Edelweiß (Gattung)
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| Edelweiß | ||||||||||||
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| Datei:Edelweiss auf der Kanisfluh Hanno Thurnher Cinedoku Vorarlberg.JPG
Alpen-Edelweiß (Leontopodium nivale subsp. alpinum) | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Leontopodium | ||||||||||||
| R.Br. ex Cass. |
Die Edelweiß-Arten (Leontopodium) bilden eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Einige Sorten von wenigen Arten werden als Zierpflanzen verwendet. Die medizinische Wirkung einiger Arten wurde untersucht.
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Leontopodium-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Sie wachsen aufrecht bis kriechend und erreichen je nach Art Wuchshöhen von (selten nur 1 bis) 5 bis 40 Zentimetern. Bei vielen Arten sind viele Pflanzenteile weiß-wollig behaart.
Die wechselständig und meist schraubig am Stängel verteilten und bei vielen Arten in einer grundständigen Rosette angeordneten Laubblätter sind meist ungestielt. Die Blattspreiten sind beiderseits behaart, oft grauweiß filzig oder wollig. Der Blattrand ist glatt und flach.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Einzeln oder zu dritt bis etwa zu zwanzig sitzen körbchenförmige Teilblütenstände in einem endständigen trugdoldigen Blütenstand zusammengefasst. Der Gesamtblütenstand ist von einem sternförmigen Kranz ausgebreiteter, weiß-wollig behaarter Hochblätter umgeben, die sich meist in Farbe und Größe von den Laubblättern unterscheiden. Die Blütenkörbchen besitzen häutige, bräunliche, transparente Hüllblätter in mehreren Reihen. Die Blütenstandsböden sind flach bis konvex. Es sind Spreublätter vorhanden. Alle Blüten sind eingeschlechtig. In den Blütenkörbchen stehen außen mehr weibliche, fertile Blüten als in der Mitte funktional männliche, fertile Blüten. Die gelben Kronröhren der weiblichen, sehr schlanken Blüten enden in drei bis vier und die der männlichen in fünf aufrechten Kronlappen. Der Griffel besitzt im unteren Bereich Haare, während die zwei Griffeläste unbehaart sind.
Die kleinen Früchte sind Achänen und höchstens spärlich behaart. Der Haarkranz oder Pappus besteht aus einer Reihe an ihrer Basis zusammenhängender Borsten. Im Tiefland kultivierte Leontopodien entwickeln nur grauweiße Blüten.
Die Chromosomengrundzahl beträg x = 7. Viele Arten sind apomiktisch.
Systematik und Vorkommen[Bearbeiten]
Die Gattung Leontopodium wurde 1819 durch Robert Brown in Alexandre Henri Gabriel de Cassini: Bulletin des Sciences, par la Societe Philomatique, Paris, S. 144 aufgestellt.
Die Bestimmung der Leontopodium-Arten ist schwierig, da die Arten oft sehr variabel sind; viele Arten sind apomiktisch. Die Gattung Leontopodium gehört zur Tribus Gnaphalieae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Cass.) Lecoq & Juillet in der Unterfamilie Asteroideae innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).<ref name="GRIN" />
Leontopodium-Arten sind in Eurasien verbreitet. In China kommen 37 Arten vor, davon 17 nur dort.<ref name="FoC2011" /> Das Gesamtareal ist disjunkt, die Vorkommen in den europäischen Gebirgen sind weit entfernt vom Hauptverbreitungsgebiet in den asiatischen Gebirgen und Tibet. Die meisten Arten gedeihen in Asien im Himalaja, Altai, in Sibirien, Japan und China. Das Zentrum der Artenvielfalt ist das tibetische Hochland.<ref name="Blöch2010" />
Es gibt je nach Autor 30 bis 40<ref name="Blöch2010" /> bis 58<ref name="FoC2011" /> Arten in der Gattung Edelweiß (Leontopodium):<ref name="GRIN" /><ref name="GlobalCompositaeDb" />
- Leontopodium andersonii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.B.Clarke (Syn.: Leontopodium bonatii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Beauverd, Leontopodium subulatum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Franchet) Beauverd): Sie gedeiht in Trockenrasen, lichten Wäldern, auf steilen Felsen und auf Brachland in Höhenlagen von 1000 bis 3600 Metern in Laos, Myanmar und den chinesischen Provinzen Guizhou, Sichuan sowie Yunnan.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium artemisiifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(H.Lév.) Beauverd: Sie gedeiht in Wiesen, an Waldrändern und Flussufern in Höhenlagen von 2100 bis 3200 Metern in den chinesischen Provinzen Sichuan sowie Yunnan.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium aurantiacum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz.: Diese seltene Art gedeiht auf alpinen, steinigen Matten, Hängen und Felswänden in Höhenlagen von 3600 bis 4000 Metern im nordwestlichen Yunnan und im nördlichen Myanmar.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium blagoveshczenskyi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Vorosch.: Es ist ein Endemit im Badzhal’skiy-Gebirge in der Region Chabarowsk.<ref name="blagoveshczenskyi" />
- Leontopodium brachyactis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gand.: Sie gedeiht zwischen Felsen und auf steinigem Untergrund in Höhenlagen von 2200 bis 4000 Metern. Sie ist ziemlich häufig in Pakistan, Indien, westlichen Tibet und von Nepal bis China.<ref name="FoC2011" /><ref name="OPfRaASotFSU" /><ref name="FoUSSR" />
- Leontopodium caespitosum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Diels: Sie gedeiht in feuchtem Grasland, in alpinen Wiesen und steinigen Standorten in Höhenlagen von 3300 bis 3600 Metern in Myanmar und in den chinesischen Provinzen südwestliches Sichuan sowie nordwestliches Yunnan.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium calocephalum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Franch.) Beauverd: Sie gedeiht in Grasland, alpinen Wiesen, in Nadelwäldern, an Seeufern, Sümpfen, im Dickicht und steinigen Standorten in Höhenlagen von 2600 bis 4200 Metern in den chinesischen Provinzen Gansu, Qinghai, Sichuan sowie Yunnan.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium campestre Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Ledeb.) Hand.-Mazz. (Syn.: Leontopodium fedtschenkoanum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Beauverd, Leontopodium ochroleucum var. campestre Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Ledeb.) Grubov.): Sie kommt in Kasachstan, Russland, in der Mongolei und in den chinesischen Provinzen Qinghai sowie Xinjiang vor.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium conglobatum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Turcz.) Hand.-Mazz. (Syn.: Leontopodium ochroleucum var. conglobatum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Turcz.) Grubov): Sie kommt in der Mongolei, in Russland und in den chinesischen Provinzen Heilongjiang sowie Nei Mongol vor.<ref name="FoC2011" /><ref name="OPfRaASotFSU" />
- Leontopodium coreanum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Nakai: Die zwei Varietäten kommen nur in Korea vor:<ref name="Lee2016" />
- Leontopodium coreanum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Nakai var. coreanum: Dieser Endemit kommt nur in einem kleinen Gebiet in Nordkorea vor.<ref name="Lee2016" />
- Leontopodium coreanum var. hallaisanense Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Hand.-Mazz.) D.H.Lee & B.H.Choi (Syn.: Leontopodium hallaisanense Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz.): Sie hat seit 2016 den Rang einer Varietät. Dieser Endemit gedeiht nur auf dem Gipfelbereich des Mt. Halla auf der koreanischen Insel Jeju-do.<ref name="Lee2016" />
- Leontopodium dedekensii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Bureau & Franch.) Beauverd (Syn.: Leontopodium foliosum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Beauverd, Leontopodium futtereri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Diels, Leontopodium hastatum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Beauverd, Leontopodium micranthum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Y.Ling): Sie kommt in Myanmar, Tibet und den chinesischen Provinzen Gansu, Qinghai, Sichuan sowie Yunnan vor.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium delavayanum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz.: Sie kommt im westlichen Yunnan und in Myanmar vor.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium discolor Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Beauverd (Syn.: Leontopodium coreanum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Nakai): Sie kommt in Korea, im japanischen Hokkaido und in Russlands Fernem Osten: in den Regionen Uda, Ussuri sowie Sachalin vor.<ref name="discolor" /><ref name="FoUSSR" />
- Leontopodium fangingense Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Y.Ling: Dieser Endemit gedeiht auf feuchten felsigen Standorten und im Gipfelbereich nur auf dem Berg Fangjingshan in Höhenlagen von 2100 bis 2300 Metern in Guizhou.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium fauriei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Beauverd) Hand.-Mazz.: Dieser Endemit kommt nur im nördlichen Teil des japanischen Honshu vor.<ref name="GRIN" />
- Leontopodium forrestianum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz.: Diese seltene Art gedeiht auf alpinen Matten, Hängen und Gebüschen in Höhenlagen von 3500 bis 3800 Metern im nordwestlichen Yunnan und in Myanmar.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium franchetii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Beauverd: Sie gedeiht auf Trockenrasen, Hängen und sandigen Flussufern in Höhenlagen von 3000 bis 4000 Metern im westlichen Sichuan und nordwestlichen Yunnan.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium giraldii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Diels: Es ist ein seltener Endemit subalpiner Hänge in Höhenlagen zwischen 2000 und 3200 Metern nur auf dem Berg Tabaishan in der chinesischen Provinz Shaanxi.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium haastioides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz.: Sie kommt in Bhutan, Sikkim, im autonomen Gebiet Tibet und in Muli in Sichuan vor.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium haplophylloides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz.: Sie gedeiht auf alpinen Matten, steilen Hängen, in Gebüschen und am Rand von Nadelwäldern in Höhenlagen von 2400 bis 4000 Metern in den chinesischen Provinzen Gansu, Qinghai und westlichen Sichuan.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium hayachinense Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Takeda) Hara & Kitam.: Sie kommt in Japan vor.
- Leontopodium himalayanum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.DC.: Sie gedeiht auf alpinen Matten und steinigen Hängen in Höhenlagen von 3000 bis 5100 Metern in der chinesischen Provinz nordwestliches Yunnan, im autonomen Gebiet Tibet, in Indien, Kaschmir, Myanmar sowie Nepal.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium jacotianum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Beauv. (Syn.: Leontopodium paradoxum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.J.R.Drummond): Ihre zwei Varietäten kommen in Bhutan, Indien, Kaschmir, Nepal und im südlichen Tibet vor.<ref name="FoC2011" />
- Japan-Edelweiß (Leontopodium japonicum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Miq.): Die zwei Varietäten gedeihen in Wäldern, Gebüschen und an grasigen bis trockenen Hängen in Höhenlagen von 700 bis 2300 Metern in Japan und den chinesischen Provinzen Anhui, Gansu, Henan, Hubei, Jiangsu, Shaanxi, Shanxi, Sichuan, Zhejiang.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium junpeianum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kitamura (Syn.: Leontopodium linearifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz., Leontopodium longifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Y.Ling): Die Heimat ist, soweit bisher bekannt, Tibet und Kaschmir. <ref name="FoC2011" />
- Leontopodium kurilense Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Takeda (Syn.: Leontopodium kamtschaticum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kom., Leontopodium antennarioides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Soczava): Sie kommt in Russland im Andayr- und Penzhina-Becken, in Russlands Fernen Osten in Kamtschatka (Mt. Ploskaya), Okhotsk (Ayan Range, Dzhugdzhur), Zeya-Bureya (Dussa-Alin) und auf der zu Sachalin gehörenden Insel Schikotan vor.<ref name="FoUSSR" />
- Leontopodium leiolepis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Nakai: Dieser Endemit gedeiht nur im Hochgebirge im nördlichen bis zentralen Korea.<ref name="Lee2016" />
- Leontopodium leontopodioides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Willd.) Beauverd (Syn.: Leontopodium sibiricum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Cass.): Sie kommt im östlichen Sibirien,<ref name="FoUSSR" /> in Japan, Korea,<ref name="Lee2016" /> in der Mongolei, in der Inneren Mongolei und in den chinesischen Provinzen Gansu, Hebei, Qinghai, Shaanxi, Shandong, Shanxi sowie Xinjiang vor.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium microphyllum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hayata: Dieser Endemit gedeiht in felsigen alpinen Gebieten in Höhenlagen von 3200 bis 3800 Metern auf Taiwan.<ref name="FoC2011" /><ref name="FoTaiwan" />
- Leontopodium monocephalum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Edgew. (Syn.: Leontopodium fimbrilligerum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.J.R.Drummond): Sie kommt in Indien, Nepal und Tibet vor.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium muscoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz.: Diese sehr seltene Art gedeiht auf alpinen Matten, Gebüschen, Tannenwäldern und felsigen Standorten in Höhenlagen von 4000 bis 4200 Meter im südöstlichen Tibet und nordwestlichen Yunnan.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium nanum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Hook. f. & Thomson ex C.B.Clarke) Hand.-Mazz.: Sie kommt in Kasachstan, Indien, Kaschmir, Pakistan, im autonomen Gebiet Tibet und in den chinesischen Provinzen Gansu, Shaanxi, Sichuan sowie Xinjiang vor.<ref name="FoC2011" />
- Alpen-Edelweiß (Leontopodium nivale Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Ten.) Hand.-Mazz.): Das bekannte Alpen-Edelweiß wurde 2003 durch Werner Greuter in Willdenowia, Band 33, S. 244 von Leontopodium alpinum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Cass. der Art Leontopodium nivale zugeordnet und das Taxon damit zu einer Unterart Leontopodium nivale subsp. alpinum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Cass.) Greuter umkombiniert.<ref name="Euro+Med" /> Blöch et al. geben allerdings der Vermutung Ausdruck, dass es sich um zwei eigene Arten handeln könnte.<ref name="Blöch2010" /> Die beiden Unterarten kommen in den Alpen, im Jura, in den Karpaten, auf der nördlichen Balkanhalbinsel, im nördlichen Apennin, in den Pyrenäen, in den Abruzzen und im Dinarischen Gebirge vor.<ref name="Euro+Med" />
