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Konstantin Walerjewitsch Malofejew

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Konstantin Walerjewitsch Malofejew, 2020

Konstantin Walerjewitsch Malofejew (auch Konstantin Malofeev geschrieben, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 3. Juli 1974 in Puschtschino, Oblast Moskau, Sowjetunion) ist ein russischer Oligarch. Er ist Gründer und Geschäftsführer des internationalen Investmentfonds Marshall Capital Partners.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Webseite des Unternehmens (Memento vom 22. Oktober 2013 im Internet Archive), abgerufen am 20. Februar 2015</ref> Er ist Mitglied der Organisation „Liga der Internetsicherheit“ (Лига безопасного интернета), von der die staatliche russische Medienaufsicht Roskomnadsor Software und Internetfilter bezieht.<ref>Иван Осипов, Роман Баданин: Миноритарий от Бога: путь Константина Малофеева от богатства до обыска. In: Forbes, 21. November 2012.</ref> Malofejew wirkt an der Erstellung schwarzer Listen für Internetseiten mit.<ref name="Nowaja" /> Außerdem ist er Vorstandsvorsitzender der Stiftung St. Basilius der Große.<ref name="Nowaja" /> Er ist stellvertretender Vorsitzender des Weltkonzils des Russischen Volkes, Inhaber des nationalistischen Fernsehkanals Zargrad TV und leitet die verschwörungstheoretisch orientierte Denkfabrik Katehon<ref>Heather A. Conley: The Kremlin playbook : understanding Russian influence in Central and Eastern Europe. Lanham 2016, ISBN 978-1-4422-7959-9, S. 18.</ref>. Sein Privatvermögen wird auf zwei Milliarden US-Dollar geschätzt.<ref>„Nachzucht der Unheiligen Allianz“ in Neues Deutschland vom 13. Juni 2014, abgerufen am 20. Februar 2015</ref>

Malofejew unterstützt und finanziert nach Informationen des ukrainischen Innenministeriums die Separatisten in der Ostukraine.<ref name="welt">Der orthodoxe Ritter im Dienst des Kremls. In: Welt Kompakt, 24. Juli 2014. Abgerufen am 20. Februar 2015.</ref> Sich selbst bezeichnet Malofejew als „orthodoxen Monarchisten“<ref>Die Patruschew Familie und Russlands Monarchisten, 16. Febr. 2024</ref>, der Russland als „Rechtsnachfolger des russischen Imperiums“ sieht und aus diesem Grunde das Zarentum wiederbeleben will. Die Ukraine hält er für ein „auf den Ruinen des russischen Imperiums geschaffenes, künstliches Gebilde“.<ref>Benjamin Bidder: Ukraine-Krise: Der Kreml und der Fahrplan für den Krieg. In: Spiegel Online, 20. Februar 2015.</ref>

Als Finanzier zahlreicher bewaffneter Gruppen verfügt Malofejew laut iStories über eine eigene „Privat-Armee“.<ref>Roman Anin: Die Kartografie der Macht: Russlands „Game of Thrones“. In: Correctiv. 19. Mai 2026, abgerufen am 20. Mai 2026.</ref>

Ansichten[Bearbeiten]

Malofejew ist ein Anhänger einer „neurussländischen“ Expansion, die einen Anschluss großer Teile der Ukraine an Russland anstrebt und das Zarenreich als Bezugspunkt nimmt. „Neurussland“ sei ein „sakraler Krieg“ und nur mit Wladimir Putin realisierbar. „Ohne Putin wird es kein Neurussland und keine Wiedergeburt in Russland geben. Nur die volle Unterstützung für Putin als Oberbefehlshaber ist echter Patriotismus“, so Malofejew. Für den russischen Krieg in der Ukraine seien nach Malofejews Meinung die „Kiewer Junta“ und die Vereinigten Staaten verantwortlich. Den „einzigen Weg der Ukraine für ein glückliches Leben in der Zukunft“ sieht er in einer Vereinigung mit Russland.<ref name="Schmidt" />

Er unterstützt die Russisch-Orthodoxe Kirche und kontrastiert den „Geist“ in Ländern wie Russland und dem Iran mit dem „Körperkult“ der Vereinigten Staaten. Im September 2014 lud seine Stiftung zu einem Kongress mit dem Titel „Große Familien und die Zukunft der Menschheit“ in den Kreml und die Christ-Erlöser-Kathedrale ein, bei dem Evangelikale und christliche Fundamentalisten über „Homosexuellenpropaganda“, Gleichstellungspolitik und Schwangerschaftsabbrüche klagten.<ref name="Schmidt" />

Er veröffentlichte 2022 unter dem Titel Das Imperium eine Schrift in drei Bänden, in der er die Weltgeschichte als Kampf zwischen den dunklen Kräften Kanaans und den leuchtenden des Imperiums darstellte. Unter Stalin sei 1945 die Sowjetunion zum Dritten Rom geworden.<ref>Antoine Arjakowsky: Die orthodoxe Religion als politische Waffe In: Stephane Courtois; Galia Ackermann (Hrsg.): Schwarzbuch Putin, 2. Auflage. Piper, München 2023, ISBN 978-3-492-07098-0, S. 415</ref>

Zur Europäischen Union steht Malofejew kritisch und sieht die Aufgabe Russlands darin, Europa aus der vermeintlichen Gottlosigkeit und amerikanischen Dominanz zu retten. „Dostojewskij meinte, dass Russen das alte Europa mehr lieben als die Europäer“, behauptet Malofejew. „Das Europa, das die gottlose EU jetzt baut, mit Bürokraten, die niemand gewählt hat, und das aus Amerika geführt wird, lieben wir nicht.“ Das Ende der EU sah Malofejew mit der Flüchtlingskrise 2015/2016 gekommen.<ref name="Schmidt" />

Verbindungen[Bearbeiten]

Nationalisten, Dugin[Bearbeiten]

Im Mai 2014 organisierte Malofejew in Wien eine Konferenz, zu der mehrere Nationalisten, religiöse Fundamentalisten und Rechtsextremisten aus Russland und Europa eingeladen waren. Ehrengast war der Neo-Eurasist Alexander Dugin, der darüber sprach, den russischen Einfluss in Europa auszudehnen. „Wir müssen Europa erobern und anschließen“, so Dugin. Weitere Gäste waren Marion Maréchal-Le Pen und Aymeric Chauprade vom Front National, Heinz-Christian Strache, Johann Gudenus und Johann Herzog von der FPÖ und Wolen Siderow von der Ataka.<ref>Bernhard Odehnal: Gipfeltreffen mit Putins fünfter Kolonne. In: Tages-Anzeiger, 3. Juni 2014. Abgerufen am 20. Februar 2015.</ref><ref>Stephan Löwenstein und Reinhard Veser: Treffen der Rechten in Wien: Eurasische Internationale. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. Juni 2014. Abgerufen am 10. Mai 2022.</ref> Dugin ist außerdem „Chefideologe“ für Malofejews Fernsehsender „Zargrad“ und hat eine eigene Sendung namens „Dugins Weisung“, in der er u. a. erzählt, dass die Europäische Union Menschen zur Toleranz gegenüber Migranten zwinge, „die alles vergewaltigen, was ihnen unter die Augen kommt.“ Laut Malofejew sei Dugin „ideal“ für die Position und habe als „brillanter russischer Philosoph der Moderne den Weg zu einer multipolaren, postamerikanischen Welt bereitet, an der wir jetzt arbeiten.“<ref name="Schmidt">Friedrich Schmidt: Oligarch Malofejew: Zurück zu Zar und Bismarck. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. März 2016.</ref> Malofejew ist seit 2016 Präsident des Aufsichtsrats der konservativen Denkfabrik Katehon.<ref>Katehon think tank, (abgerufen am 10. Mai 2022).</ref>

Front National[Bearbeiten]

Jean-Marie Le Pen hat Malofejew durch einen gemeinsamen Freund kennengelernt. Er bestreitet jedoch Medienberichte, die ihn mit einem russischen Millionenkredit für den Front National in Verbindung bringen.<ref name="Schmidt" />

Kontakte zur AfD[Bearbeiten]

In Deutschland unterhält Malofejew Kontakte zur AfD, die seiner Ansicht nach ein „prodeutsches“ Programm verfolgt. Besonders positiv hebt er den AfD-Politiker Alexander Gauland hervor, der im Ukraine-Krieg nach 2014 Partei für Putin ergriff und in einem AfD-Positionspapier die Wiederbelebung der Bismarckschen Rückversicherungspolitik gegenüber Russland forderte. Auf Einladung (und auf Kosten<ref>Izabela Janicka: Pro-Russian lobbying in modern Germany. In: Rocznik Integracji Europejskiej. Nr. 12, 2018, ISSN 1899-6256, S. 127–137, hier 133, doi:10.14746/rie.2018.12.8 (edu.pl [abgerufen am 21. November 2022]).</ref>) von Malofejews Stiftung reiste Gauland 2015 nach Sankt Petersburg. Malofejew ist der Meinung, dass „die Auftritte Doktor Gaulands signalisieren, dass Deutschland wieder zu Deutschland wird, so wie Russland unter Putin wieder Russland wird.“<ref name="Schmidt" />

Separatisten[Bearbeiten]

Malofejew ist mit den wichtigsten russischen Separatistenführern verbunden. So war Alexander Borodai, Ex-Ministerpräsident der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, sein PR-Berater<ref name="welt" /> und Igor Girkin alias „Igor Strelkow“, ehemals Anführer des Militär- und Sicherheitsbereichs der „Volksrepublik“,<ref>Florian Hassel: Igor Strelkow, Kommandeur in der Ostukraine – Der Mann hinter der Schreckensherrschaft. In: Süddeutsche Zeitung. 12. Mai 2014, abgerufen am 19. Mai 2014.</ref> sagt von sich, er sei Leiter des Sicherheitsdienstes bei Marshall Capital Partners, dem Investmentfonds von Malofejew gewesen.<ref name="welt" /> Am 17. Juli 2014 feierte Girkin den Abschuss eines ukrainischen Flugzeugs im Internet, distanzierte sich aber später von seinem Interneteintrag, nachdem klar geworden war, dass es sich um ein malaysisches Passagierflugzeug handelte. Der ukrainische Geheimdienst SBU veröffentlichte Aufnahmen, auf denen Malofejew im Gespräch mit Girkin und Borodaj zu hören sein sollen, was Malofejew bestreitet.<ref name="Schmidt" /> Sergej Aksjonow, den „Präsidenten der Krim“, begleitete Malofejew im Juni 2014 zu einem Treffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin.<ref name="welt" /> Nachdem Igor Girkin als Militärchef der Separatisten zurückgetreten war, traf er sich am 28. August 2014 mit Alexander Dugin, Sergei Rudow, Pawlo Hubarjew und Malofejew im Kloster Walaam.<ref>chorknator: Treffen von Dugin und Girkin am 28.08.2014 in Walaam. 7. September 2014, abgerufen am 8. September 2017.</ref>

Strategiepapier[Bearbeiten]

Die Nowaja gaseta veröffentlichte ein Strategiepapier, das nach Angabe der Zeitung von Malofejew mitverfasst und das zwischen dem 4. und 12. Februar 2014 dem russischen Präsidenten vorgelegt wurde. In dem Strategiepapier heißt es, dass die Regierungszeit des damaligen ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch wegen der Euromaidan-Proteste jederzeit enden könne und dass die russische Regierung deshalb einen „Anschluss“ der Krim, der Oblast Donezk, Luhansk, Charkiw, Saporischschja und anderer ost- und südukrainischer Gebiete an Russland initiieren müsse. Der Unterhalt dieser Gebiete werde zwar zu höheren Staatsausgaben führen, jedoch könne Russland damit die Kontrolle über das Gas-Transport-System der Ukraine behalten, einen slawisch-westlichen Migrationsstrom nach Russland bewirken, die geopolitische Situation in Mittel- und Osteuropa verändern und Russland wieder als Hauptakteur etablieren. Um diesem Prozess eine „politische Legitimation und moralische Rechtfertigung“ zu geben, müsse eine PR-Strategie geschaffen werden, welche die russischen Handlungen als erzwungene Reaktion darstellt. Darüber hinaus solle auf der Krim und den anderen angeschlossenen Gebieten die Durchführung von Referenda zum Beitritt in die Russische Föderation vorbereitet werden. Äußerst wichtig sei, dass die Weltöffentlichkeit möglichst wenig Gründe hat, die Legitimität und Echtheit dieser Referenda anzuzweifeln.<ref name="Nowaja">Андрей Липский: «Представляется правильным инициировать присоединение восточных областей Украины к России» (dt. „Richtig erscheint, den Anschluss der westlichen Oblaste der Ukraine an Russland zu initiieren“). In: Новая газета, 25. Februar 2015.</ref><ref>Julian Hans: Destabilisierung der Ukraine: Wie Moskau den Ukraine-Konflikt geplant haben soll. In: Süddeutsche Zeitung, 26. Februar 2015.</ref> Malofejew drohte der Nowaja gaseta mit einer Klage und bestritt eine Autorschaft.<ref>Steffen Dobbert, Christo Grosev und Meike Dülffer: Strategiepapier: Putin und der geheime Ukraine-Plan. In: Zeit Online, 26. Februar 2016.</ref>

CitizenGo[Bearbeiten]

Durch 2021 geleakte Dokumente wurde bekannt, dass Malofejew die 2013 gegründete rechtskonservative Plattform CitizenGo von Anfang an großzügig finanzierte. Die geleakten Strategiepapiere offenbaren eine über die Jahre professionalisierte Organisation, die sich weltweit vernetzt, um auf die Politik Einfluss zu nehmen.<ref name="taz/5786746">Anne Fromm: Online-Petitionen gegen Abtreibung: Angriff der christlichen Fundis. In: taz. 5. August 2021 (taz.de [abgerufen am 7. August 2021]).</ref>

Forum of the International Anti-Globalist League[Bearbeiten]

Im Herbst 2025 finanzierte Malofejew die Gründungsversammlung des Forum of the International Anti-Globalist League.<ref>Ben Quinn, Ben Quinn Political Correspondent: Leading UK far-right activist spoke at Russian extreme nationalist event. In: The Guardian. 4. Januar 2026, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 27. Januar 2026]).</ref> Unter anderem trat dort der Putin-nahe Vordenker Alexander Dugin auf. An dem Treffen nahmen nach Eigenangaben 50 Delegierte von 15 Gruppen teil, darunter der britische Neonazi Mark Collett, der französische Publizist Alain de Benoist, der Holocaust-Leugner Alain Soral, die italienische Forza Nuova sowie die AfD-Mitglieder Robert Risch und Olga Petersen.<ref>ndr.de: Hamburger AfD-Politiker Risch offenbar bei Neonazi-Treffen in Russland. Abgerufen am 27. Januar 2026.</ref>

Sanktionen und Strafverfahren[Bearbeiten]

Malofejew steht seit dem 30. Juli 2014 auf der Sanktionsliste der EU und ist mit einem Einreiseverbot und dem Einfrieren seiner Vermögenswerte im Ausland sanktioniert.<ref>Der Oligarch Gottes – Porträt auf Euromaidanpress, abgerufen am 20. Februar 2015</ref><ref>Sanktionsliste der EUVorlage:Abrufdatum.</ref>

Im Juli 2014 wurde in der Ukraine ein Strafverfahren auf Grund der „Finanzierung illegaler militärischer Gruppen“ gegen ihn eröffnet.<ref>Ukraine calls businessman and Russian defense minister ‘accomplices of terrorists’, abgerufen am 20. Februar 2015</ref> Am 12. Februar 2015 durchsuchten russische Strafverfolgungsbehörden unter dem Vorwand eines Zusammenhangs mit einem Wirtschaftsbetrug seine Büros und Wohnungen.<ref>Innenministerium stürmt Malofejew Konstantin unter dem Vorwurf der Betrug zu Lasten der VTB, abgerufen am 20. Februar 2015</ref> Am 3. Februar 2022 wurde in England ein ehemaliger Mitarbeiter Malofejews, John Hanick, festgenommen und anschließend in den USA wegen Verstoßes gegen die US-Sanktionen angeklagt.<ref name="Hanick">Russian Monarchist TV Tycoon’s Former Producer Charged in U.S. With Sanctions Violations; Artikel von Samuel Rubenfeld, veröffentlicht am 3. März 2022 auf »kharon.com«, abgerufen am 20. Juni 2022. Der Autor erwähnt auch die Rolle von Dugins Tochter Darja Dugina alias Daria Platonova in Dugins Propagandanetzwerk.</ref> Am 20. April 2022 verhängten die USA wegen des Ukraine-Kriegs Sanktionen gegen die russische Privatbank Transkapitalbank und gegen ein Netzwerk um Malofejew.<ref>USA verhängen Sanktionen gegen russische Transkapitalbank; Artikel vom 20. April 2022, veröffentlicht auf »SWI swissinfo.ch«, abgerufen am 13. Juni 2022.</ref> Dabei wurden nicht nur gegen Malofejew selbst Sanktionen verhängt, sondern auch gegen mehrere Firmen und Personen aus seinem Umfeld.<ref name="ACTIONS">Russia-related Designations and Designation Update; Issuance of Russia-related General Licenses; Erklärung des US-Finanzministeriums zu den getroffenen Maßnahmen vom 20. April 2022, veröffentlicht am 20. April 2022 auf home.treasury.gov, abgerufen am 22. Juni 2022. Die Maßnahmen gegen Malofejew erfolgten auf der Rechtsgrundlage der Notverordnung Executive Order 14024 (PDF; 229 kB) des US-Präsidenten Joe Biden vom 15. April 2021.</ref> Außerdem wurden Malofejews Sohn Kirill Konstantinovich Malofeyev und dessen drei Firmen auf die Sanktionsliste des OFAC gesetzt.<ref name="PRESSE">U.S. Treasury Designates Facilitators of Russian Sanctions Evasion; Presseerklärung des OFAC zu den am 20. April 2022 getroffenen Maßnahmen, veröffentlicht am 20. April 2022 auf home.treasury.gov, abgerufen am 22. Juni 2022.</ref>

Malofejew tritt regelmäßig unter verschiedenen Aliasnamen auf, was seine Verfolgung durch Strafverfolgungsbehörden erschwert.<ref>»Specially Designated Nationals and Blocked Persons List« des »OFFICE OF FOREIGN ASSETS CONTROL«; Ausgabe vom 6. Juni 2022, abgerufen am 14. Juni 2022.</ref>

Anfang Februar 2023 teilte der US-Justizminister Merrick Garland dem Sender CNN mit, dass 5,4 Millionen Dollar aus Malofejews beschlagnahmtem Vermögen von den Vereinigten Staaten an die Ukraine überwiesen wurden. Der ukrainische Generalstaatsanwalt Andrij Kostin kündigte an, dass das überwiesene Geld in den Wiederaufbau der Ukraine infolge des russischen Überfalls fließen solle.<ref>Erstes in USA beschlagnahmtes Geld geht an Ukraine. In: tagesschau.de. 4. Februar 2023, abgerufen am 4. Februar 2023.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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