Erdbeben von Lorca 2011
| Lorca-Erdbeben | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten | 37° 41′ 49″ N, 1° 33′ 22″ W
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| Datum | 11. Mai 2011 | |||||
| Uhrzeit | 18:47 Uhr MEZ | |||||
| Magnitude | 5,1 MW | |||||
| Epizentrum | Lorca | |||||
| Land | Spanien | |||||
| Tsunami | nein | |||||
| Vermisste | 0 | |||||
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Datei:Lorca earthquake.jpg | ||||||
Das Erdbeben von Lorca 2011 war ein schweres Erdbeben. Das Epizentrum lag in der südspanischen Stadt Lorca. Das Beben ereignete sich am Mittwoch, den 11. Mai 2011, um 18:47 Uhr MESZ (16:47 UTC).<ref>Starkes Erdbeben in Südspanien, naturgewalten.de</ref> Das Erdbeben hatte eine Stärke von 5,1 Mw auf der Momenten-Magnituden-Skala. Die Tiefe des Hypozentrums des Bebens wurde zunächst mit 1 Kilometer angegeben<ref>USGS: Magnitude 5.1 – Spain. Earthquake Details. 11. Mai 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. Mai 2011; abgerufen am 22. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>; später wurden drei Kilometer genannt.<ref name="sp2">spiegel.de: Menschen sollen Beben mitausgelöst haben</ref>
Auswirkung des Bebens[Bearbeiten]
Aus den beiden Städten Lorca und Murcia wurden große Schäden gemeldet. Das Erdbeben forderte mindestens neun Todesopfer, rund 300 Menschen wurden verletzt.<ref>Apokalyptische Szenen bei Erdbeben in Spanien. Der Tagesspiegel, 12. Mai 2011, abgerufen am 30. Juni 2011.</ref> Der damalige spanische Ministerpräsident José Zapatero entsandte eine Spezialeinheit ins Katastrophengebiet.<ref>Mehrere Tote bei Erdbeben in Südspanien, Die Zeit</ref>
Mögliche Ursache[Bearbeiten]
Ein internationales Forscherteam um Pablo González von der University of Western Ontario in Kanada schrieb 2012 im Fachmagazin "Nature Geoscience", dass Erdbeben dieser Stärke normalerweise deutlich tiefer vorkommen und dass menschliche Aktivitäten wahrscheinlich mitverantwortlich für das Beben waren. Ihren Angaben zufolge ist der Grundwasserspiegel um Lorca herum durch fortlaufendes Abpumpen des Wassers seit 1960 um mindestens 250 Meter gesunken. Die Forscher werteten Satellitenaufnahmen aus.<ref name="sp2" />
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
