Point-to-Point Tunneling Protocol
Das Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP) ist ein Netzwerkprotokoll, das auf das Internet Protocol aufsetzt und dem Aufbau eines Virtual Private Network (VPN) in einem Rechnernetz dient. Das Verfahren gilt seit 2012 betreffend Verschlüsselung als gebrochen und unsicher.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Cloudcracker.com, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2016-03-16 (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. The Register, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Mittels PPTP wird ein VPN geschaffen, indem ein Tunnel für das Point-to-Point Protocol gebildet wird. Es lässt Raum für jede denkbare Form der Authentifizierung und Verschlüsselung.<ref>Bruce Schneier, Peiter Zatko: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF; 152 kB) Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2011-06-04 (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Initialisierung erfolgt über TCP-Port 1723 und die Datenflusssteuerung anschließend nach dem Generic Routing Encapsulation (GRE).
PPTP wurde von einem Herstellerkonsortium entwickelt, zu dem 3Com und Microsoft gehörten. Im Juni 1996 reichte es den ersten Entwurf bei der Internet Engineering Task Force ein.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Microsoft ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die erste Implementierung war Bestandteil von Microsoft Windows NT 4.0 und außerdem für Windows 95 erhältlich.
Sicherheit[Bearbeiten]
1998 veröffentlichte der Sicherheitsexperte Bruce Schneier eine Analyse der Implementierung von Microsoft, die eine Vielzahl von Schwachstellen aufdeckte. Die meisten waren nicht in der eigentlichen Implementierung von PPTP begründet, sondern in der Implementierung der Authentifizierung und Verschlüsselung. Keines von beidem musste aber überwunden werden, um über PPTP einen Bluescreen auszulösen. Microsoft verbesserte umgehend sowohl die Implementierung vom Challenge Handshake Authentication Protocol als auch die der Microsoft Point-To-Point Encryption, blieb aber dabei, dass der Benutzer durch die Qualität seines Passworts bestimmt, wie sicher beides ist.<ref>Bruce Schneier, Peiter Zatko: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
2012 präsentierte Verschlüsselungsexperte Moxie Marlinspike ein Webangebot, das beliebige VPN- und WLAN-Verbindungen innerhalb eines Tages knacken können soll. Die Zeitschrift c’t konnte das Verfahren erfolgreich anwenden und sprach deshalb vom „Todesstoß für PPTP“.<ref>Jürgen Schmidt: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Verwendung[Bearbeiten]
Seit PPTP im Jahr 1999 als RFC 2637<ref>Vorlage:RFC-Internet</ref> veröffentlicht wurde, ist es für fast alle Betriebssysteme implementiert worden. So existiert unter anderem ein PPTP-Client für OpenBSD, FreeBSD, NetBSD, macOS und iOS. Linux unterstützt PPTP seit Kernel-Version 2.0. Viele moderne Router und Firewalls haben einen PPTP-Server integriert.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Cisco ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Unter anderem in Österreich, Italien, Belgien, und den Niederlanden wird das PPTP-Protokoll oberhalb von PPP over ATM für DSL-Verbindungen genutzt. In Deutschland und der Schweiz wird hingegen meist PPP over Ethernet genutzt.
Spezifikationen[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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