- Leontopodium ochroleucum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Beauverd (Leontopodium fischerianum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Beauverd, Leontopodium leontopodinum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(DC.) Hand.-Mazz., Leontopodium melanolepis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Y.Ling): Sie kommt in Kasachstan, Russland, Indien, in der Mongolei, im autonomen Gebiet Tibet und in den chinesischen Provinzen Qinghai sowie Xinjiang.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium omeiense Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Y.Ling: Sie gedeiht auf feuchten Felsen in Höhenlagen von 1800 bis 2800 Metern im südöstlichen Gansu und westlichen Sichuan.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium palibinianum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Beauverd: Dieser Endemit kommt nur in Russlands Fernen Osten in der Ussuri-Region (an den östlichen Hängen des Sikhote-Alin: Tadushe River, Sudzukhe River-Cape Stolbovoi) vor.<ref name="FoUSSR" /><ref name="OPfRaASotFSU" />
- Leontopodium pusillum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Beauv.) Hand.-Mazz.: Sie kommt in Sikkim, Tibet und in den chinesischen Provinzen Qinghai, westlichen Sichuan sowie Xinjiang vor.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium roseum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz.: Sie gedeiht auf grasigen Hängen, Gebüschen und trockenen Flussbetten in Höhenlagen von 1200 bis 3700 Meter nur im westlichen Sichuan.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium shinanense Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kitam.: Es ist ein Endemit des japanischen Kiso-Gebirges.
- Leontopodium sinense Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hemsl. (Syn.: Leontopodium arbusculum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Beauverd, Leontopodium niveum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz., Leontopodium nobile Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Bureau & Franchet) Beauverd, Leontopodium rosmarinoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz., Leontopodium stoechas Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz.): Sie gedeiht auf grasigen Hängen, Gebüschen, trockenen Berghängen und Flussbetten in Höhenlagen von meist 1300 bis 3600 Metern im südöstlichen Tibet und in den chinesischen Provinzen Guizhou, westliches Hubei, Sichuan sowie Yunnan.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium smithianum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz.: Sie gedeiht auf subalpine Matten oder trockenen Grasland in Höhenlagen von 1600 bis 2900 Metern in den chinesischen Provinzen Gansu, Hebei, Qinghai, Nei Mongol, Shaanxi sowie Shanxi.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium souliei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Beauverd: Sie gedeiht in Grasland, im Dickicht und in offenen Wäldern in Höhenlagen von 2700 bis 4500 Metern in den chinesischen Provinzen Sichuan, nordwestliches Yunnan und im autonomen Gebiet Tibet.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium stoloniferum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz.: Dieser Endemit gedeiht an feuchten Flussufern in Höhenlagen von 2900 bis 3600 Metern nur in Daofu in der Provinz Sichuan.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium stracheyi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Hook. f.) C.B.Clarke ex Hemsl.: Sie gedeiht in Wiesen, Gebüschen, lichten Wäldern und steilen Hängen in Höhenlagen von 2000 bis 4700 Metern im nördlichen Indien, Nepal und den chinesischen Provinzen Qinghai, Sichuan und nordwestlichen Yunnan, sowie in Tibet.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium suffruticosum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Y.L.Chen: Dieser Endemit gedeiht in trockenen Flussbetten in Höhenlagen von etwa 3200 Metern im östlichen Tibet.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium villosulum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.P.Khokhr.: Sie kommt in Russlands Fernen Osten nur in Khabarovsk sowie Magadan vor.
