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Mirdschaweh

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Mirdschaweh
Datei:Frontière Iran-Pakistan entre Mirjaveh et Taftan en 1969.jpg
Mirdschaweh (Iran)
Mirdschaweh (Iran)
Mirdschaweh
Basisdaten
Staat: Iran Iran
Provinz: Sistan und Belutschistan
Koordinaten: 29° 1′ N, 61° 27′ OKoordinaten: 29° 1′ N, 61° 27′ O
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Höhe: 849 m
Einwohner: 9,359 (2016)
Zeitzone: UTC+3:30
Politik
Bürgermeister: Javad Rigi
Datei:Gmrk-mrjv1-w.jpg
Altes Zollhaus

Mirdschaweh oder Mīrjāveh (persisch میرجاوه), auch Mīrjāwa, ist ein Ort in der iranischen Provinz Sistan und Belutschistan, im gleichnamigen Bezirk an der Grenze zu Pakistan.

Hier befindet sich der wichtigste Straßen- und Bahngrenzübergang zwischen dem Iran und Pakistan, wo die von Anar, Kerman kommende Fernstraße 84/N40 (Pakistan) sowie die Bahnstrecke Zahedan–Quetta die Grenze kreuzen. Der pakistanische Grenzort heißt Taftan, nach dem gleichnamigen Vulkan auf der iranischen Seite der Grenze.

Der Ort hatte im Jahr 2016 hochgerechnet etwa 10.000 Einwohner<ref name="2016 census">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Census of the Islamic Republic of Iran, 1395 (2016).] (Excel) In: AMAR. The Statistical Center of Iran, , S. 11, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>. Er liegt 75 Kilometer südöstlich der Provinzhauptstadt Zahedan.

Das Klima ist aride mit Durchschnittstemperaturen von 14 °C im Dezember bis 35 °C im Juli und Niederschlägen zwischen 0 (Juli) und 17 mm/Monat (Dezember)<ref>Weather Atlas: Yearly & Monthly weather - Mirjaveh, Iran. Abgerufen am 28. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.

Name[Bearbeiten]

Mīrjāveh begann als Siedlung belutschischer Clans, insbesondere des Rigi-Clans. Das Gebiet um Mīrjāveh wurde von Nader Shah Afshar an Mir Bolan Rigi, einen der Stammesältesten des Rigi-Clans und Kommandeur Nader Shahs, für dessen Hilfe im Kampf gegen Indien verliehen. Anderen Berichten zufolge stammt der Name von einer Gruppe eines Mir genannten Volkes aus Arabien<ref>دیدنی های میرجاوه؛ از قبرستان هفتاد ملا تا روستای صخره ای تمین - کجارو. 13. März 2017, abgerufen am 28. April 2024.</ref>.

Sehenswürdigkeiten im Umkreis[Bearbeiten]

Bei Ladiz auf dem Weg nach Tamin liegt die Burg Ladiz, erbaut aus Lehmziegeln auf einem Steinfundament, ferner der Fluss Ladiz, eine Höhle und ein Wasserfall sowie der Jonabad-Garten.

Das Dorf Tamin liegt landschaftlich reizvoll in den Bergen und beherbergt eine seltene Höhlenarchitektur.

Jenseits von Tamin nahe dem Dorf Roops liegt der Haftad Molla Friedhof, ein seit 800 Jahren durchgehend verwendeter Friedhof aus zoroastrischer und frühislamischer Zeit in einer in den Felsen gehauenen Grotte.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>