1806))
- Mönchszikaden (Penthimiinae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kirschbaum, 1868)
- Mönchszikade (Penthimia nigra (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Goeze, 1778))
- Stegelytrinae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Baker, 1915
- Blattzikaden (Typhlocybinae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kirschbaum, 1868)
- Hakenblattzikade (Arboridia ribauti (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ossiannilsson, 1937))
- Bunte Erlenblattzikade (Eupterycyba jucunda (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Herrich-Schäffer, 1837))
- Eupteryx atropunctata (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Goeze, 1778)
- Gold-Blattzikade (Eupteryx aurata (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Linnaeus, 1758))
- Ligurische Blattzikade (Eupteryx decemnotata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Rey, 1891)
- Gartenblattzikade (Eupteryx florida Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ribaut, 1936)
- Kräuter-Blattzikade (Eupteryx melissae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Curtis, 1837)
- Ahornelfenzikade (Eurhadina loewii (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Then, 1886))
- Schöne Elfenzikade (Eurhadina pulchella (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fallén, 1806))
- Buchenblattzikade (Fagocyba cruenta var. douglasii (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Herrich-Schäffer, 1838))
- Ribautiana tenerrima (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Herrich-Schäffer, 1834)
- Rosenzikade (Typhlocyba rosae (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Linnaeus, 1758))
- Feuerzikade (Zygina flammigera (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fourcroy, 1785))
- Narbenzikaden (Ulopinae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Le Peletier & Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Serville, 1825)
- Xestocephalinae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Evans, 1938
Weitere Arten[Bearbeiten]
Afrikanische ausgewählte Arten:
- Cicadulina mbila Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Naudé, 1924 – Überträger des Maize Streak Virus
Fossilien[Bearbeiten]
Die Zwergzikaden sind eine stammesgeschichtlich relativ ursprüngliche Gruppe, die ältesten Fossilien stammen aus der Unterkreide und sind rund 125 Millionen Jahre alt. Zwergzikaden aus der frühen Erdneuzeit wurden im Baltischen Bernstein aus dem Eozän und im Dominikanischen Bernstein (Eozän bis Miozän) gefunden.<ref name="Poinar" /> Trotz ihres Alters von 23 bis 55 Millionen Jahren unterscheiden sich diese Bernsteineinschlüsse äußerlich nicht von den heute im Fundgebiet lebenden Zwergzikaden. Die äußeren Merkmale haben sich seither nicht wesentlich verändert.<ref name="Dietrich" /> Die genauere systematische Zuordnung der fossilen Tiere zu heutigen Gattungen oder Arten ist jedoch schwierig, weil die dafür notwendigen anatomischen Untersuchungen bei Versteinerungen und Einschlüssen nicht möglich sind.
Belege[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Dickert"> Frank Dickert: Die heimischen Zwergzikaden </ref> <ref name="Fauna">Cicadellidae in der Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Fauna Europaea ( des Vorlage:IconExternal vom 8. Juni 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Stand 2. März 2015.</ref> <ref name="Holzinger 2003"> W.E. Holzinger: Vorläufiges Verzeichnis der Zikaden Mitteleuropas (Insecta: Hemiptera: Fulgoromorpha et Cicadomorpha); Preliminary checklist of the Auchenorrhyncha (leafhoppers, planthoppers, froghoppers, treehoppers, cicadas) of Central Europe. Stand 2003. </ref> <ref name="Nickel 2002"> Herbert Nickel und Reinhard Remane: Artenliste der Zikaden Deutschlands, mit Angabe von Nährpflanzen, Nahrungsbreite, Lebenszyklus, Areal und Gefährdung (Hemiptera, Fulgoromorpha et Cicadomorpha). Beiträge zur Zikadenkunde, 5, 2002, S. 27–64 (Volltext-PDF, deutsch; 234 kB). </ref> <ref name="Dietrich"> C. H. Dietrich: Leafhopper FAQs Center for Biodiversity, Illinois Natural History Survey, 2001–2008 (englisch). </ref> <ref name="Tulloch 1952"> G. S. Tulloch, J. E. Shapiro und G. W. Cochran: The occurrence of ultramicroscopic bodies with leafhoppers and mosquitoes. Bulletin of the Brooklyn Entomological Society, 47, 1952, S. 41–42. </ref> <ref name="Day"> M. F. Day, M. Briggs: The origin and structure of brochosomes. Journal of Ultrastructural Research, 2, 1958, S. 239–244. </ref> <ref name="Rakitov 1996"> R. A. Rakitov: Post-moulting behaviour associated with Malpighian tubule secretions in leafhoppers and treehoppers (Auchenorrhyncha: Membracoidea). European Journal of Entomology, 93, 1996, S. 167–184 (Volltext-PDF, englisch; 1,5 MB). </ref> <ref name="Xylella"> Xylella fastidiosa a scientific and community Internet resource, University of California, Berkeley, 2007. </ref> <ref name="Nickel 2003"> Herbert Nickel und Reinhard Remane: Verzeichnis der Zikaden (Auchenorrhyncha) der Bundesländer Deutschlands. Entomofauina Germanica, 6, 2003, S. 130–154 (S. 133) (Volltext-PDF, deutsch; 345 kB). </ref> <ref name="Poinar"> George O. Poinar Jr.: Life in Amber. Stanford University Press, Stanford (Cal.) 1992, ISBN 0-8047-2001-0. </ref> </references>
Literatur[Bearbeiten]
- Reinhard Remane, Ekkehard Wachmann: Zikaden – kennenlernen, beobachten. Naturbuch Verlag, Augsburg 1993, ISBN 3-89440-044-7.
Weblinks[Bearbeiten]
- Cicadellidae bei Fauna Europaea. Archiviert vom Original im Internet Archive.
- Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Fam. Cicadellidae Zwergzikaden ( vom 11. Mai 2008 im Internet Archive)
- Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Beschreibungsseite auf entomology.ifas.ufl.edu ( vom 13. Februar 2009 im Internet Archive) (engl.)
- Beschreibungsseite auf bugguide.net
- Arten auf www.insektenbox.de