- Leontopodium villosum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz.: Es ist ein sehr seltener Endemit alpiner Matten in Höhenlagen von etwa 4000 Metern nur in Baoxing in der Provinz Sichuan.<ref name="FoC2011" />
- Leontopodium wilsonii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Beauverd (Syn.: Leontopodium chuii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz.): Sie gedeiht in China in Wiesen, Gebüschen und auf Felsen in Höhenlagen von 2000 bis 2500 Metern im südlichen Gansu und Sichuan.<ref name="FoC2011" />
Es wurde eine größere Anzahl von Naturhybriden beschrieben. Heinrich von Handel-Mazzetti berichtete in den 1920er und 1930er Jahren von einigen Naturhybriden in China. Beispiele dafür sind Leontopodium ×albogriseum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz. (aus Yunnan) und Leontopodium ×gracile Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz. (aus dem westlichen Sichuan). Nach den Kenntnissen der Bearbeiter der Flora of China ist es jedoch schwierig, sie zu unterscheiden.<ref name="FoC2011" />
Symbol[Bearbeiten]
Nicht nur das Alpen-Edelweiß, sondern auch andere Arten sind beliebte Symbole, beispielsweise auf Münzen und Briefmarken oder auf Edelweisshemden. Es wurde zeitweise als Blume der Schweizer Nation hochstilisiert.<ref>Thomas Widmer: Blume der Nation, Schweizer Familie, 30/31-2018 (PDF)</ref>
Quellen[Bearbeiten]
- Yousheng Chen, Randall J. Bayer: Leontopodium, S. 778 - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 20–21: Asteraceae., Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2011, ISBN 978-1-935641-07-0. (Abschnitte Beschreibung, Verbreitung und Systematik)
- M. Qaiser: Asteraceae. in der Flora of Pakistan: Leontopodium - Online. (engl.)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="GlobalCompositaeDb">Datenblatt Leontopodium (Pers.) R.Br. ex Cass. bei Compositae Working Group = CWG, 2021 - Global Compositae Database. </ref> <ref name="FoC2011"> Yousheng Chen, Randall J. Bayer: Leontopodium, S. 778 – textgleich online wie gedrucktes Werk. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 20–21: Asteraceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2011, ISBN 978-1-935641-07-0. </ref> <ref name="FoTaiwan"> Ching-I Peng Kuo-Fang Chung, Hui-Lin Li: Compositae in der Flora of Taiwan: Leontopodium – Online. </ref> <ref name="Euro+Med"> Werner Greuter: Die Gattung Leontopodium bei Euro-Mediterranean plant diversity. </ref> <ref name="OPfRaASotFSU"> Leontopodium bei Ornamental Plants From Russia And Adjacent States Of The Former Soviet Union. </ref> <ref name="blagoveshczenskyi"> V. N. Voroshilov: Leontopodium blagoveshczenskyi new species of edelweiss. In: Byulleten Moskovskogo Obshchestva Ispytatelei Prirody Otdel Biologicheskii, 1979, S. 102–104. </ref> <ref name="discolor"> Leontopodium discolor – Datenblatt bei asianflora.com. </ref> <ref name="Blöch2010"> C. Blöch, W. B. Dickoré, R. Samuel, Tod F. Stuessy: Molecular phylogeny of the Edelweiss (Leontopodium, Asteraceae-Gnaphalieae). In: Edinburgh Journal of Botany, Volume 67, Issue 2, 2010, S. 235–264. doi:10.1017/S0960428610000065 </ref> <ref name="FoUSSR"> Stanwyn G. Shetler, Galina N. Fet et al.: Compositae - Tribes Eupatorieae, Astereae, Inuleae, Ambrosieae, Heliantheae and Helenieae, 1999: B. K.Schischkin (Hrsg.), In: Flora of the U.S.S.R. Volume 25, Leontopodium, S. 318–361 – eingescannt bei biodiversitylibrary.org. </ref> <ref name="Lee2016"> Dong-Hyuk Lee, Jong-Su Park, Byoung-Hee Choi: A taxonomic review of Korean Leontopodium R. Br. ex Cassini (Asteraceae). In: Korean Journal of Plant Taxonomy, Volume= 46, Issue 2, 2016, S. 149–162. onlinedoi:10.11110/kjpt.2016.46.2.149 ISSN 1225-8318 (englisch) </ref> </references>
Ergänzende Literatur[Bearbeiten]
- Stefan Safer, Karin Tremetsberger, Yan-Ping Guo, Gudrun Kohl, Mary R. Samuel, Tod F. Stuessy, Hermann Stuppner: Phylogenetic relationships in the genus Leontopodium (Asteraceae: Gnaphalieae) based on AFLP data. In: Botanical Journal of the Linnean Society, Volume 165, 2011, S. 364–377. doi:10.1111/j.1095-8339.2011.01117.x