Noises Off! – Der nackte Wahnsinn
| Produktionsland | USA |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1992 |
| Länge | 103 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Peter Bogdanovich |
| Drehbuch | Marty Kaplan |
| Produktion | Frank Marshall |
| Musik | Roy Budd |
| Kamera | Tim Suhrstedt |
| Schnitt | Lisa Day |
| Besetzung | |
| |
Noises Off! – Der nackte Wahnsinn, auch bekannt als Der Spaß beginnt, ist eine amerikanische Filmkomödie von Peter Bogdanovich aus dem Jahre 1992.<ref>Noises Off... Touchstone Pictures, Amblin Entertainment, Touchwood Pacific Partners 1, 20. März 1992, abgerufen am 20. Oktober 2025.</ref> Das Drehbuch von Marty Kaplan basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Michael Frayn aus dem Jahre 1982.<ref>Michael Frayn: Noises off: a play in three acts. Samuel French, Inc., New York 2004, ISBN 0-573-61969-7.</ref> Es war der letzte Film von Denholm Elliott, welcher im selben Jahr verstarb.
Handlung[Bearbeiten]
In dem Film geht es um eine Farce namens Nothing On, eine bühnenwirksame Schachtelgeschichte, in der sich laufend Türen öffnen und schließen und das Personal auf der Bühne in schneller Folge erscheint und wieder verschwindet. Diese Produktion eines englischen Provinztheaters soll an den Broadway gebracht werden. Eine zweitklassige Theatertruppe aus Des Moines, Iowa ist bereit, das Stück unter Regie von Lloyd Fellowes aufzuführen. Unter den beteiligten Schauspielern befinden sich der ehemalige Star Dotty Otley, Garry Lejeune, ein zerstreuter Schwachkopf, der Herzensbrecher Frederick Dallas, die kurzsichtige Hauptdarstellerin Brooke Ashton, die zweite Hauptdarstellerin Belinda Blair und der immer betrunkene Selsdon Mowbray. Im Team hinter den Kulissen arbeiten Tim Allgood und Poppy Taylor.
Der Film startet mit der letzten Generalprobe, in der laufend die Einsätze verpasst, Texte vergessen und Requisiten falsch verwendet werden. Lloyd versucht durch gutes Zureden, durch Bitten und mit Gebrüll die Schauspieler dazu zu bewegen, jene Fehler während der Premiere zu vermeiden. Weiter verkompliziert werden die Dinge durch persönliche Probleme, die persönlichen Animositäten, die Eifersüchteleien und die kleinlichen Streiteren hinter der Bühne, die sich durch die mangelnde Professionalität der Beteiligten noch verstärken. Als sich die Truppe auf den Weg nach New York City macht, kommt die vollkommene Fehlbesetzung zu Tage, und die Vorstellung endet schließlich im Chaos auf und hinter der Bühne.
Kritiken[Bearbeiten]
Der Film erhielt gemischte Kritiken.
- In seiner Rezension in der New York Times schrieb Vincent Canby: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Es gibt einige kräftige Lacher, die über diese Verfilmung verteilt sind“), und fügte hinzu, “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Noises Off ist ein praktisch perfektes Bühnenstück und mit solcher Raffinesse aufgebaut, dass jede willkürliche Veränderung es zerstören kann. Genau das passiert hier … Es muss nicht einmal Bogdanovichs Schuld sein. Es ist durchaus nicht unsinnig, wie er das Stück aufbaut. Es gibt sogar Stellen, wo die Kamera erfolgreich das Tempo der wahnwitzigen Handlung einfängt ohne sich davon überwältigen zu lassen. Doch allzu oft werden Handlung und Dialog zu unscharf erfasst, sodass die Pointe verloren geht. Das Problem des Films liegt tiefer: Der Versuch, eine feine englische Farce über provinzielle Schäbigkeit zu amerikanisieren. Es ist nicht möglich.“)<ref>Vincent Canby: Review/Film; Americanizing an English Farce. Hmmm. Quite So. The New York Times, 20. März 1992, abgerufen am 26. Juni 2025.</ref>
- In The New Yorker sagt Michael Sragow: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Die meiste Zeit hält Bogdanovich sich an Frayns fröhlich bühnenwirkames Stück ohne es für das Kino tauglich zu machen. Das Ergebnis entspricht ungefähr einer Pan & Scan-Version eines Breitwandspektakels. Bogdanovich hat mit Schauspielern, die man sehen möchte, … eine Produktion besetzt, die anzusehen zunehmend unmöglich wird.“)<ref>The New Yorker review (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche im Internet Archive)</ref>
- In der Rezension der Videoveröffentlichung sagt Lawrence O’Toole von Entertainment Weekly: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Nichts ist so mörderisch für eine Farce wie der Film. Ihre Mechanismen können über den Abstand von der Bühne wundervoll funktionieren, doch die Nähe des Bildschirms lässt jeden Fehler in Peter Bogdanovichs aussichtsloser Bearbeitung erkennen: mageres Gesichtsfeld, aufgeblasenes Spiel, behäbiges Timing und oft öde Regie. Das Ensemble … ist voll bei der Sache, aber es macht müde Schauspielern dabei zuzusehen, wenn sie sich so sehr bemühen.“)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Entertainment Weekly review ( vom 6. November 2014 im Internet Archive)</ref>
- Channel 4 stellte fest: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Es war immer schwierig Frayns unbändige Posse auf die große Leinwand zu übertragen, aber Bogdanovich und ein begeistertes Ensemble tun ihr verdammtest Bestes, um Chaos und Schwung herüberzubringen. Diejenigen, die sich an den originalen Hit aus dem Theater erinnern, werden enttäuscht sein über das Fehlen der Unmittelbakeit und ein gelegentliches Gefühl der Künstlichkeit, aber es ist perfekt brauchbar.“)<ref>Channel 4 review (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche im Internet Archive)</ref>
Theaterstück[Bearbeiten]
Die Vorlage für den Film war das Theaterstück Noises Off von Michael Frayn. Die Uraufführung der Komödie fand am 23. Februar 1982 im Lyric Theatre in London statt.<ref>Michael Frayn's sublime farce is 40 years old. Abgerufen am 20. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
In der Theatersaison 1983/84 erlebte das Stück am Hessischen Staatstheater Wiesbaden seine deutschsprachige Erstaufführung unter dem Titel Was wird hier gespielt?. Premiere war am 21. Januar 1984. Die deutsche Fassung stammt von Ursula Lyn und Renate Grosser.<ref>Was wird hier gesipielt - Michael Frayn. Abgerufen am 20. März 2026.</ref>
Seit dem Erfolg der Verfilmung von 1992 wird die Komödie im deutschsprachigen Raum überwiegend unter dem Titel Der nackte Wahnsinn gespielt. Zeitweise war sie auch unter dem alternativen Titel Der reine Wahnsinn im Repertoire.<ref>510 Staatstheater Wiesbaden. Abgerufen am 20. März 2026.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:IMDb/1
- Vorlage:AllMovie
- Noises Off bei Rotten Tomatoes (englisch)
- Boxofficemojo
- Quotenmeter.de
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang The Great Professional: Howard Hawks | Bewegliche Ziele | Voyage to the Planet of Prehistoric Women | Directed by John Ford | Die letzte Vorstellung | Is’ was, Doc? | Paper Moon | Daisy Miller | At Long Last Love | Nickelodeon | Saint Jack | Sie haben alle gelacht | Die Maske | Die Unschuld der Molly | Texasville | Noises Off! – Der nackte Wahnsinn | The Thing Called Love – Die Entscheidung fürs Leben | NY – Streets of Death | Ich bin Du, und Du bist ich | The Cat’s Meow | The Mystery of Natalie Wood | Tom Petty and the Heartbreakers: Running Down a Dream | Broadway Therapy | The Great Buster Vorlage:Klappleiste/Ende