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Die Monster Uni

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Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2013
Länge 104 Minuten
Altersfreigabe

</ref>

Stab
Regie Dan Scanlon
Drehbuch
Produktion Kori Rae
Musik Randy Newman
Schnitt Greg Snyder
→ Sprecher →

Die Monster Uni (Originaltitel: Monsters University) ist ein US-amerikanischer Computeranimationsfilm aus dem Hause Disney/Pixar. Regie führte Dan Scanlon, der unter anderem als Storyboard-Artist bei Disney/Pixars Cars (2006) mitgearbeitet hat. Der Film erzählt die Vorgeschichte zu Die Monster AG und ist somit das erste Prequel zu einem Pixarfilm.<ref name="IMDb_trivia">Internet Movie Database: Hintergrundinformationen, abgerufen am 17. November 2013.</ref> Der traditionelle Vorfilm ist Der blaue Regenschirm. In Seattle feierte der Film am 8. Juni 2013 Premiere.

Handlung[Bearbeiten]

Das kugelrunde, froschgrüne, zyklopenäugige Monster Mike Glotzkowski (im englischsprachigen Original „Wazowski“) hat seit dem Kindergarten den Wunsch, auf die Monster Uni zu gehen, um die Kunst des Erschreckens zu erlernen. Er schafft die Aufnahme an der Uni aufgrund hervorragender theoretischer Kenntnisse und muss am Ende des ersten Semesters eine praktische Prüfung ablegen. An einem Holz-Dummy mit eingebautem Erschreck-Meter soll er zeigen, dass er in der Lage ist, die Standardaufgabe eines studierten Monsters zu erfüllen, nämlich Kinder zu erschrecken.

Kurz vor der Prüfung gerät er mit dem großen, kräftigen, blaurosafarbenen Fell-Monster James „Sulley“ Sullivan, einem hochtalentierten, aber faulen Sprössling einer renommierten Monsterfamilie aneinander. Beide verärgern damit die Dekanin, so dass diese sie sofort besonders hart prüft; beide fallen durch und dürfen nicht weiter „Schreckologie“ studieren. Als Student des „Schreikanisterdesigns“ wettet Mike mit der Dekanin, dass er die „Schreckspiele“ – einen studentischen Wettbewerb – gewinnt und dafür sein Studium wieder aufnehmen darf. Da nur Uni-Teams teilnehmen dürfen, tritt er mit Sulley für den Wettbewerb dem wenig angesehenen, weil unsportlichen Team Omega Kreischma (im Original: „Oozma Kappa“) bei. Alle anderen Teams haben den beiden die Aufnahme verweigert.

Bei den Spielen erfahren Mike und Sulley, dass sie eine Spielrunde nur gewinnen, wenn das ganze Team siegt. Mike trainiert also das Team „Omega Kreischma“, dessen Mitglieder alle bereits einen Studienabbruch hinter sich haben. Mit Glück und Können schaffen sie es, in den ersten vier Spielrunden nicht das schlechteste Team zu sein, und somit nicht auszuscheiden. Im Schlusswettbewerb manipuliert Sulley heimlich die Mechanik des Erschreck-Meters zu Mikes Gunsten, da er befürchtet, dass Mike trotz allen Wissens, das er im Semester angehäuft hat, aufgrund fehlender „Schrecklichkeit“ nicht in der Lage wäre, sein Team zum Sieg zu führen. Mike bekommt für seine finale Aufgabe im „Kinder-Erschrecken“ die volle Punktzahl und sein Team gewinnt.

Mike findet jedoch Sulleys Manipulation heraus und will daher beweisen, dass er wirklich „schrecklich erschreckend“ sein kann. Sulley geht zur Dekanin und gesteht den Betrug, für den er die alleinige Verantwortung übernimmt. Die Dekanin gibt ihm bis zum nächsten Tag Zeit, die Uni zu verlassen. Mike betritt inzwischen durch eine Schleuse die gefährliche Menschenwelt, wo er zunächst im Schlafsaal eines Feriencamps versagt, da die Kinder ihn eher lustig als schrecklich finden. Sulley wagt sich auf der Suche nach ihm ebenfalls in die Menschenwelt. Dort sind inzwischen Ranger auf der Jagd nach dem gesichteten Monster. Sulley findet Mike und die beiden versöhnen sich wieder. In der Monsterwelt hat die Dekanin inzwischen die Energiezufuhr zur Schleusentür abgeschaltet, um ein Eindringen von Menschen zu verhindern, bis ein Einsatzteam vor Ort ist. Mike und Sully sitzen fest. Mike kommt jedoch auf die Idee, vor Ort Schreienergie zu erzeugen, um die Tür zu betreiben. Die einzigen Menschen vor Ort sind jedoch die Ranger, also Erwachsene, die noch nie von einem Monster erschreckt wurden. Dank Mikes Wissen über Schreitheorie und das Erzeugen von Angst und Sulleys natürliche Schrecklichkeit gelingt es den beiden jedoch, den ganzen Trupp so fürchterlich zu erschrecken, dass er die Flucht ergreift, alle Schreikanister in der Monsterwelt gefüllt werden und überlaufen, schließlich auch Energie in die Tür geleitet wird, so dass beide fliehen können.

Weil sie eine ernste Gefahr für die Monsterwelt darstellen, werden beide exmatrikuliert, während die anderen Mitglieder von „Omega Kreischma“ Schreckologie studieren dürfen. Mike und Sulley verlassen die Uni, treffen aber noch auf die Dekanin. Sie zeigt sich tief beeindruckt von den beiden, entschuldigt sich, die Exmatrikulation der beiden nicht verhindern zu können, und wünscht ihnen viel Glück für ihr weiteres Leben.

Zusammen fangen sie als Helfer in der Postabteilung der Monster AG an und arbeiten sich (es läuft bereits der Abspann) durch alle Abteilungen der Verwaltung zum Erschrecker-Team hoch.

Hintergrund[Bearbeiten]

Am 8. Juni 2013 feierte der Film beim Seattle International Film Festival Premiere.<ref name="IMDb_releaseinfo">Internet Movie Database: Starttermine, abgerufen am 17. November 2013.</ref> Es folgten weitere Vorführungen bei internationalen Filmfestivals.<ref name="IMDb_releaseinfo" /> Am 20. Juni 2013 lief der Film in den deutschen und Schweizer Kinos an.<ref name="IMDb_releaseinfo" /> 2013 wurden bundesweit 1.378.010 Besucher an den Kinokassen gezählt, womit der Film in Deutschland in der Liste der meistbesuchten Filme des Jahres den 19. Platz belegte.<ref>KINOaktuell: Was ihr wolltet: Münsters Kinojahr 2013, C. Lou Lloyd, Filminfo Nr. 4, 23. – 29. Januar 2014, S. 24 f.</ref>

Am Eröffnungswochenende spielte der Film in den USA über 82,4 Millionen US-Dollar ein,<ref name="IMDb_business">Internet Movie Database: Budget und Einspielergebnisse, abgerufen am 17. November 2013.</ref> insgesamt kam er dort auf über 268 Millionen US-Dollar.<ref name="IMDb_business" />

Am 14. November 2013 wurde er von Walt Disney auf BluRay und DVD ohne FSK-Altersbeschränkung veröffentlicht.<ref>Die Monster Uni (DVD). Weltbild, abgerufen am 9. September 2013.</ref><ref>Die Monster Uni (Blu-ray). Weltbild, abgerufen am 9. September 2013.</ref>

Der Pizza-Planet-Truck, der links vom ROR-Verbindungshaus geparkt ist, kommt in jedem Pixar-Film vor.<ref name="IMDb_trivia" /> Ebenso gibt es in jedem Pixar-Film einen Verweis auf den Raum A113, in dem am California Institute of the Arts die Animationsvorlesungen gehalten werden.<ref name="IMDb_trivia" /> Im Film Die Monster Uni trägt der Hörsaal von Professor Knight entsprechend die Bezeichnung A113.<ref name="IMDb_trivia" />

Der Campus der Monster Uni basiert in weiten Teilen auf dem Campus der Berkeley University of California, der sich nahe dem Pixar-Hauptsitz in Emeryville befindet.<ref name="IMDb_trivia" /> Das schmiedeeiserne Tor ist dem Sather Gate nachempfunden und für den Uhrenturm stand der Campanile clock tower der Universität Pate.<ref name="IMDb_trivia" /> Die Erschreckerschule ist der Hamerschlag Hall der Carnegie Mellon University nachempfunden.<ref name="IMDb_trivia" />

Synchronisation[Bearbeiten]

Die deutsche Synchronfassung entstand bei Film- & Fernseh-Synchron in München und Berlin.<ref name="synchronkartei">Die Monster Uni. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 16. November 2013.</ref> Das Dialogbuch verfasste Tobias Neumann, Synchronregie führte Axel Malzacher.

Englischer Sprecher Deutscher Sprecher Rolle
Billy Crystal Ilja Richter Mike Glotzkowski
John Goodman Reinhard Brock James P. Sullivan
Steve Buscemi Tim Sander Randy
Helen Mirren Kerstin Sanders-Dornseif Dekanin Hardscrabble
Peter Sohn Axel Stein Scott „Squishy“ Squibbles
Joel Murray Lutz Schnell Don
Sean Hayes Axel Malzacher Terri
Dave Foley Dennis Schmidt-Foß Terry
Charlie Day Elyas M’Barek Art
Alfred Molina Bernd Rumpf Professor Knight
Beth Behrs Elke Appelt Carrie
Bobby Moynihan Hans Hohlbein Chet
Aubrey Plaza Katrin Zimmermann Claire Wheeler
John Krasinski Manuel Neuer Frank McCay
Nathan Fillion Michael Lott Johnny
Noah Johnston Pablo Ribet-Buse Mike (jung)
Bonnie Hunt Susanne von Medvey Mrs. Graves
Julia Sweeney Almut Zydra Ms. Squibbles
Bill Hader Raimund Krone Schiedsrichter
Jacob Weigert Schnecke
John Ratzenberger Walter von Hauff Yeti
Tyler Labine Olaf Reichmann Brock Pearson
Peter Flechtner Tour-Guide der Monster AG
Bob Peterson Luise Lunow Rosa

Für die deutsche Version wurden viele Bildschirmtexte, Schriftzüge auf Schildern, Plakate usw. übersetzt und grafisch in den Film integriert, was sehr selten geschieht.

Soundtrack[Bearbeiten]

Am 18. Juni 2013 veröffentlichte Walt Disney Records einen Soundtrack zum Film, der 20 Titel enthält.

Nr. Titel
1. Main Title
2. Young Michael
3. First Day at MU
4. Dean Hardscrabble
5. Sulley
6. Scare Pig
7. Wasted Potential
8. Oozma Kappa
9. Stinging Glow Urchin
10. Field Trip
11. Rise and Shine
12. The Library
13. Roar (Axwell & Sebastian Ingrosso)
14. The Scare Games
15. Did You Do This?
16. Human World
17. The Big Scare
18. Goodbyes
19. Mike and Sulley
20. Monsters University

Rezeption[Bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten]

Der Film erhielt überwiegend gute Kritiken. Die Rezensionssammlung Rotten Tomatoes listet knapp 200 Kritiken, von denen 80 % positiv sind.<ref>Die Monster Uni bei Rotten Tomatoes (englisch)</ref>

„Pixar präsentiert wieder einmal einen technisch nahezu perfekten Animationsfilm für die ganze Familie, der einen Blick auf die nicht ganz so normale Ausbildung der Monster wirft. Sie träumen davon, später einmal ihr Geld damit zu verdienen, Kinder zu erschrecken. Wie gewohnt strotzt das Werk von Regisseur Dan Scanton vor putzigen Figuren, zauberhaften visuellen Einfällen und erheitert auch ältere Zuschauer durch charmante Anspielungen auf Popkultur und bekannte College-Klischees. Vielleicht nicht Pixars stärkster, aber doch ein guter und empfehlenswerter Film.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Adam Arndt: Serienjunkies<ref>Adam Arndt: Die Monster Uni – Filmkritik. Serienjunkies.de, 19. Juni 2013, abgerufen am 10. Juni 2019.</ref>

Einspielergebnis[Bearbeiten]

In den Vereinigten Staaten setzte sich der Film an die Spitze der Kinocharts und spielte am Eröffnungswochenende 82,4 Millionen US-Dollar ein, was zu diesem Zeitpunkt das zweitbeste Ergebnis eines Pixar-Films nach Toy Story 3 darstellte.<ref name=":0">Pixar Movies at the Box Office – Box Office Mojo. In: www.boxofficemojo.com. Abgerufen am 4. August 2016.</ref> In Deutschland erreichte der Film ebenfalls Platz eins der Kinocharts und erzielte Einnahmen von umgerechnet 3,65 Millionen US-Dollar.<ref>Monsters University (2013) – International Box Office Results – Box Office Mojo. In: www.boxofficemojo.com. Abgerufen am 12. Juni 2016.</ref> Mit Gesamteinnahmen in Deutschland von 13,7 Millionen US-Dollar und 1,4 Millionen Besuchern liegt Die Monster Uni auf Platz 19 der meistgesehenen Filme in Deutschland im Jahr 2013.<ref>Die erfolgreichsten Filme in Deutschland 2013. In: www.insidekino.com. Abgerufen am 12. Juni 2016.</ref> Schlussendlich erreichten die Einnahmen in den Vereinigten Staaten rund 268,5 Millionen US-Dollar. Im Rest der Welt wurden 475 Millionen US-Dollar eingenommen, sodass das weltweite Einspielergebnis 743,5 Millionen US-Dollar beträgt.<ref>Monsters University (2013) – Box Office Mojo. In: www.boxofficemojo.com. Abgerufen am 12. Juni 2016.</ref> Damit ist Die Monster Uni nach Toy Story 3, Findet Nemo, Alles steht Kopf und Findet Dorie der fünfterfolgreichste Pixar-Film.<ref name=":0" />

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Beim Hollywood Film Festival wurden Dan Scanlon und Kori Rae 2013 in der Kategorie Animation of the Year mit einem Hollywood Film Award ausgezeichnet.<ref name="IMDb_awards">Internet Movie Database: Nominierungen und Auszeichnungen, abgerufen am 17. November 2013.</ref> Dan Scanlon erhielt zudem eine Nominierung für einen Hollywood Movie Award.<ref name="IMDb_awards" /> Bei den Teen Choice Awards 2013 erhielt der Film eine Nominierung in der Kategorie Choice Summer Movie: Comedy.<ref name="IMDb_awards" />

Bei den People’s Choice Awards war der Film 2014 in den Kategorien Favorite Movie sowie Favorite Family Movie nominiert.<ref name="IMDb_awards" />

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Toy Story (1995) • Das große Krabbeln (1998) • Toy Story 2 (1999) • Die Monster AG (2001) • Findet Nemo (2003) • Die Unglaublichen – The Incredibles (2004) • Cars (2006) • Ratatouille (2007) • WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf (2008) • Oben (2009) • Toy Story 3 (2010) • Cars 2 (2011) • Merida – Legende der Highlands (2012) • Die Monster Uni (2013) • Alles steht Kopf (2015) • Arlo & Spot (2015) • Findet Dorie (2016) • Cars 3: Evolution (2017) • Coco – Lebendiger als das Leben! (2017) • Die Unglaublichen 2 (2018) • A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando (2019) • Onward: Keine halben Sachen (2020) • Soul (2020) • Luca (2021) • Rot (2022) • Lightyear (2022) • Elemental (2023) • Alles steht Kopf 2 (2024) • Elio (2025) • Hoppers (2026) • Toy Story 5 (2026) Vorlage:Klappleiste/Ende