Maxthon
| Maxthon
| |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="text-align:center; background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Logo | |
| Screenshot Maxthon 4.0 unter Windows 8 | |
| Basisdaten
| |
| Maintainer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Entwickler | Maxthon International Ltd. |
| Erscheinungsjahr | 2002 |
| Aktuelle Version | 6.1.3.2000 (Windows) 25. März 2022<ref>MX6 changelog. In: maxthon.com. Abgerufen am 6. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 5.1.70 (macOS) 1.0.5.3 (Linux) 7.0.5.1000 (Android) 7.3.1 (iOS) |
| Aktuelle Vorabversion | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Betriebssystem | Windows, macOS, Linux, Android, iOS |
| Programmiersprache | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Kategorie | Webbrowser |
| Lizenz | proprietäre Freeware |
| deutschsprachig | ja |
| de.maxthon.com | |
Maxthon ist ein Unternehmen zur Entwicklung und zum Betrieb von Webtechnologien. Der Hauptsitz befindet sich in Singapur mit Büros in Peking, Hongkong und San Francisco, USA. Es betreibt ein Nachrichten- und Informationsportal (chinesisch und englisch), ein Spiele-Portal und eine Humor-Website sowie das Online-Kontosystem Passport und entwickelt als Hauptprodukt einen Webbrowser, der seit Version 6 Chromium als Rendering-Engine verwendet. Das Maxthon Team arbeitet weltweit remote und entwickelt den Browser für Windows, macOS, Android, iOS und Linux und einen "kindersicheren" Webbrowser für Android und iOS.
Geschichte[Bearbeiten]
Am 11. Juli 2002 veröffentlichte Ming Jie "Jeff" Chen (Chinesisch: 陈明杰; Pinyin: Chén Míngjié) in Singapur die erste Version (0.1) als MyIE2 basierend auf dem Open-Source-Produkt MyIE. Das Produkt benannte er am 18. März 2004 in Maxthon um. 2005 erhielt sein Team eine Anschubfinanzierung der Risikokapitalfirma WI Harper Group und Morten Lund, dem ersten Skype-Investor. Chen verlegte das Unternehmen nach Peking. Maxthon war einer der zwölf Browser, die Microsoft 2010 auf der BrowserChoice.eu präsentierte, um es Windows-Nutzern im Europäischen Wirtschaftsraum zu ermöglichen, den Standard-Webbrowser selbst zu wählen.
Im Mai 2006 investierte das US-Unternehmen Charles River Ventures bis zu 5 Millionen US-Dollar in Maxthon.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.CRV Funds Maxthon Browser ( vom 21. März 2009 im Internet Archive) (englisch).</ref>
Der Maxthon für das iOS-Betriebssystem wurde ab 2012 als Cloud-Web-Browser ausgelegt.<ref>Previous Versions of Maxthon Browsers Free Download. In: maxthon.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Februar 2021; abgerufen am 6. Februar 2021. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Seit 2014 ist Maxthon auch für Linux verfügbar.<ref>Ferdinand Thommes: Maxthon Cloud Browser jetzt auch für Linux. In: ComputerBase. 26. März 2014, abgerufen am 19. November 2016.</ref>
Technische Details[Bearbeiten]
Maxthon setzte anfangs auf Trident und ergänzt diese um Funktionen, die der Internet Explorer damals nicht bot, z. B. die Registernavigation. Außerdem unterstützt der Webbrowser Mausgesten, verschiedene Designs, Pop-up-Blocker, Werbeblocker und Feedreader. Man konnte zwischen der Rendering-Engine Gecko oder Trident umschalten, die Google-Toolbar verwenden oder durch wenige Mausklicks die Verläufe, Cookies und temporären Internetdateien löschen, um die Privatsphäre besser zu schützen. Jedoch wurden im Jahre 2016 Übertragungen von Telemetriedaten an Server in Peking bekannt.
Die Mindestvoraussetzungen beim Betriebssystem sind:
- Windows XP<ref>Windowsversionen. In: Chip Online. Abgerufen am 26. Juli 2017.</ref>
- OS X 10.10<ref name="macOS" />
- Linux
- Android 7.0<ref name="Android" />
- iOS 14.0<ref name="iOS" />
- Windows 8 Mobile<ref>Installationsseite für Windows 10 Mobile und Windows Phone. In: Windows Store. Abgerufen am 26. Juli 2017.</ref>
Zudem ist eine portable Ausgabe zur Nutzung auf externen Speichermedien (externen Festplatten, USB-Sticks oder Speicherkarten) für Windows erhältlich.
Maxthon stellte früher als andere Browser beim Start alle Registerkarten wieder her, die beim letzten Programmende offen waren. Laut Maxthon-Blog aus dem Jahr 2006 war Jeff Chen Urheber und CEO.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Maxthon-Blog, mit Informationen zur Verbreitung ( vom 18. Februar 2006 im Internet Archive) (englisch).</ref> Bis zum Jahr 2012 gab es weltweit mehr als 600 Millionen Downloads aller Maxthon-Versionen.<ref>Maxthon eine gute Browser Alternative. Schon 600 Millionen Mal heruntergeladen. Abgerufen am 24. März 2016.</ref> Auf seiner Website erwähnt die Maxthon-Redaktion allein für die Windowsversion mehr als 300 Millionen Downloads.<ref>Maxthon Browser. Ein ultimatives Erlebnis. In: maxthon.com. 2008, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 18. Februar 2016. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Ab Version 6 unterstützt Maxthon Blockchain-Anwendungen auf Basis der Bitcoin-Abspaltung BSV. Dazu gehören Vbox als Blockchain-Identitätsverwaltung, NBdomain als Blockchain-Domain-System und eine Wallet zur Bezahlung mit der Kryptowährung BSV.
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Offizielle Website (englisch)
- Jan Weisensee: Spähsoftware: Maxthon-Browser sendet kritische Daten nach China. In: Golem.de. 15. Juli 2016.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />