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Galerie Max Hetzler

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Die Galerie Max Hetzler ist eine 1974 in Stuttgart gegründete internationale Kunstgalerie. Sie wird von Max Hetzler und seiner französischen Ehefrau Samia Saouma geführt.<ref name="cicero">Ulrich Clewig: Wenn Bücher glücklich machen. In: cicero.de. 25. Februar 2012, abgerufen am 19. November 2025.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Galeriehaus Max Hetzler, Köln.jpg
Galeriegebäude und Wohnhaus Max Hetzeler in Köln (1986–88)

In den 1970er Jahren hatte die Galerie ihren Sitz in Stuttgart, 1982 zog sie nach Köln in einen Neubau, der in einer Baulücke vom Büro O.M. Ungers realisiert wurde.<ref>Oswald Mathias Ungers: Oswald Mathias Ungers-Architektur 1951-1990. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1991, ISBN 3-421-03010-3, S. 188–189.</ref> Mitte der 1990er Jahre übersiedelte sie in eine ehemalige Fabrikhalle nach Berlin.<ref>Galerie Max Hetzler. In: berlin.de. Abgerufen am 19. März 2025.</ref> Seine Räume in Charlottenburg eröffnete Max Hetzler 1994. Ein Jahr später entdeckte er die Zimmerstraße am Checkpoint Charlie als zusätzliche Galerieräume, die später zum Hauptstandort wurden.<ref>Werner van Bebber: Mein Name ist Charlie, Checkpoint Charlie. In: tagesspiegel.de. 5. November 2005, abgerufen am 25. Dezember 2025.</ref> Von der Zimmerstraße wechselte Hetzler 2006 in die ehemaligen Osram-Höfe im Wedding.<ref>Ingeborg Ruthe: Galerie Max Hetzler in Berlin – Kunst, die Behauptungen aufstellt. In: berliner-zeitung.de. 15. November 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Januar 2016; abgerufen am 30. Januar 2016.</ref>

1981 stellte die Galerie sowohl Martin Kippenberger, Günther Förg als auch Albert Oehlen und Reinhard Mucha aus.<ref name="faz-12656758">Swantje Karich: Blüht, ihr Blumen aus Stahl! In: faz.net. 15. November 2013, abgerufen am 12. Dezember 2014.</ref> Hetzler stellt museumsreife Gegenwartskunst von Jeff Koons bis Gerhard Merz aus.<ref>Galerie Max Hetzler Bei: steps-hotel.de</ref> Ende 2013 verließ Max Hetzler den Ausstellungsraum im Wedding und eröffnete zwei neue Standorte in Berlin-Charlottenburg.<ref name="welt-122941767">Tim Ackermann: So sieht ein Sieger aus. In: welt.de. 15. Dezember 2013, abgerufen am 12. Dezember 2014.</ref><ref>Christiane Meixner: Gallery Weekend 2019 – Warum immer mehr Galerien nach Charlottenburg ziehen. In: tagesspiegel.de. 26. April 2019, abgerufen am 30. März 2026.</ref><ref>Süddeutsche Zeitung: Man siezt sich. Abgerufen am 29. August 2019.</ref> Im Mai 2014 hat Hetzler eine Dependance in Paris eröffnet.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Max Hetzler geht nach Paris (Memento vom 16. Mai 2013 im Internet Archive) In: monopol-magazin.de vom 29. April 2013</ref> In Weidingen (Eifel) betreibt er mit seiner Frau die Stiftung zur Förderung zeitgenössischer Kunst in Weidingen, auf deren Gelände jährliche Sommerausstellungen stattfinden, bei denen die Künstler zur Vorbereitung und während der Ausstellung dort wohnen und arbeiten können.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Stiftung zur Förderung zeitgenössischer Kunst in Weidingen (Memento vom 6. April 2016 im Internet Archive), abgerufen am 14. Juli 2015</ref><ref>Außen Scheune, innen Galerie in Trierischer Volksfreund, abgerufen am 14. Juli 2015.</ref> Im Juli 2016 wurde auf dem Gelände der Stiftung eine Bibliothek mit ca. 3000 Büchern aus der Sammlung von Günther Förg eröffnet.<ref>Christiane Hoffmans: Kunst kennt keine Sommerpause, in der Welt vom 7. August 2016, abgerufen am 15. August 2016.</ref><ref>Website der Stiftung: Bibliothek Günther Förg, abgerufen am 15. August 2016.</ref>

Aktivitäten[Bearbeiten]

Künstlerliste[Bearbeiten]

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Jubiläumsausstellung[Bearbeiten]

Im Jahr 2013 feierte die Galerie ihr 40-jähriges Jubiläum und zeigte die aktuell repräsentierten Künstler in der Ausstellung Remember Everything. Forty Years Galerie Max Hetzler. Dabei wurden Werke u. a. von Darren Almond, Rineke Dijkstra, Mona Hatoum, Jeff Koons, Vera Lutter, Beatriz Milhazes, Ernesto Neto, Frank Nitsche, Yves Oppenheim, Richard Phillips, Bridget Riley, Thomas Struth, Rebecca Warren, Christopher Wool und Toby Ziegler präsentiert.<ref name="faz-12656758" />

Künstler mit Einzelausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Max Hetzler hat gut 100 Einzelausstellungen internationaler Künstler organisiert, unter anderem:

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Messebeteiligungen[Bearbeiten]

Die Galerie war seit 1989 durchgehend auf den großen Kunstmessen vertreten, unter anderem auf der abc – art berlin contemporary, The Armory Show, Art Basel, Art Basel Miami Beach, Art Cologne, Art Forum Berlin und der FIAC.<ref>www.artfacts.net</ref>

Kunstbibliothek[Bearbeiten]

Max Hetzler hat eine Kunstbuchsammlung mit über 20.000 Titeln. Kernbestand sind Werke um die Galerie und die Kunst der 1950er, 1960er und 1970er Jahre, Polke und Baselitz und Richter. Darunter sind viele vergriffene Exemplare.<ref name="cicero" />

Literatur[Bearbeiten]

  • Thomas Groetz: Galerie Max Hetzler: Berlin 1994–2003. ISBN 3-935567-16-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />