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Kupfer(II)-arsenit

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(Weitergeleitet von Kupferarsenit)
Strukturformel
Allgemeines
Name Kupfer(II)-arsenit
Andere Namen
  • Kupferarsenit (mehrdeutig)
  • Kupfer-o-arsenit
  • Scheeles Grün
  • Kupferorthoarsenit
  • C.I. Pigment Green 22
Summenformel CuHAsO3<ref name="GMELIN">Gmelins Handbuch der Anorganischen Chemie: Kupfer [B], System Nummer 60, Verlag Chemie GmbH, Berlin</ref>
Kurzbeschreibung

gelbgrüner Feststoff<ref name="GMELIN" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 233-644-8
ECHA-InfoCard 100.030.573
PubChem 25130
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 187,46 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

Zersetzung beim Erhitzen<ref name="GESTIS">Eintrag zu Kupfer(II)-arsenit in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.240.769">Nicht explizit in Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) gelistet, fällt aber mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Gruppeneintrag Arsenverbindungen, mit Ausnahme der namentlich in diesem Anhang bezeichneten in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 331​‐​301​‐​410
P: ?
MAK

keine MAK, da cancerogen<ref name="GESTIS" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Kupfer(II)-arsenit ist ein Stoffgemisch aus Kupfersalzen der arsenigen Säure mit der ungefähren chemischen Formel CuHAsO3.<ref name="GMELIN" />

Das Gemenge von normalen und basischen Kupferarseniten wurde erstmals von Carl Wilhelm Scheele im Jahre 1775 aus Kupfersulfat, Arsenik und Natriumcarbonat oder Kaliumcarbonat hergestellt.<ref name="files.wordpress.com">files.wordpress.com: A Tribute to the Memory of Carl Wilhelm Scheele (1742–1786), by Professor Gunnar Svedberg, abgerufen am 25. März 2016</ref><ref name="RömppOnline">Eintrag zu Kupferarsenate. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> Die Entdeckung wurde 1778 veröffentlicht, aber die Herstellung verheimlicht. Dies führte zu verschiedenen Varianten mit der ungefähren Zusammensetzung CuHAsO3<ref name="Hermann Hager">Hermann Hager, NA Frerichs, NA Arends, NA Zörnig, NA Rimbach, NA Mannheim, NA Hartwig, NA Bachem, NA Hilgers: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis Für Apotheker, Ärzte, Drogisten und Medizinalbeamte. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-02106-4, S. 561 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> bzw. Cu3(AsO3)2·3H2O<ref name="egranth.ac.in">egranth.ac.in: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Chemistry of INSECTICIDES, FUNGICIDES AND HERBICIDES BY DONALD E. H. FREAR (Memento vom 26. März 2016 im Internet Archive), Second Edition, September 1948, abgerufen am 26. März 2016</ref><ref name="DOI10.1007/s11771-008-0039-2">Ya-jie Zheng, Fa-xin Xiao, Yong Wang, Chun-hua Li, Wei Xu, Hong-sheng Jian, Yu-tian Ma: Industrial experiment of copper electrolyte purification by copper arsenite. In: Journal of Central South University of Technology. 15, 2008, S. 204, doi:10.1007/s11771-008-0039-2.</ref>, von denen eine "verbesserte" 1812 von Parker in England als Patent Grün patentiert wurde.<ref name="Nicholas Eastaugh, Valentine Walsh, Tracey Chaplin, Ruth Siddall">Nicholas Eastaugh, Valentine Walsh, Tracey Chaplin, Ruth Siddall: Pigment Compendium: A Dictionary of Historical Pigments. Routledge, 2007, ISBN 978-1-136-37386-2, S. 122 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Der Stoff wurde nach seinem Entdecker als Scheeles Grün, aber auch als Mineralgrün, Pariser Grün, Schwedisch Grün, Cuprum arsenicosum bezeichnet.<ref name="List">P.H. List und L. Hörhammer in Gemeinschaft mit H. J. Roth und W. Schmid: Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis. 4. Band: Chemikalien und Drogen (CI-G). Springer-Verlag, 1973, ISBN 978-3-642-80620-9, S. 373 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Dieses ist ein gelbgrüner Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser und Ethanol, aber löslich in verdünnten Säuren und einer wässrigen Ammoniaklösung ist. Der Stoff wurde neben Schweinfurter Grün (Kupfer(II)-acetatarsenit) lange Zeit als grünes Farbpigment verwendet.<ref name="RömppOnline" />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Kupfer(II)-arsenit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />