Merbromin
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| Struktur von Merbromin | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Merbromin | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel |
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| Kurzbeschreibung |
dunkelgrüner Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Merbromin in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||||||||
| Wirkstoffklasse | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse |
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| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
> 300 °C<ref name="Sigma">Datenblatt Mercury dibromofluorescein disodium salt bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref> | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
sehr leicht in Wasser (1500 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Merbromin ist ein fluoreszierender Triphenylmethan- und Xanthenfarbstoff, ähnlich dem Eosin und Fluorescein.
Eigenschaften[Bearbeiten]
Merbromin ist das Dinatriumsalz einer quecksilberorganischen Verbindung, bei der Dissoziation entsteht kein Quecksilberion. In wässriger Lösung erscheint Merbromin karminrot, stark verdünnt zeigt es eine gelblich-grüne Fluoreszenz. Merbromin löst sich 1:1 in Wasser, in Aceton und Chloroform ist es praktisch unlöslich.<ref>The Merck Index. 14. Auflage, 2006.</ref>
Verwendung[Bearbeiten]
Der quecksilber- und bromhaltige Farbstoff wurde in Deutschland bis 30. Juni 2003 in Form einer zweiprozentigen wässrigen Lösung als Antiseptikum (Handelsname Mercuchrom) vertrieben.<ref name="PZ" />
Das Mittel wurde insbesondere zur Behandlung von Hautverletzungen wie Schnitt- und Schürfwunden verwendet,<ref name="SPON">Desinfektionsmittel Mercurochrom: Wir waren die rote Armee, Spiegel Online, 17. Juli 2013.</ref> ist aber heute wegen seines Quecksilbergehaltes umstritten (toxisch bei Resorption, Umweltbelastung) und in Deutschland als Fertigpräparat und auch als Rezeptur nicht mehr erhältlich.<ref name="PZ">Merbromin im Spiegel der Expertenmeinungen, Pharmazeutische Zeitung, 22. September 2003.</ref> Der Name wird heute für eine neue Zusammensetzung auf der Basis von Povidon-Iod verwendet (Mercuchrom-Jod).
In anderen Ländern wird Merbromin weiterhin eingesetzt, beispielsweise bei der Behandlung offener Tropengeschwüre. Merbromin darf nicht zusammen mit iodhaltigen Präparaten eingesetzt werden.
Als moderne Alternative wird vielfach Octenidin vorgeschlagen.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank abweichend
- ATC-D08
- ATC-Q
- Gehört zu einer als gefährlich eingestuften Stoffgruppe (CLP-Verordnung)
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Hautkontakt
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Dibenzopyryliumverbindung
- Bromsubstituierter Heteroaromat
- Phenolat
- Benzolcarbonsäuresalz
- Quecksilberorganische Verbindung
- Hydroxyverbindung
- Natriumverbindung
- Fluoreszenzfarbstoff
- Triphenylmethanfarbstoff
- Xanthenfarbstoff
- Arzneistoff
- Antiseptikum
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 18(a)