Leewasser (Ingenbohl)
| Leewasser | ||||||||||||
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Gewässer in Ingenbohl | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | CH: 241693 | |||||||||||
| Lage | Schwyzer Alpen
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| Flusssystem | Rhein | |||||||||||
| Abfluss über | Reuss → Aare → Rhein → Nordsee | |||||||||||
| Quelle | bei Stegstuden nördlich der Ortschaft Ingenbohl 47° 0′ 38″ N, 8° 37′ 23″ O {{#coordinates:47,0106|8,62308|
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| Quellhöhe | ca. 443 m ü. M.<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref> | |||||||||||
| Mündung | bei Brunnen SZ in den VierwaldstätterseeKoordinaten: 46° 59′ 38″ N, 8° 36′ 2″ O; CH1903: 688386 / 205404
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| Mündungshöhe | 434 m ü. M.<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref> | |||||||||||
| Höhenunterschied | ca. 9 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | ca. 3,2 ‰ | |||||||||||
| Länge | 2,8 km<ref name="gis">Geoinformationssystem des Kantons Schwyz.</ref> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 6,05 km²<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref> | |||||||||||
| Abfluss<ref name="bafu">Modellierter mittlerer jährlicher Abfluss. In: Topographische Einzugsgebiete der Schweizer Gewässer: Teileinzugsgebiete 2 km². Bundesamt für Umwelt (BAFU), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. August 2017; abgerufen am 9. August 2017. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> AEo: 6,05 km² an der Mündung |
MQ Mq |
230 l/s 38 l/(s km²) | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Klosterbach | |||||||||||
Das Leewasser ist ein knapp 3 Kilometer langer Bach in der Schwyzer Gemeinde Ingenbohl. Es mündet in den Vierwaldstättersee.
Name[Bearbeiten]
Der erstmals im Jahr 1550 erwähnte Gewässername<ref>Quellen: Lenwasser (1550); Lehwasser (1766); Leewasser (1950).</ref> des Flusses wird abgeleitet vom Begriff der im Lehensverhältnis vergebenen Wassernutzungsrechte, und zwar wohl in diesem Fall bezüglich der Fischerei im Gewässer.<ref>Leewasser auf dem Server ortsnamen.ch.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Verlauf[Bearbeiten]
Das Leewasser entspringt in einer eingedolten Quelle bei Stegstuden direkt neben der A4 nördlich der Ortschaft Ingenbohl und entwässert den südöstlichen Teil des Felderbodens, des flachen Schwemmgebiets der Muota unterhalb des Fronalpstocks am Ausgang des Muotatals.<ref>J. Früh: Zur Morphologie von Brunnen–Schwyz. In: Eclogae Geologicae Helvetiae. 9, 1906–1907, S. 399–407.</ref> Die Quellen werden einerseits von Grundwasseraufstössen aus den mächtigen Schotterablagerungen im Muotadelta und andererseits von Sickerwasser von den Berghängen gespeist.<ref>Geologie und Geotope im Kanton Schwyz. In: Berichte der Schwyzerischen naturforschenden Gesellschaft. 14, auf: scnatweb.ch. 2003. Darin S. 72–74: Entwässerung des Felderbodens bei Ingenbohl.</ref> Ein grösserer Zufluss ist der Klosterbach. Als Fliessgewässer in einer weiten Ebene hat der Bach nur ein geringes Gefälle. Das Leewasser mündet nicht in die nahe Muota, sondern südöstlich von deren Einmündung in den Vierwaldstättersee im Becken des Föhnhafens 2 von Brunnen selbst in den See.
Einzugsgebiet[Bearbeiten]
Das 6,05 km² grosse Einzugsgebiet des Leewassers liegt in den Schwyzer Alpen und wird durch ihn über die Reuss, die Aare und den Rhein zur Nordsee entwässert.
Es besteht zu 17,8 % aus bestockter Fläche, zu 55,7 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 25,3 % aus Siedlungsfläche und zu 1,3 % aus unproduktiven Flächen.
Die Flächenverteilung <timeline> ImageSize = width:500 height:110 PlotArea = width:90% height:66% bottom:20% left:5% DateFormat = x.y Period = from:0 till:100 Legend = columns:2 columnwidth:205 left:30 top:95% TimeAxis = orientation:horizontal ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0 ScaleMinor = unit:year increment:5 start:0
- The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)
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Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt 507,8 m ü. M., die minimale Höhe liegt bei 422 m ü. M. und die maximale Höhe bei 865 m ü. M.<ref>Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer: Leewasser. Bundesamt für Umwelt (BAFU).</ref>
Zuflüsse[Bearbeiten]
- Klosterbach (links), 1,7 km, 0,97 km²
Hydrologie[Bearbeiten]
Bei der Mündung des Leewassers in den Vierwaldstättersee beträgt seine modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 230 l/s. Sein Abflussregimetyp ist pluvial inférieur<ref> Abrufbar unter Gesamtes HyWa Heft 3, 2006.</ref>, und seine Abflussvariabilität<ref>Die Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert.</ref> beträgt 25.
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Fauna[Bearbeiten]
Zusammen mit der Muota bildet das Leewasser einen wichtigen Bestandteil des Lebensraums der Muota-Seeforelle.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Projekt Schutz der Muota-Seeforelle ( des Vorlage:IconExternal vom 1. Oktober 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Durch die «Revitalisierung Leewasser» im Jahr 2024 wurden Strukturen geschaffen, die das Leewasser als Laichgewässer für die Seeforelle attraktiv machten.<ref>Revitalisierung Leewasser. In: Bezirk Schwyz. Abgerufen am 5. September 2026.</ref>
Trinkwasser[Bearbeiten]
Das Leewasser lieferte das Trink- und Brauchwasser für die Häuser von Brunnen und im 19. Jahrhundert auch für die ersten grossen Hotels am See, bis die Gemeinde Ingenbohl, der sich das vorher selbständige Dorf Brunnen im Jahr 1888 angeschlossen hatte, im Jahr 1889 eine moderne Trinkwasserversorgung errichtete.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geschichte der Wasserversorgung von Brunnen ( des Vorlage:IconExternal vom 1. Oktober 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Die an Quellen und kleinen Gewässern reiche Topographie der Ebene unterhalb des auf einem Moränenhügel liegenden Klosters Ingenbohl hat auch zur Wahl des erstmals im Jahr 1217 erwähnten Ortsnamens des Dorfes Brunnen, dessen Kernzone am Leewasser liegt, geführt.
Weblinks[Bearbeiten]
- Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geschichte der Wasserversorgung Brunnen ( vom 4. September 2018 im Internet Archive)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Flusssystem Reuss
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2022-03
- Fluss in Europa
- Fluss im Kanton Schwyz
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-04
- Ingenbohl