Zum Inhalt springen

Schillergräser

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Koeleria)

Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.

Schillergräser
Datei:Koeleria pyramidata 010608.jpg

Großes Schillergras (Koeleria pyramidata)

Systematik
Monokotyledonen
Commeliniden
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Pooideae
Gattung: Schillergräser
Wissenschaftlicher Name
Koeleria
Pers.

Schillergräser (Koeleria) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae). Die bis zu 45 Arten sind in hauptsächlich den gemäßigten Gebieten fast weltweit verbreitet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Koeleria hirsuta Atlas Alpenflora.jpg
Illustration des Behaarten Schillergrases (Koeleria hirsuta) aus Atlas der Alpenflora
Datei:Koeleria glauca (habitus).jpg
Blaugrünes Schillergras (Koeleria glauca)
Datei:Koeleria macrantha sl1.jpg
Zierliches Schillergras (Koeleria macrantha)
Datei:Koeleria cristata — Flora Batava — Volume v13.jpg
Illustration von Koeleria pyramidata subsp. schroeteriana aus Flora Batava, Band 13
Datei:Koeleria vallesiana kz01.jpg
Walliser Schillergras (Koeleria vallesiana)

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Koeleria-Arten sind ein- bis ausdauernde krautige Pflanzen. Sie zeichnen sich überwiegend durch eine samtige Behaarung (Trichome) aus. Die Halme sind aufrecht, kahl oder vor allem unter der Rispe behaart. Die einfachen Laubblätter sind flach.<ref name="Conert1987" />

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die mehr oder weniger dichten, rispigen Blütenstände sind bei Längen von 1 bis 20 Zentimetern walzen- bis pyramidenförmig und manchmal im unteren Teil etwas unterbrochen.<ref name="Conert1987" /> Die Ährchen enthalten zwei bis 5 Blüten. Allen Blüte sind zwittrig. Die Hüllspelzen sind ungleich, die untere ist ein- bis dreinervig und etwa zwei Drittel so lang wie die obere; die obere ist zwei- oder drei-, selten bis zu fünfnervig und meist so lang wie das Ährchen.<ref name="Conert1987" /> Die Deckspelzen sind drei- bis zu fünfnervig, gekielt, mit häutigen Rändern und haben eine 1 bis 3 Millimeter lange Grannenspitze.<ref name="Conert1987" /> Die Vorspelzen sind zweinervig und etwas kürzer als die Deckspelzen. Der Fruchtknoten ist kahl. Die zwei Narben sind dicht gefiedert und treten seitlich aus dem Blütchen heraus.<ref name="Conert1987" />

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Koeleria wurde 1805 durch Christian Hendrik Persoon in Synopsis Plantarum Band 1, Seite 97 aufgestellt.<ref name="POWO" /> Der Gattungsname Koeleria ehrt den deutschen Botaniker Georg Ludwig Koeler (1765–1807).<ref name="Burkhardt2018" /> Synonyme für Koeleria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pers. sind: Achaeta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.E.Fourn., Airochloa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Link, Brachystylus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Dulac, Collinaria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ehrh., Leptophyllochloa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Calderón ex Nicora.<ref name="POWO" />

Die Gattung Koeleria gehört zur Tribus der Poeae in der Unterfamilie Pooideae innerhalb der Familie Poaceae.

Das weite Verbreitungsgebiet reicht von Europa über Nordwest- bis Südafrika und von Südwestasien über Sibirien bis Zentral- sowie Ostasien und die Neue Welt.<ref name="POWO" />

Die Gattung Koeleria umfasst 35 bis 45 Arten:<ref name="POWO" />

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="POWO"> Koeleria. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Zander2008"> Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Arten und Sorten. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7. </ref> <ref name="Burkhardt2018"> Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition. Teil I und II. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5, doi:10.3372/epolist2018. </ref> <ref name="Conert1987"> Hans Joachim Conert: Familie Poaceae. In: Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 3. Auflage, Band I, Teil 3. Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg 1997, ISBN 3-489-52020-3, S. 261–277. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Schillergräser (Koeleria) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten